Debatte um Gebietsreform Eichsfelder Landrat will nicht fusionieren

Der Eichsfelder Landrat Werner Henning hält nichts von Kreisfusionen im Rahmen einer Gebietsreform. Einem Zusammenschluss des Eichsfeldkreises etwa mit dem verschuldeten Nachbarn Unstrut-Hainich-Kreis könne er nicht zustimmen, sagte der CDU-Politiker MDR THÜRINGEN.

Der Eichsfeldkreis werde wie ein Unternehmen geführt und habe als einziger Landkreis in Nordthüringen keine Schulden und eine Vermögensbilanz von 186 Millionen Euro, sagte Henning weiter. Eine Fusion käme einer Enteignung der Eichsfelder gleich.

Henning befürwortete im Gespräch mit MDR THÜRINGEN andererseits den Beitritt von Kommunen etwa aus dem Unstrut-Hainich-Kreis und auch der Stadt Mühlhausen ins Eichsfeld. Gespräche dazu habe es bereits gegeben. Der Landkreis Eichsfeld mit der Kreisstadt Heiligenstadt müsse erhalten bleiben.

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