Börse Thüringer Aktienkurse erholen sich nach Corona-Einbruch

Die Aktienkurse der Thüringer Börsenunternehmen haben sich seit dem Corona-Einbruch überwiegend deutlich erholt. 50 Prozent und mehr haben seit Ende März die Papiere des Eisenbahnausrüsters Funkwerk aus Kölleda, des Softwareherstellers Intershop aus Jena und des Erfurter Elektronikchipherstellers X-Fab gewonnen.

Die Kurse vom Jahresanfang haben die Thüringer Aktien seit dem Einbruch trotzdem zumeist noch nicht wieder erreicht. Beispiel Jenoptik: Die Papiere des Jenaer Technologieunternehmens sind im zweiten Quartal um fast 40 Prozent geklettert. Dennoch haben die Jenoptik-Anleger seit Jahresanfang 20 Prozent an Kurswert eingebüßt.

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Die Thüringer Aktienkurse haben sich überwiegend wieder erholt. Bildrechte: Colourbox

Ebenso erging es denen, die auf den Industriedienstleister IBU-Tec aus Weimar oder das Beteiligungsunternehmen DEWB aus Jena gesetzt haben. Rund 25 Prozent verloren haben die Papiere des Elektronikchipherstellers X-Fab aus Erfurt und des Medizintechnikhersteller Carl Zeiss Meditec aus Jena seit Jahresbeginn.

Wirklich freuen können sich Anleger zum Ende des ersten Halbjahres über die Kursentwicklung von zwei Thüringer Börsenaktien. Bei Funkwerk schnellte der Kurs seit Jahresbeginn um etwa ein Viertel nach oben. Beim Thermometerherstellers Geratherm aus Geschwenda sind es bislang gut zehn Prozent. Damit haben sich diese Aktien deutlich besser als der Börsenleitindex DAX entwickelt. Der hat seit Jahresbeginn rund neun Prozent verloren.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/sar

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 01. Juli 2020 | 22:00 Uhr

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