Schöne Gewürzkräuter Basilikum bis Zitronenverbene - Kräuter vorgestellt

Die Gartenbauingenieurin Paulina Uhlig arbeitet in der Kräutergärtnerei Valeriana in Erfurt. In einem Gewächshaus werden hier über 300 verschiedene Kräutersorten angebaut. Ihre Lieblingskräuter hat die Expertin mit ins MDR Garten-Studio gebracht und stellt sie vor.

In einem Blumentopf steht ein Buschbasilikum. Das Besondere ist der lange stiel, der eine runde Krone mit kleinen Blättern trägt.
Dieses mehrjährige, veredelte Buschbasilikum sieht nicht nur hübsch aus, sondern liefert das ganze Jahr über aromatische Blätter.
Die Pflanze sollte an einem hellen Platz auf der Fensterbank stehen. Winterhart ist sie nicht. Die Krone kann locker 30 Zentimeter groß werden. Wichtig ist, die Blätter regelmäßig zu ernten, so bleibt die Pflanze kompakt und schön buschig.
Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
In einem Blumentopf steht ein Buschbasilikum. Das Besondere ist der lange stiel, der eine runde Krone mit kleinen Blättern trägt.
Dieses mehrjährige, veredelte Buschbasilikum sieht nicht nur hübsch aus, sondern liefert das ganze Jahr über aromatische Blätter.
Die Pflanze sollte an einem hellen Platz auf der Fensterbank stehen. Winterhart ist sie nicht. Die Krone kann locker 30 Zentimeter groß werden. Wichtig ist, die Blätter regelmäßig zu ernten, so bleibt die Pflanze kompakt und schön buschig.
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Hellgrüne Blätter des Ananassalbeis.
Dieser Ananassalbei ist mehrjährig und sehr ausdauernd, sollte aber frostfrei überwintert werden. Am besten wird er in einen Kübel gepflanzt und im Winter dann an einem kühlen frostfreien Ort überwintert, zum Beispiel im Hausflur. Mit den aromatischen Blättern lassen sich süße Speisen hervorragend aufpeppen. Sehr gut schmecken die Blätter im Quark oder einfach mit kaltem (Mineral-) Wasser übergossen als Limonade. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Brasilianischer Sauerklee - Dunkellila Blätter und weiße Blüten des Sauerklees
Eine Augenweide ist der Brasilianische Sauerklee mit den dunkelvioletten Blättern und den hübschen weißen Blüten. Das Beste ist, dass alle Pflanzenteile essbar sind. Der Geschmack erinnert an Sauerampfer. Schmeckt gut im Quark, im Salat oder auch als Brotaufstrich. Die Pflanze kann im Sommer rausgestellt werden. Da sie nicht winterhart ist, muss der Kübel im Winter aber rein. Er sollte an einem schönen hellen Platz stehen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Sauerklee-Pflanze mit hellgrünen Blättern in einem Blumentopf
Auch diese etwas kleinere Variante des Sauerklees ist etwas für die heimische Fensterbank. Verwendet wird er wie der große Bruder aus Brasilien. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Trieb des Bronzefenchels. Der Trieb ähnelt einer Feder.
Der Bronzefenchel ist winterhart, kann also gleich ins Beet gepflanzt werden. Die Pflanze zieht sich im Winter zurück und treibt dann im Frühling neu aus. Das Kraut kann sowohl frisch verzehrt oder auch mitgekocht werden. Fenchel schmeckt sehr gut zu Fisch oder im Salat. Auch die Samen können frisch oder getrocknet gegessen werden. Idealer Platz im Garten ist ein sonniger Standort in einer geschützten Lage. Kalkhaltiger Boden ist ideal. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
französischer Estragon - Estragon Pflanze in Blumentopf
Der französische Estragon ist das Gourmetkraut der französischen Küche. Er schmeckt etwas pfeffrig und hat gleichzeitig einen leicht süßen, anisartigen Geschmack. Das Kraut ist ideal, um Kräuteressig herzustellen oder auch zum Würzen von Fisch. Die Pflanze ist winterhart. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Dalmatiner Salbei - Hellgrüne Salbeipflanze mit rauhen Blättern.
Das besondere an diesem winterharten Dalmatiner Salbei ist, dass er praktisch immergrün ist und das ganze Jahr über geerntet werden kann. Er schmeckt etwas milder als der normale Salbei. Wunderbar als Tee, zu Fleisch oder Fischgerichten.  Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Zimmerknoblauch Gräserartiger Zimmerknoblauch
Knoblauchgeschmack ohne zu stinken? Geht prima mit Schnittknoblauch. Es gibt unterschiedlich scharfe Sorten im Handel. Die Pflanzen sind winterhart, sehr ausdauernd und werden ähnlich wie Schnittlauch schön buschig. Im Winter ziehen sich die Triebe zurück. Im Frühling treibt die Pflanze neu aus. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Jiaogulan Blätter der Jiaogulan-Pflanze.
Jiaogulan kommt aus China und wird auch das Kraut der Unsterblichkeit genannt. Die Pflanze wächst je nach Standort kletternd oder hängend. Die Blätter kann man essen oder auch zu einem Tee verarbeiten. Der Geschmack ist leicht bitter, dafür soll das Kraut aber von gesunden Inhaltsstoffen nur so strotzen. Die Pflanze ist mehrjährig, sollte im Winter aber rein. Sie sollte immer feucht gehalten werden und darf nicht austrocknen. Im Halbschatten wächst sie besser als in der Sonne. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Tymian Orange Blätter einer Thymian-Pflanze
Der Thymian Orange macht seinem Namen alle Ehre und hat ein wunderbares Orangenaroma. Schmeckt besonders gut in asiatischen Gerichten. Die Pflanze ist winterhart und immergrün, liefert also auch im Winter frisches Kraut. Die Blätter kann man trocknen und als Tee aufgießen. Auch zu Fleisch passt Thymian gut. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Oreganopflanze in einem Blumentopf
Auch dieser Oregano ist winterhart. Das typisch italienische Gewürz sollte in keinem Kräutergarten fehlen. Es gibt der Pizza oder der Tomatensoße den typischen Geschmack. Passt aber auch als Gewürz zum Grillen für Gemüse und Fleisch. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Zitronenverbene Grüne Blätter der Zitronenverbene
Zitronenverbene ist schmackhaft für Salate oder fruchtigen Tee. Das Kraut gibt es auch als Stamm, aus dem ein richtiges Bäumchen werden kann. Die Pflanze muss frostfrei überwintert werden. Im Winter verliert sie die Blätter. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Große strukturierte Blätter einer Wasabi-Pflanze.
Echter Wasabi stärkt das Immunsystem. Die Blätter sind angenehm scharf und aromatisch. Die enthaltenen gesunde Rettichöle geben Salaten und Wok-Gerichten das gewisse Etwas. Wer es schärfer mag, kann die Stängel nutzen. In Japan wird auch die Wurzel verwendet – vor allem für Sushi-Gerichte. Dann stirbt die Pflanze allerdings. Wasabi ist mehrjährig, muss aber im Gewächshaus überwintert werden. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Grüne Blätter des Wasabi-Krautes.
Wasabi-Rauke schmeckt im Gegensatz zur nussigen Rauke ähnlich wie Meerrettich. Sie ist angenehm scharf. Am besten wächst sie an einem feuchten nährstoffhaltigen Standort. Bis in den November hinein können die Blätter geerntet werden. Die Pflanze ist einjährig, sät sich aber aus. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Knobigras, die breiten Blätter haben einen weißen Rand.
Knobigras stammt ursprünglich aus dem Iran. Es hat ein angenehmes Knoblauch-Aroma ohne unangenehme Geruchsbelästigung. Das Gras ist nicht winterhart, überlebt aber in der Küche auf der Fensterbank. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Gartenknofie mit lila Blütenbällen.
Alle Pflanzenteile des Gartenknofi sind essbar. Wie das Knobigras schmeckt Gartenknofi nach Knoblauch, aber nach dem Verzehr bleibt kein unangenehmer Nachgeschmack. Gartenknofi ist mehrjährig und verträgt Temperaturen bis -25 Grad. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 05. April 2020 | 08:30 Uhr