Unvergessene Vereine

Peter Duckes Karriere in Bildern

Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 80 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Peter Ducke am Ball
Mit den Thüringern holte Peter Ducke 1963, 1968 und 1970 den DDR-Meistertitel, hinzu kamen drei FDGB-Pokalsiege und die Torjägerkanone 1963. Bildrechte: imago/Werner Schulze
MAnnschaftsfoto FC Carl Zeiss Jena, 1970
Die Meistermannschaft von 1970 mit Peter Ducke (5. v.l. hintere Reihe) und Roland Ducke (1 v.r. mittlere Reihe). Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke mit Ehefrau Ute, Tochter Nicole und seinem Sohn.
Peter Ducke mit Frau, Tochter und Sohn. Harmonie war ihm beim Fußball nicht wichtig. Er eckte oft an und nahm sich seine Freiheiten: "Ich wollte immer künstlerisch tätig sein." In Georg Buschner, langjähriger Trainer des FC Carl Zeiss und der DDR-Nationalmannschaft, hatte er allerdings auch einen mächtigen Fürsprecher. Trotz seiner Probleme im SED-Staat wäre eine Flucht nie für ihn in Frage gekommen. Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke vom Carl Zeiss Jena
Mit dem Ende der Spielzeit 1976/77 endete auch die aktive Karriere von Peter Ducke. Inzwischen lebt er in Großschwabhausen bei Apolda und kümmert sich bis heute um den Fußballnachwuchs. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 80 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Peter Ducke steht vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Schoenebeck.
Hier wurde der kleine Peter groß, in Schönebeck. Hier begann auch die Fußballerkarriere, die ihn dann ab 1959 auch nach Jena führen sollte. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Olympische Spiele 1972: Spiel um Platz 3 zw. UdSSR - DDR, Peter Ducke, dahinter Torwart Jürgen Croy macht Shakehands mit einem sowjetischen Spieler.
Der größte Erfolg im Nationalmannschaftstrikot für Peter Ducke: Bronze bei den Olympischen Spielen in München 1972. Im Spiel um Platz 3 gab es gegen die Sowjetunion ein 2:2 nach Verlängerung. Ein Elfmeterschießen war nicht vorgesehen, also erhielten beide Mannschaften die Bronzemedaille. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon
Schuß von Peter Ducke
Gebremst durch eine Verletzung, verpasste Peter Ducke den legendären 1:0-Sieg der DDR gegen die BRD bei der WM 1974. Hier zieht er beim 1:1 gegen Argentinien ab. Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke und Hans Bert Matoul
Die WM wurde zu einer großen Enttäuschung. Nach Verletzungsproblemen drückte er meist die Bank. "Es war kein schöner Abgang." Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke im Kinder-Fußball-Camp
Peter Ducke ist auch weiter am Ball, arbeitet jedes Jahr mit jungen Talenten bei Fußballcamps zusammen. Hier in Schönebeck. Bildrechte: imago sportfotodienst
Peter Ducke jongliert mit dem Ball im Ernst Abbe Sportfeld.
Zur Lage bei Carl Zeiss Jena sagt er vor ein paar Jahren: "Ob sie 1. 2., 3., oder 4. Liga spielen, darum geht's mir nicht. Wieso und warum sie dort spielen, das ist für mich ein Grund, ernsthaft nachzudenken. Es gibt viele andere Leute, die sagen, wir denken schon ernsthaft nach. Aber nach vier, fünf, sechs, zehn Jahren hat sich immer noch nichts verändert. Das ist ja das Schlimme." Bildrechte: IMAGO / Bild13
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Jubiläum

Jenas Defensivspezialist Konrad Weise feiert 70. Geburtstag

Einst war er ein Weltklasse-Verteidiger im Trikot des FC Carl Zeiss Jena und der DDR-Nationalmannschaft: Konrad Weise. Am 17. August feiert der gebürtige Greizer seinen 70. Geburtstag.

Konrad Weise, 2014
Konrad Weise ist eine Legende beim FC Carl Zeiss Jena. Mit den Thüringern holte der Abwehrstratege drei Pokalsiege, 86 Mal schlüpfte er ins Trikot der DDR-Nationalmannschaft. Da häuft sich so einiges im Traditionskabinett an (Bild von 2014). Am 17. August feiert der gebürtige Greizer seinen 70. Geburtstag. Bildrechte: IMAGO / Bild13
Konrad Weise, 2014
Konrad Weise ist eine Legende beim FC Carl Zeiss Jena. Mit den Thüringern holte der Abwehrstratege drei Pokalsiege, 86 Mal schlüpfte er ins Trikot der DDR-Nationalmannschaft. Da häuft sich so einiges im Traditionskabinett an (Bild von 2014). Am 17. August feiert der gebürtige Greizer seinen 70. Geburtstag. Bildrechte: IMAGO / Bild13
Konrad Weise mit Uli Oevermann beim Pokalsieg 1980
1980 schnappte sich Carl Zeiss Jena gegen den Erzrivalen Rot-Weiß Erfurt nach einem 3:1 n.V. im Finale den FDGB-Pokal. Im Bild die stolzen Sieger Ulrich Oevermann und Konrad Weise. Bildrechte: Peter Poser
Torwart Jürgen Croy, Gerd Weber, Hans Jürgen Dörner, Konrad Weise, Lothar Kurbjuweit und Reinhard Lauck werden 1976 von FIFA Präsident Joao Havelange und IOC Präsident Lord Michael Killanin geehrt.
Große Überraschung bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal. Nach einem 3:1 gegen Polen im Finale darf sich die DDR-Nationalmannschaft mit Gold schmücken. Hier werden Torwart Jürgen Croy, Gerd Weber, Hans Jürgen Dörner, Konrad Weise, Lothar Kurbjuweit und Reinhard Lauck von FIFA Präsident Joao Havelange und IOC Präsident Lord Michael Killanin geehrt.
 
Bildrechte: imago images / Werner Schulze
Konrad Weise (Mitte, DDR) attackiert Gerd Müller (li.), Franz Beckenbauer (beide BR Deutschland) schaut zu
Auch Gerd Müller hatte so seine Schwierigkeiten mit Konrad Weise. Es gab kaum ein Vorbeikommen an dem Jenaer. Bildrechte: imago sportfotodienst
Libero Franz Beckenbauer (oben) überspringt in fairer Haltung den am Boden liegenden DDR-Abwehrspieler Konrad Weise (unten).
Faire Geste: "Kaiser" Franz Beckenbauer überspringt DDR-Abwehrspieler Konrad Weise. Bildrechte: dpa
Oleg Blochin am Ball, dahinter Konrad Weise, 1972
Im Länderspiel gegen die UdSSR 1972: Konrad Weise verfolgt den großen Oleg Blochin. Bildrechte: IMAGO / Ferdi Hartung
Konrad Weise (DDR Traditionsmannschaft, re.) am Ball
Konrad Weise 2007 am Ball für die DDR-Traditionsmannschaft. Bildrechte: imago/Uwe Schmidt
Coach Hans-Jürgen Dörner li. und sein Assistent Konrad Weise Zwickau
Der gebürtige Greizer war 1998 Co-Trainer von Cheftrainer Hans-Jürgen "Dixi" Dörner beim FSV Zwickau. Bildrechte: imago images/Kruczynski
UEFA-Pokal: Carl - Zeiss Jena - MSV Duisburg 1978 0:0 Konrad Weise und Bernard Dietz bei der Begruessung tauschen Wimpel aus
Shake Hands und Wimpel-Tausch 1978 zwischen den Kapitänen Konrad Weise und Bernard Dietz im UEFA-Pokal-Spiel Jena gegen den MSV Duisburg (0:0). Bildrechte: imago/Horstmüller
Martin Hoffmann, Konrad Weise, Erich Hamann, Joachim Streich, Siegmar Wätzlich, Reinhard Lauck, Lothar Kurbjuweit, Gerd Kische, Jürgen Sparwasser, Torwart Jürgen Croy und Bernd Bransch, 1974
Vor dem WM-Spiel 1974 gegen die BR Deutschland in Hamburg, das sensationell mit 1:0 an die DDR ging. Die Startelf mit Martin Hoffmann, Konrad Weise, Erich Hamann, Joachim Streich, Siegmar Wätzlich, Reinhard Lauck, Lothar Kurbjuweit, Gerd Kische, Jürgen Sparwasser, Torwart Jürgen Croy und Bernd Bransch. Bildrechte: IMAGO / Frinke
Jairzinho (Brasilien, li.) und Konrad Weise (DDR) 26.06.1974
Was für ein Erlebnis: Die DDR tritt in der zweiten WM-Runde 1974 gegen die brasilianischen Ballkünstler an. Am Ende heißt es nach einem Zauberfreistoß von Roberto Rivelino 0:1. Im Bild: Brasiliens Jairzinho und Konrad Weise. Bildrechte: IMAGO / Frinke
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Konrad Weise, 2014
Konrad Weise ist eine Legende beim FC Carl Zeiss Jena. Mit den Thüringern holte der Abwehrstratege drei Pokalsiege, 86 Mal schlüpfte er ins Trikot der DDR-Nationalmannschaft. Da häuft sich so einiges im Traditionskabinett an (Bild von 2014). Am 17. August feiert der gebürtige Greizer seinen 70. Geburtstag. Bildrechte: IMAGO / Bild13