Online-Dialog zur Zukunft der ARD Jetzt sind alle gefragt

Der ARD-Zukunftsdialog lädt alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ein, über die Zukunft der ARD zu diskutieren. Vier Wochen lang können sie auf einer Dialogplattform ihre Erwartungen an die ARD formulieren. Außerdem wird es Live-Diskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern der ARD geben.

Auf einem Tablet sind die Logos der ARD-Rundfunkanstalten zu sehen
Vier Wochen lang können die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands beim ARD-Zukunftsdialog in sieben Themenräumen über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds diskutieren. Bildrechte: WDR/adobe

Der ARD-Zukunftsdialog geht in die nächste Runde: Jetzt sind alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gefragt, sich an der Diskussion über die Zukunft der ARD zu beteiligen. Seit dem 31. Mai 2021 ist die öffentliche Dialogplattform auf ard-zukunftsdialog.de freigeschaltet. Hier können Bürgerinnen und Bürger vier Wochen lang in sieben Themenräumen mitdiskutieren und ihre Erwartungen an die ARD formulieren. Am 9., 16., und 23. Juni wird es darüber hinaus Live-Diskussionen mit Vertreter*innen der ARD geben.

Sieben Themenräume für Diskussion enwickelt

Zum Auftakt des Projekts hatte der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow am 8. Mai rund 140 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland zu einer Videokonferenz eingeladen, um gemeinsam mit ihnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARD über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds zu sprechen. Ziel war es, herauszufinden, welche Themen den Menschen in Bezug auf die ARD besonders wichtig sind. Die Ergebnisse dieses Workshop-Tags bilden die Grundlage für den nun folgenden öffentlichen Onlinedialog.

Aus der großen Bandbreite der Erwartungen, die die Menschen an die ARD stellen, wurden folgende Themenräume für ard-zukunftsdialog.de entwickelt:

  • Generation Zukunft
  • Menschen und Meinungen
  • Wissen und Hintergründe
  • Region und Lebensgefühl
  • Programmideen
  • ARD-Mediathek und -Audiothek

Der Themenraum "Das beschäftigt mich außerdem ..." ist offen gehalten, sodass dort alle anderen Themen angesprochen werden können.

Begleitung durch Themenpatinnen und -patten

Die Onlineplattform zum ARD-Zukunftsdialog ist vom 31. Mai bis 27. Juni unter ard-zukunftsdialog.de geöffnet. Jeder Themenraum wird von zwei Themenpatinnen bzw. -paten der ARD begleitet. Darunter zum Beispiel Florian Hager, Channel-Manger der ARD-Mediathek, Justus Kliss, Fernsehkorrespondent im Hauptstadtstudio, Gordana Patett, Chefredakteurin im NDR-Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern und Roman Nuck, Redaktion Studio Bautzen beim MDR.

Fazit des ARD-Zukunftsdialog bis Ende des Jahres

Die Rückmeldungen und Ideen aus der Onlinebeteiligung werden ausgewertet und nach dem Sommer in den Landesrundfunkanstalten weiterdiskutiert. Es folgt eine digitale Abschlussveranstaltung im November. Das Fazit des ARD-Zukunftsdialogs soll bis Ende des Jahres vorliegen.

Der Zukunftsdialog wird von einem neuem Podcast begleitet, in dem die ARD Anregungen, Ideen und Kritik des Publikums aufnimmt und mit den Macher*innen aus der ARD bespricht. Hier geht es zur ersten Folge.

Mehr Infos zum Zukunftsdialog der ARD gibt es auch auf ard.de/zukunftsdialog.