Pandemie Diese Corona-Regeln gelten ab 14. Januar in Sachsen

In Sachsen gelten ab dem 14. Januar einige neue Corona-Regeln. MDR SACHSEN fasst die aktuellen Eckpunkte der sächsischen Corona-Notfallverordnung zusammen. Sie gilt bis einschließlich 6. Februar. Die Verordnung enthält zahlreiche Lockerungen für verschiedene Bereiche, die oft mit 2G oder 2G+ verknüpft sind.

Am Fenster einer Kneipe ist der Hinweis 2G + - geimpft o. genesen + Booster aufgemalt
In der Innengastronomie gilt ab dem 14. Januar 2G+. Für die Außengastronomie ist weiterhin 2G ausreichend. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Das sächsische Kabinett hat eine neue Corona-Notfallverordnung beschlossen, die ab dem 14. Januar gilt. Sie sieht eine Überlastungsstufe aufgrund der Bettenbelegung in den sächsischen Kliniken vor. Die Überlastungsstufe ist erreicht, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens bei 1.500 liegt oder sachsenweit 1.300 Betten auf der Normalstation mit Covid-19-Patienten belegt sind oder wenn sachsenweit 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.

3+2-Regel

Sowohl bei dem Inzidenzwert als auch bei der Bettenbelegung gilt die 3+2-Regel. Das heißt: Werden der Inzidenz-Schwellenwert und die Werte für die Bettenbelegungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten am übernächsten Tag Lockerungen ein. Wird der Inzidenz-Schwellenwert oder einer der Werte der Bettenbelegungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht, treten Verschärfungen am übernächsten Tag in Kraft. Zusätzlich gibt es eine Hotspot-Regelung.

Die Regeln ab 14. Januar von A bis Z

Alkoholverbot

Die Landkreise und Kreisfreien Städte sind verpflichtet, ein umfassendes oder auf bestimmte Zeiten beschränktes Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder in bestimmten öffentlich zugänglichen Einrichtungen zu erlassen. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist dort nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt. Die betroffenen Orte werden per Allgemeinverfügung von den Landkreisen und kreisfreien Städten festgelegt.

Arbeit (3G, Homeoffice, Saisonarbeit)

3G-Pflicht am Arbeitsplatz

Die 3G-Regelung am Arbeitsplatz wird durch den Bund geregelt. Sie ist Bestandteil des neuen Infektionsschutzgesetzes.

  • Büro, Werkstatt und andere Arbeitsstätten dürfen nur von geimpften, genesenen oder getesteten Menschen betreten werden.
  • Der Arbeitgeber ist verpflichtet, entsprechende Nachweise zu kontrollieren und zu dokumentieren - sonst droht ihm ein Bußgeld.
  • Die 3G-Regel gilt auch für vom Arbeitgeber organisierte Transporte von Beschäftigten zu oder von der Arbeitsstätte.
  • PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, Antigen-Tests 24 Stunden.
  • Arbeitgeber müssen zwei Tests pro Woche anbieten. Mindestens einmal pro Woche dürfen sich alle Bürger zudem kostenlos in Bürgerzentren testen lassen. Für weitere Tests könnten auf Arbeitnehmer Kosten zukommen.

Homeoffice-Pflicht

Die Homeoffice-Pflicht ist bundesweit durch das Infektionsschutzgesetz geregelt.

  • Arbeitgeber müssen Homeoffice / mobiles Arbeiten anbieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
  • Voraussetzung: Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten
  • Beschäftigte haben Angebot anzunehmen, wenn keine räumlichen oder technischen Gründe entgegenstehen.

Testpflicht in Alten-und Pflegeheimen

  • dreimal wöchentlich für geimpfte und genesene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen* in

a) Alten- und Pflegeheimen
b) ambulant betreuten Wohngemeinschaften
c) Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen
d) Krankenhäusern und Rehakliniken
e) stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
f) ambulanten Pflegediensten
g) Tagespflegeeinrichtungen

*Ausgenommen sind geimpfte und genesene Beschäftigte, die keinen Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, betreuten Personen, Patientinnen und Patienten sowie zu Personal mit pflegerischen, betreuenden oder behandelnden Tätigkeiten haben. Diese müssen sich zweimal wöchentlich testen lassen.

Ein Mann träufelt eine Lösung auf eine Testkassette, die von Covid-19 verursachte Antigene nachweisen kann (gestellte Szene)
Ob man das Coronavirus in sich trägt, lässt sich üblicherweise mit einem Test nachweisen. Bildrechte: dpa

Saisonarbeiter

Regelungen für folgende Betriebe:

  • mehr als zehn Beschäftigte
  • Beschäftigung von Saisonarbeitenden aus dem Ausland für mindestens drei Wochen
  • Unterbringung der Saisonarbeitenden in Gemeinschaftsunterkünften


Das muss beachtet werden:

  • Anmeldung der Saisonarbeitenden bei Behörden durch den Betrieb 48 Stunden vor Arbeitsbeginn.
  • Nachweis eines tagesaktuellen negativen Tests bei Arbeitsbeginn oder Bezug der Gemeinschaftsunterkunft
  • Auf behördliche Anordnung sind weitere Tests durchzuführen.


Besuche in Heimen, Kliniken und Co.

Regeln für folgende Einrichtungen*:

  • Alten- und Pflegeheime
  • ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen
  • Krankenhäuser und Rehakliniken
  • stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe


*Einrichtungen müssen Besuchsmöglichkeiten aufrechterhalten. Entsprechende Regeln dafür sind der aktuellen regionalen Infektionslage anzupassen und müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der Versorgten und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. Hygienekonzepte dürfen nicht zur vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen.

Eine Pflegerin und eine Bewohnerin des Pflegeheims schauen zusammen aus einem Fenster eines Pflegeheims.
Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Pflegeheime teilweise wochenlang für Besucher gesperrt. Inzwischen müssen die Einrichtungen die Besuchsmöglichkeit von Angehörigen aufrechterhalten. Bildrechte: dpa


Das sind die Voraussetzungen:

  • Hygienekonzept (mit Regelung zur Besucheranzahl und Kontaktnachverfolgung)
  • tagesaktueller, negativer Corona-Test für Besucherinnen und Besucher (auch vor Ort möglich, auch für Geimpfte und Genesene).
  • FFP2-Maskenpflicht für Personal, Bewohnerinnen und Bewohner, Besucherinnen und Besucher; OP-Masken für Geimpfte und Genesene
  • Ausnahmen für Sterbebegleitung möglich


Testpflicht am Arbeitsplatz für Geimpfte und Genesene:

  • mindestens dreimal wöchentlich für geimpfte und genesene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen** in

a) Alten- und Pflegeheimen
b) ambulant betreuten Wohngemeinschaften
c) Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen
d) Krankenhäusern und Rehakliniken
e) stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
f) ambulanten Pflegediensten
g) Tagespflegeeinrichtungen

**Ausgenommen sind geimpfte und genesene Beschäftigte, die keinen Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, betreuten Personen, Patientinnen und Patienten sowie zu Personal mit pflegerischen, betreuenden oder behandelnden Tätigkeiten haben. Diese müssen sich zweimal wöchentlich testen lassen.

Tägliche Testpflicht für ungeimpfte und nicht genesene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rahmen der bundesweiten 3G-Regel am Arbeitsplatz.


Bildung (Schule, Kita, Hochschulen und außerschulische Bildung)

Schule

  • Öffnung aller Schulformen
  • Regelbetrieb in allen Schulformen außer Grund- und Förderschulen
  • Eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Klassen und Bezugspersonen in Grund- und Förderschulen.
  • In Einrichtungen der Kindertagespflege kann uneingeschränkter Regelbetrieb stattfinden.
  • Aufhebung der Schulbesuchspflicht: Schülerinnen und Schüler können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden. Ein Anspruch auf häusliche Beschulung besteht in dem Fall nicht. Es können aber häusliche Lernzeiten angeordnet werden.
  • Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal dreimal wöchentlich, sonst Zutrittsverbot zu Gebäuden. Geimpften und Genesenen wird die Testung dringend empfohlen. Der erste Testnachweis soll beim ersten Zutritt innerhalb der Kalenderwoche erbracht werden.
  • Maskenpflicht in Schulgebäuden
  • Maskenpflicht im Unterricht ab Klassenstufe 5
  • Schutzmaßnahmen wie zeitlich begrenzter Wechselunterricht oder temporäre Schulschließung können vom Kultusministerium angeordnet werden, wenn lokale Ausbrüche stattfinden. Bei temporärer Schließung von Grundschulen besteht für Schüler, deren Eltern bestimmten Berufen angehören, Anspruch auf Notbetreuung (siehe Erklärung unter dem Absatz Kita).
  • außerschulische Aktivitäten nur sehr eingeschränkt möglich
  • Betretungsverbot für Corona-Infizierte, Personen mit typischen Krankheitssymptomen (Atemnot, neu auftretender Husten, starker Schnupfen, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) und Personen mit Kontakt zu Corona-Infizierten
  • Reinigung regelmäßig genutzter Oberflächen, Geräte und Räume
  • regelmäßiges Lüften, spätestens 30 Minuten nach Unterrichtsbeginn
  • Dokumentation aller Personen, die länger als zehn Minuten ein Schulgebäude betreten, zur Kontaktnachverfolgung

Cornelia Herrmann unterrichtet Schüler.
Schule in Corona-Zeiten: Maskenpflicht und Abstand halten gehören inzwischen zum Alltag dazu. Bildrechte: dpa

Klassenfahrten:

  • Es wird empfohlen, mehrtägige Schulfahrten nicht durchzuführen.
  • An einer Schulfahrt darf nur teilnehmen, wer gegenüber der leitenden Lehrkraft dreimal wöchentlich im Abstand von jeweils zwei Tagen, erstmals bei Beginn der Schulfahrt, einen negativen Corona-Test nachweist.
  • Maskenpflicht bei Schulfahrten und sonstigen schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes, außer unter freiem Himmel, beim Sport oder in Schlafräumen

Kita

  • Es gilt eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen. Wenn es die personelle Situation zulässt, können Kitas Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen vollumfänglich betreuen (siehe Erklärung unter diesem Absatz).
  • Betretungsverbot für Corona-Infizierte, Personen mit typischen Krankheitssymptomen (Atemnot, neu auftretender Husten, starker Schnupfen, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) und Personen mit Kontakt zu Corona-Infizierten.
  • Für Personen, die in Kinderkrippen und Kindergärten betreute Kinder zum Bringen oder Abholen kurzzeitig begleiten, gilt kein Zutrittsverbot.
  • Maskenpflicht auf dem Gelände und in der Kita, Kinder und Personal während der Betreuung ausgenommen.
  • Reinigung regelmäßig genutzter Oberflächen, Geräte und Räume
  • Kontaktnachverfolgung

Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung

Gesundheitsversorgung und Pflege

- Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Psychotherapiepraxen sowie psychosoziale Notfallversorgung
- Krankenhäuser
- Apotheken
- Labore
- stationäre und teilstationäre Einrichtungen für Pflege, Reha und Eingliederungshilfe
- ambulante Pflegedienste und Dienste der Eingliederungs- und Sozialhilfe
- Tätigkeiten zur Vorbereitung und Durchführung von Schutzimpfungen gegen Covid-19, einschließlich Logistik sowie telefonischer und elektronischer Dienstleistungen
- Tätigkeiten zur Vorbereitung und Durchführung von Testungen auf Infektionen mit Covid-19
- Wirtschafts-, Versorgungs- und Reinigungspersonal, welches überwiegend in und für die genannten Einrichtungen tätig ist
- Sanitätshäuser
- Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen

Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

- Berufsfeuerwehr, freiwillige Feuerwehr, sofern Tagesbereitschaft besteht
- Rettungsdienst und Katastrophenschutz, einschließlich Hilfsorganisationen
- Polizeivollzugsdienst
- Straßenmeistereien
- Standesämter
- unmittelbar mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasstes Personal im Luftverkehr
- Friedhofs- und Bestattungswesen
- unmittelbar mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasstes Personal der obersten Landesgesundheitsbehörde, der Schulaufsichtsbehörden und der Kommunen (insbesondere: Krisenstäbe, Gesundheitsämter, Ordnungsämter sowie Pflegekinderdienste und Soziale Dienste der Jugend- und Sozialämter)
- Steuerberaterinnen und Steuerberater, soweit sie mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasst sind
- betriebsnotwendiges Personal in der Energieversorgung, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und
Abfallwirtschaft
- Sicherstellung von unabdingbaren Handlungen zur Versorgung und Aufzucht von Tieren
- Lebensmittelgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel
- Drogerien

Justizwesen

- Justizvollzug (betriebsnotwendiges Personal)
- Gerichte (betriebsnotwendiges Personal)
- Staatsanwaltschaften (betriebsnotwendiges Personal)
- Notarinnen und Notare
- Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte
- rechtliche Betreuerinnen und Betreuer im Sinne von § 1896 BGB zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren Termine
- Opfer- und Gewaltschutzeinrichtungen

Bildung und Erziehung

- Personal zur Sicherstellung der Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen
- stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Wirtschafts-, Versorgungs- und Reinigungspersonal, welches in und für die in den beiden vorangehenden Anstrichen genannten Einrichtungen tätig ist
- Prüferinnen und Prüfer sowie Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten am Tag einer Präsenzprüfung zur Erlangung eines beruflichen oder akademischen Abschlusses
- Betreuung von Kindern bei drohender Gefährdung des Kindeswohls

Kindergartenkinder sitzen an einem Tisch in einer Kindertagesstätte.
Kitas sollen weiterhin geöffnet bleiben - auch wenn die Inzidenzen ansteigen. Das hat das sächsische Kultusministerium entschieden. Bildrechte: dpa

Hochschulen

  • Hochschulunterricht ist möglich.
  • Kontakterfassung bei Präsenzveranstaltungen erforderlich
  • Zutritt mit Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G)
  • Die Hochschulen können weitergehende Schutzmaßnahmen anordnen.

Hörsaal Studentenreihen
Mit Maske im Hörsaal: Monatelang durften Studierende die Universitäten und Hochschulen in Sachsen nicht betreten. Nun können sie wieder in Präsenz studieren. Bildrechte: dpa

Aus-, Fort-, Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, Integrationskurse sowie ähnliche Einrichtungen, Volkshochschulen:

Regeln in der Überlastungsstufe

Präsenzveranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und Erwachsenenbildung, ähnlichen Einrichtungen sowie Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen sind verboten.

Ausnahmen:

  • vorbereitender Unterricht in Kunst-, Musik- und Tanzschulen für Personen, die vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen, im kommenden Jahr ein Studium aufnehmen oder die an internationalen oder nationalen Wettbewerben teilnehmen werden
  • Angebote für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren


Die Ausnahmen können unter 3G-Bedingungen und mit Kontakterfassung genutzt werden.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Präsenzveranstaltungen in Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und Erwachsenenbildung, ähnlichen Einrichtungen sowie Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen sind erlaubt.

Voraussetzungen:

  • Zugang mit Impf- oder Genesenennachweis (2G)
  • Kontakterfassung


Ausnahmen, die unter 3G möglich sind:

  • vorbereitender Unterricht in Kunst-, Musik- und Tanzschulen für Personen, die vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen, im kommenden Jahr ein Studium aufnehmen oder die an internationalen oder nationalen Wettbewerben teilnehmen werden
  • Angebote für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Regeln in der Überlastungsstufe

  • Körpernahe Dienstleistungen sind möglich für Kunden, die geimpft oder genesen sind (2G).
  • Die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen, heilpädagogischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen, ist mit Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G) möglich.
  • Friseure und Bartpflegedienstleister dürfen unter 3G-Bedingungen öffnen.
  • Fahrschulen, Bootsschulen, Flugschulen sowie vergleichbare Einrichtungen und Angebote dürfen für Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen sind, öffnen (2G). Unterrichtende müssen geimpft, genesen oder getestet sein (3G).
  • Nachhilfeeinrichtungen dürfen für Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen oder getestet sind, öffnen (3G). Zusätzlich ist eine Kontakterfassung Pflicht.
  • Verboten ist die Öffnung von Reisebüros, Versicherungsagenturen, Vermögensberatungsbüros, Unternehmensberatungsbüros, Finanzdienstleistungsbüros mit Ausnahme der Banken und Sparkassen.
  • Prostitution ist verboten.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

  • Körpernahe Dienstleistungen sind möglich für Kunden, die geimpft oder genesen sind (2G).
  • Die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen, heilpädagogischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen, ist mit Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G) möglich.
  • Friseure und Bartpflegedienstleister dürfen unter 3G-Bedingungen öffnen.
  • Fahrschulen, Bootsschulen, Flugschulen sowie vergleichbare Einrichtungen und Angebote dürfen für Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen sind, öffnen (2G). Unterrichtende müssen geimpft, genesen oder getestet sein (3G).
  • Nachhilfeeinrichtungen dürfen für Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen oder getestet sind, öffnen (3G). Zusätzlich ist eine Kontakterfassung Pflicht.
  • Öffnung von Reisebüros, Versicherungsagenturen, Vermögensberatungsbüros, Unternehmensberatungsbüros, Finanzdienstleistungsbüros unter 2G-Bedingungen und mit Kontakterfassung.
  • Prostitution ist möglich unter 2G+ und mit Kontakterfassung. Prostitutionsveranstaltungen sind untersagt.

Eine Kundin bekommt im Pony Club Neuhausen die Haare gefärbt. Friseure dürfen in Bayern ab dem 01.03.2021 nach coronabedingter wochenlanger Schließung unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen.
Friseurtermine sind nur noch für Geimpfte und Genesene möglich. Andere körpernahe Dienstleistungen müssen schließen. Bildrechte: dpa

Regeln in der Überlastungsstufe

Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Ausnahmen, die unter 3G und mit Kontakterfassung öffnen dürfen:

  • Bibliotheken und Archive
  • Außenbereiche von Zoos,Tierparks und botanischen Gärten

Ausnahmen, die unter 2G und mit Kontakterfassung öffnen dürfen:

  • Innenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten
  • Begrenzung der Besucherzahl (bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Besucher pro zehn Quadratmeter, auf Flächen darüber hinaus zusätzlich ein Besucher pro 20 Quadratmeter)


Ausnahmen, die unter 2G öffnen dürfen

  • Wettannahmestellen, für die Abgabe und Entgegennahme von Spielscheinen und Durchführung von Zahlungsvorgängen

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Freizeiteinrichtungen dürfen öffnen. Das gilt unter anderem für Bäder, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen.
Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen. Dampfsaunen bleiben ebenfalls geschlossen.

Voraussetzungen:

  • Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem tagesaktuellen Test (2G+)
  • Kontakterfassung
  • Kapazitätsbegrenzung: nicht mehr als 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität der Einrichtung, höchstens jedoch bis zu 500 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig oder nicht mehr als 25 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität der Einrichtung, höchstens jedoch bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig.


Ausnahmen, die unter 3G und mit Kontakterfassung öffnen dürfen:

  • Bibliotheken und Archive
  • Außenbereiche von Zoos,Tierparks und botanischen Gärten

Ausnahmen, die unter 2G und mit Kontakterfassung öffnen dürfen:

  • Innenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten
  • Begrenzung der Besucherzahl (bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Besucher pro zehn Quadratmeter, auf Flächen darüber hinaus zusätzlich ein Besucher pro 20 Quadratmeter)
  • Solarien

Ausnahmen, die unter 2G öffnen dürfen

  • Wettannahmestellen, für die Abgabe und Entgegennahme von Spielscheinen und Durchführung von Zahlungsvorgängen

Eingangsportal des Zoo Leipzig
Tierparks dürfen nur noch ihre Außenanlagen öffnen. Bildrechte: imago images / PicturePoint

Regeln in der Überlastungsstufe

Gastronomiebetriebe dürfen öffnen. Bars sind geschlossen.

Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem tageaktuellen Test (2G+) in der Innengastronomie
  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G) in der Außengastronomie
  • Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr
  • Kontakterfassung
  • gilt nicht für

a) Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
b) die Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
c) nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen und Mensen.
d) Bewirtung von Gästen in Beherbungsbetrieben

  • keine zeitliche Beschränkung für Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Gastronomiebetriebe dürfen öffnen. Bars sind geschlossen.

Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem tageaktuellen Test (2G+) in der Innengastronomie
  • Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G) in der Außengastronomie
  • Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr
  • Kontakterfassung
  • gilt nicht für

a) Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
b) die Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
c) nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen und Mensen.
d) Bewirtung von Gästen in Beherbungsbetrieben

  • keine zeitliche Beschränkung für Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken

Hotspot-Regelung Gastronomie

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, müssen gastronomische Betriebe ab dem nächsten Tag schließen.

  • gilt nicht für

a) Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
b) die Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
c) nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen und Mensen.
d) Bewirtung von Gästen in Beherbungsbetrieben
e) Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken

Wenn der Schwellenwert von einer Inzidenz von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, tritt das Verbot am nächsten Tag außer Kraft.

Die Aufschrift «2G - bitte Nachweise unaufgefordert vorzeigen - Danke» ist auf dem Aufsteller eines Restaurants zu lesen.
In Sachsen gilt in Restaurants eine 2G-Pflicht. Gäste müssen ihren Nachweis über Corona-Impfung oder Genesung vorlegen. Bildrechte: dpa

Geöffnete Geschäfte

  • Einzelhandel darf öffnen.


Das sind die Voraussetzungen:

  • Erstellung eines Hygienekonzepts
  • Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln
  • Maskenpflicht
  • Zugang für Kunden nur mit Geimpft- oder Genesenen-Nachweis (2G)
  • Öffnungszeiten sind auf 6 bis 20 Uhr begrenzt.
  • Begrenzung der Kundenzahl (bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Kunde pro zehn Quadratmeter, auf Flächen darüber hinaus zusätzlich ein Kunde pro 20 Quadratmeter)
  • Click&Collect ist ohne zeitliche Einschränkung möglich.


Ausnahmen von der 2G-Regel und den eingeschränkten Öffnungszeiten:

  • Lebensmittelhandel
  • Tierbedarf
  • Getränkemärkten
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Babyfachmärkte
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs
  • Tankstellen
  • Großhandel für Gewerbetreibende

Corona Lockerung Öffnung Außengastronomie Chemnitz
Im Einzelhandel gelten nun eine 2G-Pflicht und eingeschränkte Öffnungszeiten. Bildrechte: Harry Härtel

"Bändchen-Lösung"

Für einen abgegrenzten Bereich (zum Beispiel ein Einkaufszentrum) kann statt einer Zutrittskontrolle in jedem einzelnen Geschäft eine Zugangskontrolle an einem zentralen Punkt stattfinden und mit einem fälschungssicheren, personengebundenen, nicht übertragbaren und nur an dem Tag der Prüfung gültigen Zutrittsberechtigungskennzeichen nachgewiesen werden. Das ist die sogenannte Bändchen-Lösung.

Der damit sichtbar dokumentierte Status (2G+, 2G) ersetzt nicht die Mitführpflicht der für den Nachweis erforderlichen Dokumente. Diese müssen zusammen mit einem amtlichen Ausweispapier im Original mitgeführt werden.

Ausgangsbeschränkung

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.500, gilt ab dem nächsten Tag eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre) täglich von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetags. Diese gilt nicht für Geimpfte und Genesene.
Ausnahmefälle zum Verlassen der Wohnung für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind:

  • Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • die Ausübung beruflicher, hochschulischer oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel
  • Fahrten von Feuerwehr-, Polizei-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis
  • Versorgung von Tieren
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest


Wenn der Schwellenwert von einer Inzidenz von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, tritt die Ausgangsbeschränkung am nächsten Tag außer Kraft.

Schließung von Gastronomie

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, müssen gastronomische Betriebe ab dem nächsten Tag schließen.

  • gilt nicht für

a) Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
b) die Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
c) nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen und Mensen.
d) Bewirtung von Gästen in Beherbungsbetrieben
e) Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken

Wenn der Schwellenwert von einer Inzidenz von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, tritt das Verbot am nächsten Tag außer Kraft.


Kirche und Religion

Zusammenkünfte zum Zwecke der Religionsausübung sind erlaubt unter folgenden Bedingungen:

  • Zutritt nur mit Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G)
  • Hygienekonzept

Regeln für Beerdigungen

Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Beerdigungen besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G). An Beerdigungen dürfen maximal 20 Personen teilnehmen.

Besucher sitzen zu Beginn des Gottesdienst an Heilig Abend im Kirchenschiff der Frauenkirche auf ihren Plätzen.
Die Religionsausübung ist unter 3G-Bedingungen erlaubt. Bildrechte: dpa

Kontaktbeschränkungen (private Treffen und Feiern)

Grundsätzlich gilt:

  • Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum reduzieren.
  • Zahl der zulässigen Kontakte möglichst konstant und klein halten
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen halten


Empfehlungen:

  • regelmäßige Handhygiene
  • Vermeidung des Hand-Gesicht-Kontakts
  • regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen
  • Nutzung der Corona-Warn-App
  • Tragen medizinischer Masken im öffentlichen Raum

Regeln für Kontakte

  • Zusammenkünfte mit Personen des eigenen Hausstandes, der Partnerin oder dem Partner und Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, sind möglich.
  • Treffen und Feiern mit maximal einer weiteren Person eines anderen Hausstandes, sobald eine nicht geimpfte oder nicht genesene Person dabei ist.
  • An privaten Zusammenkünften, an denen ausschließlich geimpfte und genesene Personen teilnehmen, dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.
  • Kinder unter 16 Jahren sowie persönliche Assistenten von Menschen mit Behinderungen zählen nicht mit.
  • Es wird dringend empfohlen, sich vor einem Treffen zu testen oder testen zu lassen.
  • Sitzungen von Gremien, Parteien und Wählervereinigungen sind untersagt mit Ausnahme von zwingend gesetzlich vorgeschriebenen Sitzungen, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht online durchgeführt werden können.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Abweichend zu den Regeln der Kontaktbeschränkungen dürfen unterhalb der Überlastungsstufe Sitzungen von Gremien, Parteien und Wählervereinigungen unter 2G-Bedingungen stattfinden.

Große Familie sitzt um einen runden Tisch
Mit wie vielen Personen aus verschiedenen Hausständen ein Treffen möglich ist, hängt vom Impftstatus der Anwesenden ab. Bildrechte: Colourbox.de

Kultur (Theater, Museen, Galerien, Kinos, etc.)

Regeln in der Überlastungsstufe

Kultureinrichtungen sind geschlossen. Proben von Laien und Amateuren sind verboten.

Ausnahmen:

  • Museen, Gedenkstätten und Ausstellungsräume dürfen unter 2G öffnen
  • Kontakterfassung ist Pflicht
  • Begrenzung der Besucherzahl (bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Besucher pro zehn Quadratmeter, auf Flächen darüber hinaus zusätzlich ein Besucher pro 20 Quadratmeter)

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Kultureinrichtungen dürfen öffnen. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

Voraussetzungen:

  • Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem tagesaktuellen Test (2G+)
  • Kontakterfassung
  • Kapazitätsbegrenzung: nicht mehr als 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität der Einrichtung, höchstens jedoch bis zu 500 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig oder nicht mehr als 25 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität der Einrichtung, höchstens jedoch bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig


Ausnahmen:

  • Museen, Gedenkstätten und Ausstellungsräume dürfen unter 2G öffnen
  • Kontakterfassung ist Pflicht
  • Begrenzung der Besucherzahl (bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Besucher pro zehn Quadratmeter, auf Flächen darüber hinaus zusätzlich ein Besucher pro 20 Quadratmeter)


Proben von Laien und Amateuren sind unter 2G+ und mit Kontakterfassung erlaubt.

Proben von Laienchören sind unter 2G+ möglich. Es gelten keine Kontaktbeschränkungen. Allerdings gelten besondere Hygienebedingungen:

  • Beim Singen wird empfohlen, zwischen den Singenden beziehungsweise nach vorn und hinten einen Abstand von zwei Metern einzuhalten und zwischen Sänger und Gesangsleiter einen Abstand von drei Metern einzuhalten.
  • Regelmäßige Lüftungspausen (idealerweise Querlüftung, spätestens nach 20 Minuten) sind zwingend einzuhalten und die Gesamtprobenzeit ist möglichst kurz zu halten. Nach jeder Probe oder Aufführung ist gründlich zu lüften (mindestens 15 Minuten).

Hier gilt die Pflicht zum Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung:

  • im öffentlichen Raum unter freiem Himmel, wenn sich Menschen begegnen
  • wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann

Hier gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken:

  • bei der Schülerbeförderung
  • für das Kontroll- und Servicepersonal im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind

Hier gilt die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken* (oder vergleichbar, ohne Atemventil):

  • in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Taxi, ...)*
  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung g im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen
  • beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen
  • für Personal und Besuchende in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftiger Menschen
  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten, Behörden und Gerichten, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt*
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • bei Sitzungen von Gremien und Parteien, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht online stattfinden können*


*Bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind Kinder weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren reicht eine medizinische Maske aus.

Sofern arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen dem Tragen einer FFP2-Maske entgegenstehen, besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Ausnahmen von der Maskenpflicht:

  • bei der "Fortbewegung ohne Verweilen" (z. B. Radfahren) und sportlicher Betätigung
  • für Kinder unter sechs Jahren
  • für Menschen mit Behinderung, die nicht zum Masketragen in der Lage sind
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie Begleitpersonen
  • Befreiung durch ein ärztliches Attest
  • Personen, denen das Rederecht bei einer Versammlung erteilt wird
  • Personen, die bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften vortragen
  • Personen, die sich im Badebereich von Schwimmbädern oder in Saunen aufhalten

FFP2-Schutzmaske und Alltagsmaske auf einem Tisch
Zu den medizinischen Gesichtsmasken zählen sogenannte OP- und FFP2-Masken (links). Bildrechte: imago images / Christian Ohde

Sport

Regeln in der Überlastungsstufe

Fitnessstudios und sonstige Sportanlagen und Sporteinrichtungen sind geschlossen. Sportveranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern sind untersagt.

Ausnahmen:

  • medizinisch notwendige Behandlungen
  • Sportunterricht
  • Dienstsport
  • sportwissenschaftliche Studiengänge
  • Berufs-, Profi- und Spitzensport
  • Schwimmkurse
  • Breiten- und Vereinssport für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Dabei gelten keine Kontaktbeschränkungen.


Die geöffneten Angebote dürfen unter 3G (geimpft, genesen, getestet) und mit Kontakterfassung genutzt werden.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Fitnessstudios und sonstige Sportanlagen und Sporteinrichtungen dürfen öffnen.

Voraussetzungen:

  • Innensportanlagen dürfen nur mit Impf- oder Genesenennachweis sowie einem zusätzlichen tagesaktuellen Test (2G+) und mit Kontakterfassung genutzt werden
  • Außensportanlagen dürfen nur mit Impf- oder Genesenennachweis (2G) und mit Kontakterfassung genutzt werden. Von der Kontakerfassung ausgenommen sind Skieaufstiegsanlagen.


Private Sportausübung fällt unter die Kontaktbeschränkungen. Organisierter Vereinssport darf ohne Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden.
Die Besucherkapazitäten in Fitnessstudios und Ähnlichem richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept.

Sportveranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Zugang nur mit Impf- oder Genesenennachweis sowie einem zusätzlichen tagesaktuellen Test (2G+)
  • Kontakterfassung
  • Die zulässige Auslastung der Sportstätte darf nicht mehr als 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer gleichzeitig oder nicht mehr als 25 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gleichzeitig betragen.

Sportschuhe, Basketball und eine Mund-Nasenmaske.
Für die Ausübung von Sport gibt es eine Ausnahme für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren. Bildrechte: imago images/HMB-Media

Testpflicht / Geimpft- oder Genesenennachweis

Was bedeutet 2G+?

- 2G+ bedeutet, dass nur geimpfte und genesene Personen, die zusätzlich einen tagesaktuellen Corona-Schnelltest vorweisen, das entsprechende Angebot nutzen dürfen. Der Test kann ein beglaubigter Test beim Arbeitgeber sein oder in einem Testzentrum vorgenommen werden.

- Der zusätzliche Schnelltest entfällt, sobald die Person auch eine Booster-Impfung nachweisen kann oder eine doppelt geimpfte Person zusätzlich einen maximal sechs Monate alten Genesenennachweis besitzt.

- Auch Personen, die doppelt geimpft sind und deren zweite Impfung mindestens 14 Tage und maximal drei Monate alt ist, brauchen keinen zusätzlichen Schnelltest.

- Ausnahmen von 2G+ gelten zusätzlich für Personen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

- Die hier aufgeführten Regelungen gelten in Sachsen. In anderen Bundesländern kann es zu Abweichungen kommen. Bundeseinheitlich gilt, dass die Booster-Impfung als Test-Ersatz anerkannt wird.

Ausnahmen von der 2G-Regelung

  • Kinder unter 6 Jahren oder die, die noch nicht eingeschult wurden
  • Geimpft- oder Genesenennachweis kann durch einen Test ersetzt werden, wenn:

a) die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
b) für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde.

  • Sollte das Personal in der Einrichtung, die der 2G-Pflicht unterliegt, nicht komplett geimpft sein, kann dieses mit der Vorlage eines tagesaktuellen negativen Tests und dem Tragen einer medizinischen Maske trotzdem arbeiten.
  • für Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Integrationskurse, Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen, Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, sowie ähnlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich kann der Impf- oder Genesenennachweis durch einen Testnachweis ersetzt werden.

Ausnahmen von der Test-Regelung

  • Kinder unter 6 Jahren oder die, die noch nicht eingeschult wurden
  • Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen

Was ist ein Schnelltest?

Ein Schnelltest ist ein Antigenschnelltest. Er wird von fachkundigem Personal durchgeführt und muss vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein. Bei einem positiven Testergebnis muss ein PCR-Test zum Nachtesten durchgeführt werden und die Person muss in Quarantäne.

Was ist ein PCR-Test?

Mithilfe eines PCR-Tests wird die Erbsubstanz des Virus in einem Labor nachgewiesen. Bei einem positiven Testergebnis muss die Person in Quarantäne.

Regeln in der Überlastungsstufe

Die Durchführung, Öffnung oder Überlassung zu touristischen Zwecken ist verboten für:

  • kommerzielle und gewerbliche Reisen
  • Bus- und Bahnfahrten, auch im Gelegenheits- sowie Linienverkehr
  • Beherbergungen
  • Camping- und Caravaningplätze
  • Ferienwohnungen


Für Dienstreisen und Übernachtungen für soziale Zwecke, z.B. Verwandtenbesuch, (nicht-touristische Beherbung) ist ein Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G) und die Kontakterfassung Pflicht.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Die Durchführung, Öffnung oder Überlassung zu touristischen Zwecken ist erlaubt für:

  • kommerzielle und gewerbliche Reisen
  • Bus- und Bahnfahrten, auch im Gelegenheits- sowie Linienverkehr
  • Beherbergungen
  • Camping- und Caravaningplätze
  • Ferienwohnungen


Voraussetzungen:

  • Zugang mit Impf- oder Genesenennachweis mit zusätzlichem tagesaktuellen Test (2G+)
  • Kontakterfassung

Klingel und Zimmerschlüssel an einer Rezeption
Touristische Beherbungen sind untersagt. Bildrechte: imago/imagebroker

Veranstaltungen (öffentliche Feiern, Großveranstaltungen)

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden gleichzeitig, Veranstaltungen und Feste, insbesondere Messen und landestypische Veranstaltungen sind verboten.

Festivalbesucher stehen 2019 vor einer Bühne.
Großveranstaltungen, wie Konzerte, sind in Sachsen weiterhin verboten. Bildrechte: dpa

Versammlungen laut Versammlungsgesetz / Demonstrationen

Regeln in der Überlastungsstufe

Unter freiem Himmel sind Versammlungen grundsätzlich zulässig.

Voraussetzungen:

  • maximal 200 Teilnehmende
  • nur ortsfest
  • Geimpfte oder genesene Personen zählen mit.
  • Pflicht zum Trage eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter unterschritten wird


Versammlungen in geschlossenen Räumen grundsätzlich zulässig.

Voraussetzungen:

  • maximal 50 Teilnehmende
  • alle Teilnehmenden besitzen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (3G)
  • Geimpfte oder genesene Personen zählen mit.


Versammlungen mit mehr als der angegebenen Personenzahl können im Einzelfall genehmigt werden, wenn es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Regeln unterhalb der Überlastungsstufe

Unter freiem Himmel sind Versammlungen grundsätzlich zulässig.

Voraussetzungen:

  • maximal 1.000 Teilnehmende
  • Geimpfte oder genesene Personen zählen mit.
  • Pflicht zum Trage eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter unterschritten wird


Versammlungen in geschlossenen Räumen grundsätzlich zulässig.

Voraussetzungen:

  • nicht mehr als 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität des Raumes, höchstens jedoch bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig oder nicht mehr als 25 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität des Raumes, höchstens jedoch bis zu 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig
  • alle Teilnehmenden besitzen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (3G)
  • Geimpfte oder genesene Personen zählen mit.


Versammlungen mit mehr als der angegebenen Personenzahl können im Einzelfall genehmigt werden, wenn es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Menschen mit Mund- und Nase-Maske stehen hinter leeren Stühlen verschiedener Gaststätten
Versammlungen sind weiterhin möglich. Es gelten jedoch Einschränkungen. Bildrechte: Bernd März

Quelle: MDR(al)/Corona-Notfallverordnung

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 13. Januar 2022 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen