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Umgehört im Notquartier der Messe Dresden Das sind die Geschichten hinter der Evakuierung

Notquartier Dresden nach Bombenfund
Seit Dienstagabend ist die Messe Dresden Notquartier. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Notquartier Dresden nach Bombenfund
Seit Dienstagabend ist die Messe Dresden Notquartier. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Notquartier Dresden nach Bombenfund
Andreas befindet sich seit 02:16 Uhr in der Notunterkunft. Er wurde durch das Trommeln der Nachbarn an der Wohnungstür geweckt. Er hat am Nachmittag erst mal Liegen für sich und seine Angehörigen besorgt, damit sie "nicht im Stehen" schlafen müssen. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Rentner in der Notunterkunft der Dresdner Messe
Herr und Frau Scadock sind 67 Jahre alt und seit 3 Uhr morgens im Notquartier. "Erfahren haben wir es durch die Lautsprecherdurchsage der Polizei. Wir haben zu essen bekommen und zu trinken. Wir können uns nicht beschweren. Wir hoffen, dass wir heute noch nach Hause kommen." Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Meerschweinchen im Notquartier der Messe Dresden
Die Besitzerin von Elli und Fritzi ist seit 3:30 Uhr im Notquartier. "Ich weiß nicht, wie wir hier schlafen sollen. Es gefällt mir hier nicht. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich heute Abend noch nach Hause kann. Aber die Hoffnung schwindet." Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Herr Kind im Notquartier der Messehalle Dresden
"Ich bin seit etwa 2:30 Uhr hier. Um meine Wohnung mach ich mir keine Sorgen. Ich wohne am Ende der Sprengzone. Ich bin relativ entspannt, ändern kann ich es eh nicht." Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Die Notunterkunft während der Bombenentschärfung in Dresden
In der Notunterkunft wurden Feldbetten aufgestellt. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Die Notunterkunft während der Bombenentschärfung in Dresden
Mehrere Tausend Menschen können dort untergebracht werden. Rund 1.500 haben davon Gebrauch gemacht. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Die Notunterkunft während der Bombenentschärfung in Dresden
Auch für die Versorgung ist gesorgt. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Hüpfburg Dresden
Für die Kinder wurde kurzerhand eine Hüpfburg organisiert. Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Heimleiter Alf Dietze
Der Heimleiter des AGO-Pflegeheimes, Alf Dietze, ist von der großen Hilfsbereitschaft überwältigt. "Nachdem wir 23 Uhr den Anruf bekommen haben, dass das Heim geräumt werden muss, haben sich sofort viele Ehrenamtliche gemeldet und geholfen." Bildrechte: MDR/Moritz Arand
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Raus aus der Gefahrenzone Evakuierung nach Bombenfund in Dresden

Nach dem Fund einer Fliegerbombe haben Polizei und Rettungskräfte die ganze Nacht lang Anwohner aus der Gefahrenzone gebracht.

Polizei sperrt Straße ab
Nichts geht mehr in Dresden-Friedrichstadt. Seit über 20 Stunden ist das Areal nach einem Bombenfund gesperrt. Eine Entschärfung ist im ersten Anlauf fehlgeschlagen. Bildrechte: Roland Halkasch
Polizei sperrt Straße ab
Nichts geht mehr in Dresden-Friedrichstadt. Seit über 20 Stunden ist das Areal nach einem Bombenfund gesperrt. Eine Entschärfung ist im ersten Anlauf fehlgeschlagen. Bildrechte: Roland Halkasch
Bombe Dresden Betonblöcke
Am Nachmittag haben die Einsatzkräfte damit begonnen, mit Betonblöcken, Papierballen und mit Sand gefüllten Säcken einen Schutzwall um die Bombe zu errichten. Bildrechte: Tino Plunert
Bombenfund in Dresden
Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am späten Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten auf der Löbtauer Straße, Ecke Wernerstraße entdeckt worden. Bildrechte: MDR/Roland Halkasch
Bombenfund in Dresden
Die Polizei hat den Fundort umgehend gesichert, in dessen Nähe sich auch eine Tankstelle befindet. Anwohner wurden noch am Abend aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Bildrechte: MDR/Roland Halkasch
Evakuierung Dresden
Die Sperrzone erstreckt sich auf 400 Meter im Umkreis des Fundortes. Sie musste am Nachmittag nach Norden noch einmal erweitert werden. Bildrechte: Polizeidirektion Dresden
Bombe Dresden
Die Dresdner Verkehrsbetriebe brachten in der Nacht Anwohner mit Sonderbussen aus der Sperrzone. Bildrechte: Roland Halkasch
Heim Ago - Bombenfund Dresden
Unter den 8.700 Betroffenen sind auch viele Pflegeheimbewohner. Bildrechte: MDR/Tino Plunert
Menschen im Rollstuhl werden mit Bussen und Krankentransportern abgeholt.
Auch sie wurden mit Bussen in Notünterkünfte und Krankenhäuser gefahren. Bildrechte: Roland Halkasch
Bombe Dresden
Zudem standen Krankentransporter in Kolonne auf der Straße, um die Senioren aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Bildrechte: Roland Halkasch
Ein Rentner im Rollstuhl wird in einen Krankentransport geschoben
Gerade der Transport von alten und kranken Menschen brauchte seine Zeit. Bildrechte: TeleNewsNetwork GmbH& Co. KG
Blick in eine Notunterkunft.
Für Anwohner, die nicht bei Freunden und Bekannten Unterschlupf fanden, wurde auf der Messe ein Notquartier eingerichtet. Bildrechte: Roland Halkasch
Bombe Dresden
Bis in die frühen Morgenstunden kamen dort Bewohner aus der Sperrzone an. Bildrechte: Roland Halkasch
Menschen in einer Messehalle
Helfer kümmern sich um die Gestrandeten. Bildrechte: TeleNewsNetwork GmbH& Co. KG
Rentner in der Notunterkunft der Dresdner Messe
Das Ehepaar Scadock ist sit 30 Uhr morgens im Notquartier. "Wir hoffen, dass wir heute noch nach Hause kommen." Bildrechte: MDR/Moritz Arand
Ein Polizist schut auf eine Karte
Das hoffen mit Sicherheit auch die Einsatzkräfte. Allein 700 Polizisten sind im Einsatz, unter ihnen auch Beamte der Bundespolizei und aus Thüringen. Einige haben nach Angaben der Polizei nach über 20 Stunden ihren Dienst beendet, andere wieder seien extra früher zum Dienst gekommen. Bildrechte: TeleNewsNetwork GmbH& Co. KG
Polizei am Einsatzort
Die Evakuierungsmaßnahmen zogen über Stunden hin. Erst 10 Uhr morgens waren alle Menschen aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht. Bildrechte: Roland Halkasch
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Elena Pelzer und Silvio Zschage
Bildrechte: MDR/Martin Jehnichen

5-9 Uhr Guten Morgen Sachsen

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+++ Rückblick auf das Studiokonzert mit Veronika Fischer +++ Die Erdbeersaison startet - wir senden eine Ode an die Frucht +++ Gefährlicher Mittwoch: Bombenentschärfung in Dresden +++