Sachsen Eine Rentnerin wird im Internet betrogen

Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon.
Ob beim Dating oder Banking: Mit der Preisgabe von sensiblen persönlichen Daten ist Vorsicht geboten! Bildrechte: dpa

Eine Rentnerin ist im Internet betrogen worden.
Das war in der Stadt Chemnitz.
Dabei hat die Rentnerin viele tausend Euros verloren.
Das bedeutet:
Die Betrüger haben ihr das Geld weg-genommen.

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MDR FERNSEHEN Mo 01.08.2022 14:10Uhr 02:32 min

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Die Polizei-Direktion Chemnitz hat der Presse gesagt:
Die Rentnerin hat 2 SMS von einem Betrüger bekommen.
Sie dachte: Die SMS wären von ihrer Bank.
In 1 SMS war ein Link.
Und in der SMS stand: Die Rentnerin soll dem Link folgen.
Das bedeutet: Sie sollte den Link mit dem Finger an-klicken.
Damit sie eine neue TAN-Liste bekommt.

Eine Tan-Liste ist eine Liste mit vielen verschiedenen Nummern.
Diese Nummern brauchen die Menschen zum Beispiel:
    • Wenn sie Geld im Internet überweisen wollen.
      Von einem Konto auf ein anderes Konto.
    • Oder wenn sie Sachen im Internet bezahlen wollen.

Damit die Rentnerin die neue TAN-Liste bekommt:
Musste sie viele wichtige Bank-Daten eintragen.
Zum Beispiel:
    • Ihre Konto-Nummer,
    • ihren Benutzer-Namen für das Konto
    • und ihre PIN-Nummer.
Das bedeutet:
Die Rentnerin hat dem Betrüger viele wichtige Bank-Daten gegeben.

Am nächsten Tag hat sie auf ihrem Konto gesehen:
Dass viele Überweisungen von ihrem Konto gemacht wurden.
So hat die Rentnerin viele tausend Euro verloren.

Das ist wichtig!

Sie dürfen keinem anderen Menschen diese wichtige Bank-Daten geben.
Ihre Bank schickt Ihnen keine SMS.
Und Ihre Bank fragt auch im Internet
nicht nach Ihren wichtigen Bank-Daten.
Wenn Sie eine SMS
oder eine E-Mail von Ihrer Bank bekommen:
    • Dann rufen Sie bei Ihrer Bank an.
    • Oder rufen Sie bei der Polizei an.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache: MDR SACHSEN am 31. Juli 2022, 16:54 Uhr