Der Doppelagent Robert "Ramon" Hanssen

1979, mitten im Kalten Krieg, war der bestechliche FBI-Agent Hannsen vom sowjetischen Geheimdienst KGB rekrutiert worden. Heimlich lieferte er Listen mit den Namen von Doppelagenten an den Feind.  Er verriet offizielle Mitarbeiter des KGB, die insgeheim aber für die CIA und das FBI spionierten. Einige dieser Agenten, die von Robert Hanssen verraten wurden, verloren ihr Leben. Hansen lieferte Moskau außerdem Details über amerikanische Notfall-Pläne für den Fall eines Nuklearschlages.

Eine teure Quelle

Trotz der Wirren des Zusammenbruchs der Sowjetunion blieb Hanssens Agententätigkeit verborgen. Der russische Nachfolgegeheimdienst FSB übernahm den Amerikaner unter dem Decknamen "Ramon" als exzellente, aber teure Quelle. Die Russen zahlten insgesamt 1,4 Millionen Dollar an den Maulwurf. Warum "Ramon" 2001 aufflog und von den Amerikanern festgenommen wurde, ist immer noch unklar. Beobachter glauben, dass ihn sein Agentenlohn aus Moskau verraten haben könnte.

Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2015, 10:27 Uhr