Bekannte Architektur und ihre Besitzer Wem gehört denn dieses Bauwerk?

Stadtansicht Berlin - Blick auf Spree, Bahnhof Zoo und Fernsehturm
Weithin sichtbar, ist er das Wahrzeichen Berlins: der 368 Meter hohe Fernsehturm am Alexanderplatz. Nach der Wende wurde der 1969 eingeweihte Sendeturm vom bundesdeutschen Postministerium übernommen. Heute ist die Deutsche Funkturmgesellschaft, eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Telekom, Eigentümerin des Berliner Fernsehturms. Die Gastronomie und die Aussichtsplattform wurden an eine Betreibergesellschaft verpachtet. Bildrechte: Colourbox.de
Stadtansicht Berlin - Blick auf Spree, Bahnhof Zoo und Fernsehturm
Weithin sichtbar, ist er das Wahrzeichen Berlins: der 368 Meter hohe Fernsehturm am Alexanderplatz. Nach der Wende wurde der 1969 eingeweihte Sendeturm vom bundesdeutschen Postministerium übernommen. Heute ist die Deutsche Funkturmgesellschaft, eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Telekom, Eigentümerin des Berliner Fernsehturms. Die Gastronomie und die Aussichtsplattform wurden an eine Betreibergesellschaft verpachtet. Bildrechte: Colourbox.de
Friedenskirche und Jentower in der Jenaer Innenstadt.
Die "Keksrolle", wie der Volksmund das markante Hochhaus in Jena nannte, wurde im Oktober 1972 eingeweiht. Ursprünglich für das Carl-Zeiss-Kombinat geplant, wurde das Hochhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Nutzung übergeben. Sechs Jahre nach der Wende verließ die Universität den Turm. Der Freistaat Thüringen, Eigentümer des Gebäudes, verkaufte das Hochhaus für den symbolischen Kaufpreis von 1 DM an die Saller Gewerbebau GmbH. Die war 1981 in Bayern gegründet worden, hat ihren Firmensitz inzwischen aber in Weimar. Nach umfangreichen Umbauarbeiten wird der nun knapp 160 Meter hohe "Jen Tower" heute überwiegend als Bürogebäude genutzt. Bildrechte: imago/Karina Hessland
Der Uniriese mit dem MDR-Logo im Abendlicht. City-Hochhaus
In Leipzig überragt der einstige Uniriese mit 142 Metern alle anderen Gebäude der Stadt. 1973 zogen Rektorat und Verwaltung der damaligen Karl-Marx-Universität in das frisch gebaute Hochhaus ein. Wegen seiner Form hieß es auch "Weisheitszahn" oder "Steiler Zahn" im Volksmund. Nach der Wende blieb die Uni noch für einige Jahre. 1999 verkaufte es der Freistaat Sachsen an die US-amerikanische Bank Merrill Lynch. Das heutige Cityhochhaus wird heute als Bürogebäude genutzt. Übrigens: Auch wenn der Volksmund heute gerne vom MDR-Hochhaus spricht - der Mitteldeutsche Rundfunk ist nur einer von vielen Mietern. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Eingang zu Auerbachs Keller in der Mädlerpassage in Leipzig.
Die Mädler-Passage gehört wohl zu den bekanntesten und vielleicht auch schönsten Passagen Leipzigs. Vor über 100 Jahren ließ sie der Leipziger Unternehmer und Mäzen Anton Mädler erbauen. Während der DDR wurde sie treuhänderisch vom Leipziger Messeamt verwaltet - denn eine Enteignung hat es nie gegeben. Genutzt wurde sie vor der Wende als Messehaus. 1991 kaufte Jürgen Schneider die Passage von den Erben Mädlers. Nach seinem Konkurs übernahm 1995 die Commerzbank die Mehrheit. 2008 verkaufte sie ihre Anteile an die Grundstück GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der MIB Unternehmensgruppe, Berlin/Leipzig. Bildrechte: imago/Carola Koserowsky
Verschneite Bäume mit dem einer Skischanze nachempfundenen Hotel "Panorama"
Das Interhotel Panorama in Oberhof, das an zwei Sprungschanzen erinnert, war aus architektonischer Sicht das vielleicht auffälligste Hotel der DDR. 1969 eröffnet, sollte es dem einst mondänen Wintersportort wieder internationales Flair verleihen. 1992 wurde das Hotel abgewickelt, ein Jahr später, im Oktober 1993, übernahmen die "Treff Hotels" mit Sitz im nordhessischen Bad Arolsen das Haus. Bildrechte: dpa
Tabakfabrik Yenidze, erbaut im Stil einer orientalischen Moschee, heute Bürogebäude und Restaurant in Dresden.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 wurde die Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden von der Treuhand verwaltet und 1991 an einen Immobilienfond verkauft. Das Gebäude wurde saniert und 1997 als Bürogebäude wiedereröffnet. 2007 kaufte der israelische Geschäftsmann Adi Keizman den Komplex. Seit 2014 gehört die Yenidze der Unternehmensgruppe EB GROUP, hinter der der türkische Immobilienmakler Enver Büyükarslan steht. Bildrechte: imago/imagebroker
Rundkino in Dresden bei Nacht.
Das Rundkino in Dresden gehört zu den schönsten Kinos, die es in der DDR gab. Das markante Bauwerk an der Prager Straße wurde 1990 von der Düsseldorfer UFA Theater GmbH & CO KG gekauft. Im Mai 2004 beantragte die Betreibergesellschaft Insolvenz. Im Februar 2007 übernahm die Tetris Grundbesitz GmbH & Co. KG von Kaufhaus-König Rudolf Wöhrl das Rundkino. Seit Oktober 2011 gehört es zu Cineplex, der nach eigenen Angaben zweitgrößten Kinokette in Deutschlands mit Sitz in Wuppertal. Bildrechte: imago/Volker Preußer
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