MDR KULTUR | Kulturpartner Kunstsammlungen Chemnitz

Wer bedeutende Werke des deutschen Expressionismus sehen will, für den ist Chemnitz ein Muss. Denn dort befinden sich die Kunstsammlungen Chemnitz. Das sind das Haupthaus am Theaterplatz, das Museum Gunzenhauser, das Schloßbergmuseum und das Henry van de Velde-Museum. Im Haupthaus ist mit etwa 300 Werken die weltweit zweitgrößte Sammlung von Werken des Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff zu sehen.

Eine Plastik aus Steinguss, zu sehen ist ein Torso, der auf Brusthöhe abgeschnitten ist, mit Kopf und Armstümpfen
Plastik der klassischen Moderne in den Chemnitzer Kunstsammlungen Bildrechte: MDR/Julia Gröbel

Das Museum Gunzenhauser ist ein Glücksfall für Chemnitz, da der Münchener Kunstmäzen Alfred Gunzenhauser im Jahre 2007 seine legendäre, mehr als 2.400 Werke der Moderne umfassende Sammlung der Stadt geschenkt hat. Herzstück des Museums ist eine der weltweit größten Dauerausstellungen von Arbeiten des Malers Otto Dix und und dazu Europas zweitgrößte
Jawlensky-Sammlung. Auch Baukunst hat ihren Platz in den Kunstsammlungen. So gehört die vom belgischen Künstler Henry van de Velde entworfene Villa Esche zu den herausragenden Architekturleistungen Europas. Sie beherbergt das van de Velde-Museum und wird für Veranstaltungen genutzt. Und für die Stadtgeschichte von Chemnitz ist das Schloßbergmuseum zuständig.

Die Kunstsammlungen Chemnitz wurden 2010 von der deutschen Sektion des internationalen Kunstkritiker-Verbandes AICA als "Museum des Jahres" gekürt.