Gestern gab es in Weimar einen Gedenk-Spaziergang

Gedenken Buchenwald
Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Im 2. Weltkrieg hatten die Nazis in Deutschland viele Lager:
Wo Menschen eingesperrt wurden.
Und viele Menschen wurden dort ermordet.
Diese Lager heißen: Konzentrations-Lager.
Die Abkürzung dafür ist: KZ.

Vor 75 Jahren wurden die Menschen im KZ Buchenwald befreit.
Denn da war der 2. Weltkrieg zu Ende.
Jetzt gibt es einen Gedenkweg
vom Haupt-Bahnhof bis zum KZ Buchenwald.
Gestern wurde dieser Gedenkweg eingeweiht.

Viele Menschen sind gestern den Gedenkweg
zum KZ Buchenwald gelaufen.
Es war ein Gedenk-Spaziergang.
Damit sollte an die Opfer vom KZ Buchenwald erinnert werden.
Und daran:
Dass vor 75 Jahren die Menschen
aus dem KZ Buchenwald befreit wurden.

Der Gedenk-Spaziergang war ein Projekt:
    • Von den Achava-Festspielen.
      Das ist ein besonderes Festival.
      Da werden viele Sachen von jüdischen Menschen gezeigt.
    • Vom Kunstfest Weimar.
      Das ist eine große Veranstaltung
      vom Deutschen National-Theater Weimar.
    • Und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Gemeinsam haben sie den Gedenk-Spaziergang geplant.

Im April von diesem Jahr sollte es
eine große Gedenk-Veranstaltung geben.
Diese Gedenk-Veranstaltung konnte aber
wegen dem Corona-Virus nicht gemacht werden.
Denn die Bundes-Regierung hat bestimmt:
Das keine großen Veranstaltungen gemacht werden dürfen.
Damit sich nicht noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
Nachrichten Mittel-Thüringen um 10:30 Uhr