Mein Betrieb - Arbeitswelten damals und heute

Betriebe: damals mehr als nur Stätten der Arbeit ...

Alte Schwarzweißaufnahme: Handballer in einer Turnhalle
Die Betriebe unterhielten etliche Betriebssportgemeinschaften. Im Bild die Handballmannschaft des Stahl- und Walzwerkes Henningsdorf. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Alte Schwarzweißaufnahme: Handballer in einer Turnhalle
Die Betriebe unterhielten etliche Betriebssportgemeinschaften. Im Bild die Handballmannschaft des Stahl- und Walzwerkes Henningsdorf. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Singezirkel für Frauen in Rehna.
Frauen im Singezirkel des VEB Wittstock Werkes Rehna. Der Betrieb produzierte Unterwäsche. Bildrechte: dpa
Alte Schwarzweißaufnahme: Betriebsmeisterschaften
Einige Betriebe unterstützen auch ausgefallene Sportarten wie zum Beispiel K-Wagenrennen. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Ein Zahnarzt bei der Behandlung einer Patienten in der Betriebspoliklinik des VEB Schwermaschinenbau Lauchhammer, aufgenommen im Juli 1974.
Oft hatten die Betriebe auch einen Zahnarzt auf dem Gelände. Dieses Bild wurde 1974 im VEB Schwermaschinenbau Lauchhammer aufgenommen. Bildrechte: dpa
Betriebskindergarten der Plauener Maschinen AG, 1974. Kinder an Spielgeräten im Garten.
Volkseigene Betriebe unterhielten in der Regel einen Betriebskindergarten, in dem die Kinder der "Werktätigen" betreut wurden. Das Bild zeigt den Kindergarten der Plauener Maschinen AG (1974). Bildrechte: dpa
Eine Patientin bei einer Unterwassermassage in der Betriebspoliklinik des VEB (Volkseigener Betrieb) Palla Textilwerke Meerane im früheren DDR-Bezirk Karl-Marx-Stadt, aufgenommen 1973.
Auch die Gesundheitsvorsorge organisierten die Betriebe - meist in Betriebspolikliniken. Für Arbeiter und Arbeiterinnen aus Meerane im früheren DDR-Bezirk Karl-Marx-Stadt gab es zum Beispiel Unterwassermassagen in der Betriebspoliklinik des VEB Palla Textilwerke (1973). Bildrechte: dpa
Literaturzirkel
Aber nicht nur die soziale Infrastruktur war den Betrieben wichtig. Die VEB schufen auch kulturelle Angebote für ihre Arbeiter, die sich nach der Arbeit zum Beispiel in Literaturzirkeln trafen. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Theater bei der Probe eines neuen Stücks
Theaterzirkel der Volkswerft Stralsund: Arbeiter proben im Kulturhaus des Betriebes ein neues Stück. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Mitglieder des Fotozirkels auf Motivsuche
Diese beiden Arbeiter sind Mitglieder des Fotozirkels der Volkswerft Stralsund . Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Betriebsvergnügen
Bei regelmäßigen Betriebsvergnügen kam die ganze Belegschaft zusammen. Hier die Arbeiter und Arbeiterinnen der Volkswerft Stralsund. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Singezirkel singt auf Betriebsvergnügen
Der Chor der Volkswerft Strahlsund - hier bei einem Auftritt. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Aufnahmen aus dem Alltag des VEB Wälzlagerwerk "Kullerbude"
Die Betriebe unterhielten auch Ferienobjekte für ihre Mitarbeiter. Hier Bungalows des VEB Wälzlagerwerkes in Koserow auf der Insel Usedom. Bildrechte: Wolfgang Germanus
Alte Schwarzweißaufnahme: Pionierlager
Für die Kinder der Betriebsangehörigen gab es Ferienlager. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Alte Schwarzweißaufnahme: Nachtsanatorium
Einige Großbetriebe wie das Stahl- und Walzwerk Henningsdorf unterhielten eigene Sanatorien für ihre Mitarbeiter. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Alte Schwarzweißaufnahme: Schild mit Aufschrift "Nacht-Sanatorium"
Das VEB Stahl- und Walzwerk Henningsdorf hatte in der Betriebspoliklinik auch eine Nachtstation eingerichtet ... Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
Alte Schwarzweißaufnahme: Kinder im Nachtsanatorium
... Dort verbrachten kranke Kinder die Nächte, damit die Eltern ihre Nachtschicht im Betrieb leisten konnten. Bildrechte: DRA/Aktuelle Kamera
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Betriebskindergarten der Plauener Maschinen AG, 1974. Kinder an Spielgeräten im Garten.
Volkseigene Betriebe unterhielten in der Regel einen Betriebskindergarten, in dem die Kinder der "Werktätigen" betreut wurden. Das Bild zeigt den Kindergarten der Plauener Maschinen AG (1974). Bildrechte: dpa

Arbeiter der Volkswerft Stralsund in den 1980ern

Arbeiter bei einer Produktionsbesprechung
Arbeiter bei einer Produktionsbesprechung Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Arbeiter bei einer Produktionsbesprechung
Arbeiter bei einer Produktionsbesprechung Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Brigadier
Ein Brigadier auf der Volkswerft Stralsund. Er war der Chef einer sogenannten Arbeitsbrigade - einer Einheit aus Arbeitskräften, die eine bestimmte Aufgabe im Produktionsprozess ausführte. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Arbeiter
Transportarbeiter Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Alter Arbeiter
Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Arbeiter bei Montage
Arbeiter bei der Montage Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Dispatcher auf der Schaltzentrale
Der Dispatcher der Volkswerft. Er hatte die Produktionsabläufe im Blick und koordinierte den möglichst reibungslosen Ablauf. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Arbeiter
... Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Arbeiter
Arbeiter Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Schweißer
Schweißer Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Motorenschlosser
Motorenschlosser Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
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Neues Leben in alten Hallen

Betriebsferien wie damals

Tschechien/Slowakei Retro-Reisen in die Hohe Tatra

Ein tschechisches Reisebüro bietet Retro-Reisen á la Betriebsferien in der Hohen Tatra an. Auf dem Programm stehen Gruppenausflüge, Abende am Lagerfeuer, sportliche Wettbewerbe, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Kostümierte Menschen stehen vor einem Hotel
Das Hotel Morava im slowakischen Tatranská Lomnica, in dem die knapp 130 Reiseteilnehmer untergebracht sind, hieß zu sozialistischen Zeiten Erholungsheim Morava. Sonst hat sich hier nicht viel verändert. Das Hotel setzt auf den sozialistischen Charme der Vorwendezeit. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Kostümierte Menschen stehen vor einem Hotel
Das Hotel Morava im slowakischen Tatranská Lomnica, in dem die knapp 130 Reiseteilnehmer untergebracht sind, hieß zu sozialistischen Zeiten Erholungsheim Morava. Sonst hat sich hier nicht viel verändert. Das Hotel setzt auf den sozialistischen Charme der Vorwendezeit. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Menschen bei der Gymnastik
Morgens um 7 Uhr ist Weckappell mit tschechoslowakischen Evergreens, danach heißt es antreten zur Morgengymnastik auf dem Hotelrasen: Armbeugen, Rumpfbeugen, Liegestütze - im Takt der Trillerpfeife. Nach einer Viertelstunde körperlicher Ertüchtigung entlässt der Sportreferent, wie der Animateur hier früher hieß, die Gruppe in den Frühstücksraum. Auch auf den Tellern sieht es aus wie einst: ein paar Scheiben Wurst und Käse, dazu Brot und Butter für jeden. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Menschen bearbeiten mit Harken und Besen einen Rasen
Im Vordergrund der "Betriebsferien wie damals" steht das Gemeinschaftsgefühl, das beispielsweise durch Arbeitseinsätze - Subbotniks - gestärkt wird. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Männer mit Schubkarre
Und ein Arbeitseinsatz mit dem Panorama der Hohen Tatra im Blick macht gleich noch mal soviel Spaß. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Menschen in einer Bahn
Auch Gruppenausflüge finden großen Anklang. Denn die Teilnehmer der Retro-Reisen vermissen vor allem eins: das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, sagt Organisator Petr Krč. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Menschen beim Tauziehen
Auch sportliche Wettbewerbe steigern den Zusammenhalt der Gruppe. Bildrechte: MDR/Katrin Materna
Gruppenfoto vor einem Hotel in Berglandschaft
Mit Politik haben Petr Krčs Retro-Reisen nichts zu tun. Im Reiseprospekt steht ausdrücklich: "Das hier ist eine apolitische Spaßveranstaltung." Bildrechte: MDR/Katrin Materna
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Über dieses Thema berichtet der MDR auch im TV:

Über dieses Thema berichtet der MDR auch im TV:

Doku-Reihe: Orte der Arbeit
23.04.2019 | 22:05 Uhr
30.04.2019 | 22:05 Uhr
07.05.2019 | 22:05 Uhr