Rechts-extreme Terror-Gruppe aus Chemnitz soll vor Gericht

Mutmaßliche Rechtsterroristen, die am Morgen in Bayern und Sachsen festgenommen wurden, erreichen den Bundesgerichtshof und werden von Polizisten abgeführt.
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Die General-Bundes-Anwaltschaft in der Stadt Karlsruhe
hat Klage erhoben.
8 junge Männer sollen eine rechts-extreme Gruppe gegründet haben.
Das ist eine Straftat.
Die jungen Männer kommen alle aus der Region Chemnitz.
Die Gruppe heißt: Revolution Chemnitz.

Die rechts-extreme Gruppe wollte einen Aufstand anfangen
Verschiedene Medien berichten,
dass die Bundes-Anwaltschaft denkt:
Dass die Männer im Jahr 2018
die rechts-extreme Gruppe gegründet haben.

Sie wollten gemeinsam mehrere Anschläge machen.

Die Männer sollen auch mit anderen gefährlichen Gruppen
Kontakt haben.
Zum Beispiel:
    • Mit Hooligan-Gruppen
    • oder mit rechts-radikalen Fußball-Fans.

Die Medien haben raus-gefunden:
Dass die Gruppe am 3. Oktober im Jahr 2018
einen Aufstand machen wollte.
Das bedeutet zum Beispiel:
    • Sie wollten verschiedene Anschläge machen.
    • Und sie wollten mit Waffen gegen die Polizei kämpfen.
Der Aufstand sollte in der Stadt Berlin passieren.

Die Gruppe wollte den Aufstand so machen,
dass die Polizei denkt:
Links-Radikale Gruppen hätten die Anschläge in Berlin gemacht.

Am 1. Oktober im Jahr 2018 hat die Polizei
die Männer verhaftet.
Deshalb konnten sie den Aufstand nicht machen.

Wegen verschiedener Handy-Nachrichten
wurde die Klage erhoben
Die Polizei hat verschiedene Handy-Nachrichten
von der Gruppe gelesen.
Danach hat die Bundes-Anwaltschaft Klage erhoben.

In den Handy-Nachrichten stand zum Beispiel:
Dass die Männer sich Schuss-Waffen kaufen wollten.
Und dass sie die Regierung von Deutschland stürzen wollten.
Das bedeutet:
Die Gruppe wollte,
dass es in Deutschland eine andere Regierung gibt.
Und dass es in Deutschland keine Demokratie mehr gibt.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR AKTUELL FERNSEHEN | 25. Juni 2019 | 21:45 Uhr