Tsunami in Südasien: MDR unterstützt den Wiederaufbau

Das Seebeben in Südasien am 26. Dezember 2003 stellt auch die Kollegen im ARD-Studio Neu Delhi, für das der MDR die Federführung hat, und in den Nachrichtenredaktionen vor große Herausforderungen.

Armin-Paul Hampel, Studioleiter des ARD-Studios Neu Delhi, ist Anfang Januar 2005 mit seinem Kamerateam in Colombo unterwegs, um aus der Hauptstadt Sri Lankas von den Folgen des Bebens, der Zerstörung, dem Chaos und vor allem dem unermesslichen Leid der Menschen zu berichten. Aus Leipzig fliegen umgehend die Reporter Manuela Eilers, Oliver Köhr und der Cutter Jens Hoppe, zur Verstärkung in das Krisengebiet. Stephan Kloss berichtet aus dem ARD-Studio in Neu Delhi.

In der Leipziger Fernsehzentrale sitzen die Verantwortlichen von ARD- und MDR-aktuell gemeinsam am Planungs-Newsdesk und koordinieren, organisieren und produzieren rund um die Uhr die stündlichen Stücke für Tagesschau, Tagesthemen, Morgen- und Mittagsmagazin sowie für die Nachrichtensendungen im MDR FERNSEHEN. Während in der Euroredaktion immer neues Bildmaterial gesichtet wird, sind andere Reporter am Flughafen Leipzig vor Ort, um die ersten Urlauber zu empfangen, die aus der Krisenregion zurückkehren. Gemeinsam mit dem NDR hat der MDR bereits zwei Brennpunkte in der ARD realisiert.

Benefizkonzert in Leipzig

Der MDR RUNDFUNKCHOR gibt am 6. Januar 2005 in der Leipziger Peterskirche ein Benefizkonzert zugunsten der Flutopfer in Südasien. 8000 Euro können für die Fluthilfe des Deutschen Roten Kreuzes überwiesen werden.

Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2007, 18:13 Uhr