MDR SACHSEN - Das Sachsenradio: Sachsen-Nachrichten um 17:30 Uhr


Zahlreiche Hilfsangebote nach Kirchenbrand

Nach der Zerstörung der Großröhrsdorfer Kirche durch einen Brand gibt es laut Pfarrer Stefan Schwarzenberg zahlreiche Hilfsangebote. Das betreffe sowohl die weiteren Gottesdienste als auch finanzielle Zuwendungen. So seien seit der Einrichtung eines Spendenkontos am Freitag bereits 11.000 Euro überwiesen worden. Die Kirche darf laut Polizei noch nicht betreten werden. Erst wenn Statiker und Feuerwehr die Freigabe erteilen, könne die Spurensuche beginnen. Es bestehe weiterhin die Gefahr, dass unter anderem der Glockenturm einstürzt. Bei dem Brand in der Nacht zum Freitag wurde unter anderem die Innenausstattung der 1736 eingeweihten Kirche völlig zerstört. Die Brandursache ist noch unklar.


Transporter mit illegalen Migranten auf A17

Ein Transporter mit 22 illegalen Migranten an Bord ist am Mittag auf der A17 bei Bad Gottleuba verunglückt. Wie die Bundespolizei MDR SACHSEN bestätigte, wollte sich der Fahrer einer Kontrolle entziehen und prallte in die Mittelleitplanke. In der Folge wurden zwei weitere Autos beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der mutmaßliche Schleuser und sein Beifahrer flohen zu Fuß. Die A17 in Richtung Dresden war zeitweilig gesperrt. Die Bundespolizei fahndet nach den beiden Männern.


Viele Strom- und Gasanbieter senken ihre Preise

Viele Strom- und Gasanbieter in Mitteldeutschland haben ihre Preise bereits leicht gesenkt. Da ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Versorgern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Allerdings liegen sie zum Teil noch deutlich über dem Niveau vor Beginn des Ukraine-Krieges. So kostet beim ostdeutschen Energieversorger EnviaM seit der Preissenkung vor einem Monat die Kilowattstunde knapp 44 Cent. Vor dem Krieg bezahlten Kunden rund 15 Cent weniger. Nicht alle Unternehmen senken ihre Preise. Der Energieversorger "Eins" aus Sachsen begründete das damit, dass es wegen der langfristigen Beschaffungsstrategie weiter hohe Einkaufspreise gebe.


Hausbrand in Sohland in der Oberlausitz

In Sohland/Spree in der Oberlausitz ist am frühen Morgen ein Wohnhaus in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei MDR SACHSEN sagte, konnte sich der Eigentümer in Sicherheit bringen. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Aktuell sei der Brand noch nicht gelöscht. In dem Haus soll sich viel Müll befinden, was die Löscharbeiten erschwert. Den Angaben zufolge waren mehr als 70 Feuerwehrleute im Einsatz.


Tierheime in den Sommerferien am Limit

Viele Tierheime in Sachsen sind überfüllt. Wie der Leiter des Tierheims in Leipzig, Michael Sperlich, sagte, können viele Tiere nicht vermittelt werden. Das größte Problem seien aggressive Hunde, die während der Corona-Pandemie angeschafft wurden. Oft hätten die Halter mit ihnen nicht richtig umgehen können. Zudem würden im Sommer weniger Tiere adoptiert, weil die Menschen mehr reisten. Ähnlich sei die Situation in Chemnitz, sagt der Leiter des dortigen Tierheims, Jens von Lienen. Es gäbe nur wenige Interessenten, da sich viele in der Pandemie bereits ein Haustier angeschafft hätten. Auch das Tierheim in Dresden ist nach Angaben des Veterinäramtes stark ausgelastet.


Mehrere Gartenlauben in Sachsen durch Brände zerstört

In Sachsen haben am Wochenende mehrere Gartenlauben gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, ist heute Morgen in Wurzen eine Gartenlaube in einem Kleingartenverein völlig zerstört worden. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf andere Lauben. Die Polizei vermutet Brandstiftung. In der vergangenen Nacht brannte auch in Plauen eine Gartenlaube ab. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Bereits gestern war in Dresden bei einem Laubenbrand ein Schaden von rund 5.000 Euro entstanden. In beiden Fällen ist die Brandursache noch unklar. Menschen wurden nicht verletzt.


Sachsen an der Spitze bei illegalem Welpenhandel

Der illegale Handel mit Katzen- und Hundewelpen bleibt weiterhin hoch. Wie der Deutsche Tierschutzbund mitteilte, sind die Zahlen seit dem Rekordhoch 2021 zu Corona-Zeiten kaum zurückgegangen. Fast 300 Fälle mit insgesamt 1.200 Tieren wurden demnach im vergangenen Jahr bekannt, vor allem in Bayern, Berlin und Sachsen. Laut Tierschutzbund sind die ausgewerteten Fälle nur die Spitze des Eisbergs. Die Tiere kamen in erster Linie aus osteuropäischen Ländern, aber auch aus illegalen Zuchtbetrieben in Deutschland. Viele Welpen waren krank und viel zu jung von ihren Müttern getrennt worden.


Dynamo Dresden siegt gegen Arminia Bielefeld

Dynamo Dresden ist mit einem Sieg in die neue Saison der dritten Fußball-Liga gestartet. Die Schwarz-Gelben gewannen zuhause vor knapp 30.000 Zuschauern gegen Absteiger Arminia Bielefeld mit 3:1. Die Dresdner gingen nach 14 Minuten durch ein Eigentor der Bielefelder in Führung; wenig später verwandelte Kapitän Stefan Kutschke einen Foulelfmeter. Kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gäste auf 2:1 verkürzen. In Hälfte zwei traf Mittelfeldspieler Niklas Hauptmann zum 3:1-Endstand. - Für Erzgebirge Aue ist heute Abend Saisonauftakt. Die Veilchen empfangen den FC Ingolstadt.

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