#blickzurück: Kalenderblatt der Geschichte Das geschah am 11. November

1989: Grenzübergang Bernauer Straße entsteht

1989 wurde unter lautem Jubel ein Loch in die Berliner Mauer zwischen der Bernauer Straße und der Eberswalder Straße gebrochen. Ein behelfsmäßiger Grenzübergang entstand. Am Nachmittag durften die ersten Menschen aus Prenzlauer Berg nach Wedding. Sie wurden mit Sekt und Applaus begrüßt. Auch der offizielle und endgültige Abriss der Grenzanlagen begann am 13. Juni 1990 an der Bernauer Straße/Ackerstraße.

Eine große Menschenschlange steht vor einem Grenzübergang.
Eine große Menschenschlange steht am 11. November 1989 am neuen Grenzübergang Bernauer Straße/Eberswalde Straße. Bildrechte: dpa

Seit dem Fall der Berliner Mauer zwei Tage zuvor entstanden immer mehr Grenzübergänge. Mehr als eine Millionen Berlinerinnen und Berliner aus Ost-Berlin und dem Umland strömten nach West-Berlin. Der Autoverkehr brach zusammen.

1952: Gründung des Deutschen Wetterdienstes

1952 schlossen sich die Wetterdienste aus den westalliierten Zonen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) zusammen. Grundlage war das vom Bundestag beschlossene "Gesetz über den Deutschen Wetterdienst". Die bundesdeutsche Behörde trat die Nachfolge des Reichswetterdienstes an, der von 1934 bis 1945 bestand. 1990 wurde der "Meteorologische Dienst der DDR" in den Deutschen Wetterdienst integriert. Der DWD untersteht dem Bundesverkehrsministerium und hat seinen Sitz im hessischen Offenbach am Main.

Schild des Deutschen Wetterdienstes
Der Deutsche Wetterdienst ist eine teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Er erbringt Dienstleistungen für die Allgemeinheit oder einzelne Kundinnen und Kunden. Bildrechte: imago/Dirk Sattler

1945: Sowjetisches Ehrenmal in Berlin eingeweiht  

1945 wurde das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Tiergarten eingeweiht. Es erinnert an den Sieg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg und die rund 80.000 gefallenen sowjetischen Soldaten im Kampf um Berlin. Vermutlich wurde es von Marschall Georgi Schukow, Oberster Chef der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD), in Auftrag gegeben. Das Denkmal wurde als erstes von vier in Berlin erbaut und ist das einzige, das nach der deutschen Teilung in West-Berlin lag. Die zentrale sowjetische Gedenkstätte entstand 1949 im Treptower Park. Sie ist bis heute die größte Denkmalanlage der Stadt. Außerdem wurden Ehrenmale in der Schönholzer Heide und im Bucher Schlosspark errichtet.

Sowjetisches Ehrenmal in BerlinTiergarten
Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten liegt an der Straße des 17. Juni in Berlin. Bildrechte: imago images/Joko