So 12.03. 2023 23:25Uhr 30:00 min

Frauen im Fokus Der tödliche Unterschied

Wie die Medizin der Zukunft gerechter wird

Folge 3  von 3

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Grafik: Gesichtserkennung bei Frau 30 min
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MDR FERNSEHEN So, 12.03.2023 23:25 23:55

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Ein Mann steht vor dem begehbaren Modell einer Prostata.
Folge 3 der Doku-Reihe zeigt neue Ansätze, wie eine digitalisierte und personalisierte Medizin zu einer besseren, geschlechtergerechteren Behandlung für alle Patient*innen führen kann. Bildrechte: MDR/Werkblende Frank Menzel
Ein Mann steht vor dem begehbaren Modell einer Prostata.
Folge 3 der Doku-Reihe zeigt neue Ansätze, wie eine digitalisierte und personalisierte Medizin zu einer besseren, geschlechtergerechteren Behandlung für alle Patient*innen führen kann. Bildrechte: MDR/Werkblende Frank Menzel
In einem Hörsaal steht ein Modell eines männlichen Körpers.
Die Medizin kann mit Hilfe moderner Technik gerechter werden, denn Smartwatch, KI und Fitness-Apps können genauer mit dem Geschlecht umgehen. Bildrechte: MDR/Lumalenscape Sandra Barth
Eine stilisierte Frau in gelbem Hemd.
Frauen erhalten häufig falsche Diagnosen und Therapien, z.B. bei Krebs, Herzinfarkten, Nervenkrankheiten. Gleichzeitig werden auch Männer falsch behandelt, bei angeblich "weiblichen" Krankheiten wie z.B. Osteoporose oder Depressionen. Bildrechte: MDR/Lumalenscape Sandra Barth
Eine gezeichnete Frau fällt rücklings in ein Grab.
Der Geschlechterunterschied bleibt potentiell tödlich. Es gibt noch viel zu tun auf dem Weg zu einer gerechten Diagnostik und Behandlung von Männern und Frauen. Bildrechte: MDR/Lumalenscape Sandra Barth
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Erst nach der Diagnose Depression erkennt Berufssoldat Martin Richter, wie sein inneres Bild von starker Männlichkeit ihn krank gemacht hat: keine Schwäche zeigen, Hilfe ausschlagen, immer weiter machen. Heute unterstützt er ein Web-Projekt von Männern für Männer, das über männliches Gesundheitsverhalten aufklärt. Auch Professorin Dr. Heide Glaesmer, Leiterin der Abteilung für Psychologie an der Uniklinik Leipzig, erforscht in einer weltweit einzigartigen Studie suizidales Verhalten bei Männern. Ihre Erkenntnisse sollen Online-Tools ermöglichen, mit denen Betroffene und ihre Freunde, Teamkolleg*innen oder Angehörige bei suizidalen Gedanken frühzeitig Hilfe finden können.

Folge 3 der Doku-Reihe zeigt neue Ansätze, wie eine digitalisierte und personalisierte Medizin zu einer besseren, geschlechtergerechteren Behandlung für alle Patient*innen führen kann.

Im neu strukturierten Studium bei Gendermedizinerin Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione in Bielefeld stehen digitalisierte Methoden bereits im ersten Semester auf dem Lehrplan. Hier untersuchen angehende Ärzt*innen, wie Gesundheits-Apps funktionieren müssen um beispielsweise kranken Frauen zu helfen, die politisch, gesellschaftlich und in der Partnerschaft unterdrückt werden. Aber ist es überhaupt möglich, trotz Gender Data Gap - also mangelhafter Datenlage - eine gendersensible App zu entwickeln?

Die Medizin kann mit Hilfe moderner Technik gerechter werden, denn Smartwatch, KI und Fitness-Apps können genauer mit dem Geschlecht umgehen. Allerdings nur, darauf weist Dr. Sylvia Thun, Direktorin der Core Unit eHealth an der Charité Berlin, hin, wenn Algorithmen mit dem entsprechenden Bewusstsein für die schiefe Datenlage programmiert werden. Ansonsten verstärken selbstlernende Algorithmen die Ungerechtigkeit – und der Geschlechterunterschied bleibt potentiell tödlich. Es gibt noch viel zu tun auf dem Weg zu einer gerechten Diagnostik und Behandlung von Männern und Frauen.
Die Doku ist Bestandteil einer 3teiligen Doku-Reihe unter dem Titel "Der tödliche Unterschied. Warum das Geschlecht ein Gesundheitsrisiko ist"
Frauen sind anders, Männer auch - klar. Vor allem biologisch. Aber Ärztinnen und Ärzte wissen das oft nicht. Sie behandeln "den Patienten", ein Phantasiewesen. Er ist jung, mittelgroß, mittelschwer und vor allem männlich. Das hat weitreichende - manchmal tödliche - Konsequenzen. Frauen erhalten häufig falsche Diagnosen und Therapien, z.B. bei Krebs, Herzinfarkten, Nervenkrankheiten. Gleichzeitig werden auch Männer falsch behandelt, bei angeblich „weiblichen“ Krankheiten wie z.B. Osteoporose oder Depressionen. Schuld an der Schieflage sind althergebrachte Geschlechterrollen, die auch unsere Medizin prägen: der Mann gilt als Norm, die Frau als Abweichung.

Unsere Doku-Serie zeigt mutige Forscher*innen und Ärzt*innen, die eine neue, gerechtere Medizin entwickeln. Es kommen Patient*innen zu Wort, die z.B. mit Krebs oder schwerer Depression um ihr Leben kämpfen. Sie berichten davon, wie ihr Geschlecht und Rollenklischees ihr Schicksal bestimmen. Auch wenn das Wissen um die Verbindung von Gender und Medizin wächst – die engagierten Wissenschaftler*innen müssen sich gegen populistische Kritik, konservative Geldgeber und sture Kolleg*innen behaupten.

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Das Fahndungsplakat aus dem Jahr 1969 zeigt die Mordopfer Henry Specht (links) und Mario Louis. Für Hinweise zur Ergreifung ihres Mörders wurden 2.000 Mark ausgelobt. (nachgestellte Szene) Bildrechte: MDR
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Oberleutnant Peter Fuchs (Peter Borgelt) spricht mit Jenny Gerlach (Wieslawa Niemyska), der unter Schock stehenden Mutter des getöteten Ben Gerlach. Bildrechte: MDR/DRA/Screenshot
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Das Fahndungsplakat aus dem Jahr 1969 zeigt die Mordopfer Henry Specht (links) und Mario Louis. Für Hinweise zur Ergreifung ihres Mörders wurden 2.000 Mark ausgelobt. (nachgestellte Szene) Bildrechte: MDR
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Als Philipp (Thorsten Nindel, v.) Falk (Guido Broscheit, h.) an einen sicheren Ort bringen will, wird auf die beiden geschossen. Bildrechte: ARD/Nicole Manthey
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Oberstaatsanwalt Held (Andreas Kaufmann, r.) gelingt es, Simon (Patrick Winczewski) festzunehmen. Bildrechte: ARD/Nicole Manthey
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Ben (Philipp Danne, l.) nimmt Alina (Amelie Herres, r.) Blut ab, als sie plötzlich Schmerzen bekommt. Bildrechte: ARD/Jens Ulrich Koch
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