Thüringen und Franken Regiomed-Klinikverbund reduziert Verluste

Der Klinikverbund Regiomed mit Krankenhäusern in Südthüringen und Oberfranken hat im vergangenen Jahr seine Verluste deutlich gesenkt. Ziel des Klinikverbundes ist es, bis Ende 2022 schuldenfrei zu sein.

Regiomed-Klinik in Sonneberg
Regiomed-Klinik in Sonneberg: Noch vor vier Jahren lag der Verlust des Verbunds bei über 25 Millionen Euro. Bildrechte: REGIOMED-KLINIKEN GmbH

Wie Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke am Donnerstag mitteilte, wurde das Jahr 2021 mit einem Minus von 2,9 Millionen Euro abgeschlossen. Noch vor vier Jahren lag der Verlust um ein Vielfaches höher. Schmidkte geht davon aus, dass Regiomed im kommenden Jahr erstmals wieder einen Überschuss erwirtschaftet. Angepeilt werden drei Millionen Euro.

Im Jahr 2018 lag der Verlust noch bei über 25 Millionen Euro. Schmidtke zufolge wurden seitdem Kosten gesenkt und Strukturen umgebaut. Die 5.200 Beschäftigten hätten in den vergangenen Monaten Unglaubliches geleistet. Die Zeiten für den Konzern werden jedoch nicht einfacher. Schätzungen zufolge steigen allein die Kosten für Energie um rund sechs Millionen Euro.

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MDR (mab)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 30. Juni 2022 | 15:00 Uhr

1 Kommentar

martin vor 6 Wochen

Es wäre interessant zu wissen, in welchem Umfang die Einsparungen (wie anderenorts nicht ungewöhnlich) insb. in der Pflege durch Personalabbau bzw. Einsatz geringer qualifiziertem Personal erzielt wurden / werden.

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