Exportschlager aus dem Osten Körner, Cannabis und Kaviar

Ein Sonnenblumenfeld
Sonnenblumenkerne, Ungarn 1,8 Millionen Tonnen Sonnenblumenkerne produzierte Ungarn im Jahr 2016. Und damit mehr als jedes andere Land Europas. Weltweit führend waren die Ungarn sogar, wenn man den Ertrag an Sonnenblumenkernen pro Hektar zugrundelegt - stolze drei Tonnen schafften die ungarischen Landwirte. Bildrechte: IMAGO
Ein Sonnenblumenfeld
Sonnenblumenkerne, Ungarn 1,8 Millionen Tonnen Sonnenblumenkerne produzierte Ungarn im Jahr 2016. Und damit mehr als jedes andere Land Europas. Weltweit führend waren die Ungarn sogar, wenn man den Ertrag an Sonnenblumenkernen pro Hektar zugrundelegt - stolze drei Tonnen schafften die ungarischen Landwirte. Bildrechte: IMAGO
Junge Mädchen während der Rosenernte im Rosental von Kazanlak, 2001
Rosenöl, Bulgarien Im bulgarischen Tal der Rosen, einem windgeschützten Tal nahe der Stadt Kazanlak, wächst seit Jahrhunderten eine ganz besondere Pflanze - die Damaszenerrose. Aus ihr lässt sich bestes Rosenöl destillieren. In keinem anderen Land der Welt wird mehr Rosenöl gewonnen als in Bulgarien. Doch damit nicht genug: Das bulgarische Rosenöl ist auch das teuerste der Welt. Es gab Zeiten, da wurde das Rosenöl aus Kazanlak sogar mit Gold aufgewogen. Bildrechte: IMAGO
Livade, ein Ort in Istrien (Kroatien)
Trüffel, Kroatien Trüffel aus den Wäldern rund um die Stadt Livade zählen zu den teuersten der Welt. Im November 1999 wurde dort auch der größte jemals auf der Welt gefundene weiße Trüffel von Trüffelhunden aufgespürt - er wog 1,31 Kilogramm. Bildrechte: IMAGO
Steinkraut
Steinkraut, Albanien Die Bauern am Ochrid-See hadern seit jeher mit ihrem Land. Der Erde ist reich an Schwermetallen, besonders an Nickel, weswegen auf dem steinigen Boden nur das gemeine Steinkraut prächtig gedeiht, das aber nicht einmal das Vieh frisst. Und auch ansonsten zu nichts zu gebrauchen schien. Vor ein paar Jahren aber fanden Forscher heraus, dass das Steinkraut Nickel aus dem Boden zieht. Wenn man das Steinkraut verbrennt, bleibt reines Nickel übrig. Seither holen die Bauern vom Ochrid-See europaweit den meisten Nickel von ihren Äckern. Bildrechte: IMAGO
Salbei (Salvia sp.)
Salbeihonig, Kroatien Im Mai beginnt auf der Insel Cres der Salbei zu blühen. Jetzt haben die Imker genau einen Monat Zeit, um sich ihr Jahreseinkommen zu verdienen. Sie holen Bienenstämme vom nahen Festland und setzen sie auf die Salbeifelder. Für die Bienen beginnt jetzt eine harte Zeit - sie gelangen nur schwer in die Salbeiblüte hinein und auch nur schwer wieder heraus. Nach einem Monat müssen die Bienen wieder aufs Festland gebracht werden, sie würden sonst vor Erschöpfung sterben. Der Salbeihonig von Cres gilt als der beste Europas. Und mehr wird auch nirgendwo hergestellt. Bildrechte: IMAGO
Arbeiter schütten Äpfel in Kisten
Äpfel, Polen Polen ist seit Jahren der größte Apfelproduzent der EU. Jeder dritte in Polen geerntete Apfel wurde nach Russland exportiert. Der Sanktionskrieg zwischen Russland und der EU trifft die polnischen Plantagenbesitzer besonders hart. Bildrechte: dpa
Gläser der Sorte Beluga Malossol (Kaviar)
Beluga Caviar, Russland Er gilt als eines der feinsten und teuersten Lebensmittel überhaupt – der Beluga Caviar. "Schwarzes Gold" werden die Eier des Beluga-Störs, der im Kaspischen Meer und im Baikalsee beheimatet ist, auch genannt - ein Kilogramm kostet immerhin zwischen 6.000 und 7.000 Euro. Bildrechte: dpa
Alle (7) Bilder anzeigen