Das Altpapier am 30. September 2021 Der eingebildete Diffamierte

Julian Reichelt fühlt sich vom NDR-Medienmagazin "Zapp" diffamiert und schlägt hart zurück. Doch dann stellt sich heraus: Reichelt hat sich die Diffamierung nur eingebildet. Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Teasergrafik Altpapier vom 30. September 2021: Porträt Autor Ralf Heimann
Bildrechte: MDR | MEDIEN360G

Reichelt macht Anfrage öffentlich

"Bild"-Chef Julian Reichelt hat bei "Bild"-TV eine Anfrage des NDR-Medienmagazins "Zapp" öffentlich gemacht, bevor der Beitrag erschienen ist, zu dem sein Haus eine Stellungnahme abgeben sollte. Das ist unüblich. Daniel Bouhs nennt es bei Twitter einen "sehr schlechten Stil". Und unüblich ist im Journalismus auch, in völliger Unkenntnis der Sachlage eine Bewertung abzugeben. Aber das heißt natürlich nicht, dass Reichelt es deshalb nicht machen würde. Und diesmal könnte der Eindruck entstehen: Es ist auf peinliche Weise schiefgelaufen. Es kann aber auch ein anderer Eindruck entstehen: Auf seinem Feldzug gegen die öffentlich-rechtlichen Sender setzt Reichelt jetzt auf das Instrumentarium von Verschwörungstheoretikern. Er verbreitet Falschinformationen, um gegen öffentlich-rechtliche Sender Stimmung zu machen. Es können natürlich auch einfach schwere journalistische Fehler sein. Das setzt voraus, dass überhaupt eine journalistische Absicht besteht. Die könnte Reichelt aber sehr einfach belegen, indem er seine Fehleinschätzungen korrigiert.

In dem "Zapp"-Beitrag, der am Mittwochabend erschienen ist, geht es um die Arbeit von Medien im Flutgebiet – um ein lokales Anzeigenblatt, das nicht nur berichten, sondern auch Hoffnung verbreiten möchte, um das rechte Schwurbler-Magazin Compact, das sich unter falscher Flagge als Hilfsorganisation eingecheckt hat, und um die "Bild"-Medien, die ein Büro eröffnet haben, um zu berichten und – das ist die offizielle Botschaft – den Menschen zu helfen. Julian Reichelt kannte den Inhalt des Beitrags gar nicht, als er bei Bild-TV sechs Minuten lang völlig außer sich den kompletten öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu zerlegen glaubte, weil ein Magazin es gewagt hatte, ihm kritische Fragen zu stellen.

Das alles funktioniert ganz wunderbar. In den Youtube-Kommentaren stimmen die Menschen ein in Reichelts Tiraden, die Wutwelle schwappt weiter ins Netz. Einer schreibt: "Kein Mensch der was wissen will braucht ARD und ZDF." Der Kommentar hat am Donnerstagmorgen 296 Likes. Einziges Problem: Was Reichelt da so atemlos kritisierte, war gar nicht passiert.

Als er zu seinem Verriss ansetzte, ging er offenbar davon aus, dass "Zapp" die Arbeit und die Berichterstattung der "Bild"-Medien heruntermachen werde. Aber so war es nicht. Die Reporterin Konstanze Nastarowitz beschreibt nüchtern die Arbeit der Medien vor Ort. Sie zeigt das Büro, das "Bild" im Flutgebiet eingerichtet hat und erklärt die Idee dahinter:

"Die 'Bild' hat eine praktische Aufgabe für sich entdeckt. Wir wollen verstehen, warum die 'Bild' hierher kommt, dürfen die Reporter allerdings nicht begleiten. Aber vielleicht ist die Antwort ganz einfach. Beim Helfen treffen die Reporter auf emotionale Geschichten. Beim 'Bild'-Leserstammtisch auch. Nutzt 'Bild' die Menschen und ihre Geschichten aus? Ein Bürger erzählt, dass die Berichterstattung der 'Bild' ihm sehr nützlich war. Aufgrund des Textes meldeten sich Leser, um zu helfen. 'Bild' hilft – und prangert in Schlagzeilen das Versagen staatlicher Institutionen an."

Dann kommt eine kritische Stimme zu Wort. In dem Beitrag heißt es:

"Christoph Amediek ist Lehrer in Bad Neuenahr-Ahrweiler. In einem Leserbrief an mehrere Zeitungen machte er seinem Ärger über das neue 'Bild'-Büro Luft: 'Wenn man sich nur die Überschriften anschaut, dann geht es immer nur darum, dass irgendwelche Stellen versagt hätten. Dann bedienen sie ja genau ein Narrativ, was im Moment die ganze Zeit von queren und rechten Kreisen bemüht wird. Und da muss ich sagen, dann ist vielleicht auch das privatwirtschaftliche Unternehmen 'Bild' einfach nur daran interessiert, eine gewisse Klientel als Kernklientel zu halten.' Diese Meinung ist nicht repräsentativ. Trotzdem haben wir die 'Bild' gefragt, was sie dem entgegnet: 'Bild sagt und zeigt, was ist und hilft mit dem Flutbüro den Menschen vor Ort.'"

Es gibt keinen Angriff

Konstanze Nastarowitz ordnet die Kritik in ihrem Beitrag ein. Sie konfrontiert die "Bild" und gibt die Möglichkeit zur Stellungnahme. Das ist sauber und fair. Schauen wir nun, was Reichelt daraus macht. In der "Bild"-TV-Sendung sagt er:

"Zapp war also jetzt auch in den Flutgebieten, um darüber zu berichten, wie wir berichten. Und natürlich mag Zapp kein regierungskritschen Journalismus. Natürlich möchte man bei Zapp lieber, dass gefeiert wird, was die Regierung sagt, dass für richtig erklärt wird, was die Regierung sagt, wie es viel zu oft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen passiert."

"Zapp" ist ein Medienmagazin. Es berichtet, wie Reichelt richtig ankündigt, über die Arbeit von Medien, in diesem Fall auch über die von "Bild", aber es bewertet in der Regel nicht die Arbeit von Regierungen. Ich kenne keinen Beitrag, in dem das Magazin regierungskritischen Journalismus in Deutschland kritisiert, weil er regierungskritisch ist. Falls es doch einen gibt oder vielleicht sogar mehrere, bitte einen Hinweis in die Kommentare schreiben, dann füge ich das an dieser Stelle ein.

Konstanze Nastarowitz beschreibt in ihrem Beitrag, was "Bild" im Flutgebiet macht ("'Bild' hilft – und prangert in Schlagzeilen das Versagen staatlicher Institutionen an"), aber sie bewertet es nicht. Es gibt keinen Beleg, nicht mal einen Anhaltspunkt dafür, dass "Zapp" regierungskritischen Journalismus nicht mag, wie Reichelt es sagt. Und es gibt an keiner Stelle einen Hinweis darauf, dass "Zapp" möchte, dass gefeiert wird, was die Regierung sagt. Das entspringt alles Reichelts sprießender Fantasie. Und es geht noch weiter.

Die "Zapp"-Redaktion hatte der "Bild"-Pressestelle offenbar das Zitat des Lehrers geschickt, der in dem Film auftritt, aber sie hatte den Namen nicht genannt. Reichelt kritisiert das, und er hat auch eine Vermutung, woran das liegen könnte. Er spricht von der

"(…) Anfrage, in der es heißt: In Gesprächen mit den Menschen kam aber Kritik an der Bild wie folgt. Da sagt man nicht etwa konkret, wer die Quelle von dieser Kritik ist, sondern die Menschen sagen das einfach. Wenn man vor Ort war und mit der Kamera gedreht hat, könnte man doch einfach sagen, wer diese Menschen sind. Dann könnte man die Vorwürfe doch einfach konkretisieren. Passiert hier aber nicht. Es wird mal wieder mit diesen propagandistischen Methoden, mit anonymer Kritik von 'den Menschen' im Ahrtal gearbeitet."

Die Veröffentlichung der Anfrage ist schon ein Teil der Erklärung dafür, dass es sinnvoll ist, den Namen des Zitatgebers nicht zu nennen. Wer auf diese Weise gegen eine kritische Berichterstattung vorgeht, dem ist auch zuzutrauen, dass er den Mann anruft und so einschüchtert, dass der sein Zitat vor der Veröffentlichung zurückzieht. Reichelt hätte fragen können, ob die Person im Beitrag anonym bleiben wird. Aber daran hat er offenbar kein Interesse.

Er steigert sich weiter hinein in seine Vorstellung, in der die öffentlich-rechtlichen Medien die "Bild"-Zeitung mundtot machen wollen, damit sie bloß nichts Schlechtes mehr gegen die geliebte Regierung sagt. In der Folge versteht er das anonyme Zitat bewusst oder unbewusst falsch als Kritik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an der "Bild"-Berichterstattung. Er sagt:

"(…) dass wir jetzt kritisch berichten darüber, kann natürlich wieder nur das Narrativ von rechten Kreisen und Querdenkern bedienen, und natürlich tun wir es mal wieder nur, weil wir uns diese rechten Kreise und Querdenker als Klientel erhalten wollen und als Kunden erhalten wollen. Niemand kommt darauf, vielleicht einfach mal zu sagen, dass es dort Missstände gibt. Auf die Idee kommt man gar nicht bei unseren öffentlich-rechtlichen Freunden. Kritische Berichterstattung, ganz eindeutig, muss etwas mit rechten Kreisen und Querdenkern zu tun haben, und das ist ein so großes gesellschaftliches Problem."

Hier verdreht Reichelt die eigentliche Sachlage um ungefähr 180 Grad. Er wirft dem Medienmagazin vor, ihn aufgrund der kritischen Berichterstattung in die Nähe von rechten Kreisen und Querdenkern zu rücken. Und genau damit belegt er, dass er offenbar bereit ist, ganz ähnliche Mittel zu nutzen wie Rechte und Querdenker: Desinformation. Aber wie gesagt: Das kann er leicht widerlegen, indem er seine Aussagen korrigiert.

Doppelter Desinformationssalto

"Zapp" kritisiert weder die Berichterstattung der "Bild" noch rückt das Magazin sie in den Nähe von rechten Kreisen und Querdenkern. Den Zusammenhang stellt eine Person in einem Zitat her, das die Redaktion als "nicht repräsentativ" kennzeichnet.

Schließlich kommt Reichelt zu dem Punkt, auf den er, so scheint es jedenfalls, eigentlich hinaus möchte. Aufgrund von falschen Annahmen, Fehlschlüssen und bewussten oder unbewussten Missverständnissen steht für ihn in diesem Fall fest:

"(…) deswegen wenden sich Menschen auch so oft vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen ab, denn sobald sie eine kritische Meinung haben, sobald sie regierungskritisch sind, sobald sie sich kritisch darüber äußern, dass die Politik sich nicht um sie kümmert, nachdem ihr Leben vernichtet und ausgelöscht und weggespült worden ist, werden sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Rechte und als Querdenker diffamiert."

Hier muss man differenzieren, denn natürlich gibt es Menschen, die sich vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk abwenden, weil sie ihn der Regierung gegenüber für zu unkritisch halten. Aber die "Zapp"-Redaktion kritisiert die Regierungskritik der "Bild"-Medien gar nicht. Das alles spielt sich lediglich in Julian Reichelts Kopf ab.

Damit leitet er über zum nächsten Fehlschluss, und das ist ein doppelter Desinformationssalto. Die falsche Hypothese, dass "Zapp" die regierungskritische Arbeit der "Bild"-Medien in dem zu dieser Zeit unveröffentlichten Beitrag anprangert, unterlegt er mit der Behauptung, die "Bild"-Medien stünden hier auf der Seite der Menschen im Flutgebiet, der öffentlich-rechtliche Rundfunk dagegen auf der anderen, auf der Seite nämlich, die angreift (was tatsächlich ja gar nicht passiert).

Immerhin ganz unterhaltsam ist, wie zwischendurch das servile Moderatorenteam eingeblendet wird, das Reichelts Gespensterbilder untertänig und betroffen benickt, schließlich sekundiert die Moderatorin: "Das Schlimme an dem, was du gerade berichtet hast, Julian, finde ich gar nicht mal unbedingt, dass das ein Angriff gegen 'Bild' und unsere Berichterstattung ist…" Und das ist richtig, denn dazu müsst es überhaupt erst mal einen Angriff geben. Reichelt führt den falschen Gedanken dennoch dankbar fort: "Es ist ein Angriff auf die Menschen dort."

Zum Ende noch einmal, denn das ist ja offenbar nicht so ganz leicht zu verstehen: Es gibt hier keinen Angriff, sondern lediglich einen ausgewogenen Beitrag in einem Medienmagazin, der die Arbeit der "Bild"-Medien im Flutgebiet einerseits als ganz hilfreich beschreibt, aber auch eine kritische Stimme zu Wort kommen lässt. Das fasst "Bild" in der Beschreibung des Youtube-Videos so zusammen:

"Das NDR-Medienmagazin 'Zapp' packt laut Eigenwerbung 'heiße Eisen' an – und scheint bei den Öffentlich-Rechtlichen neuerdings für die Diffamierung von kritischem Journalismus zuständig zu sein."

Julian Reichelt ordnet das zum Ende alles noch mal ein:

"Das ist tatsächlich eine neue Stufe. Menschen, die alles verloren haben, werden jetzt anonym als Zeugen herbeigezerrt, ohne dass man das konkret sagt, um andere Menschen, die alles verloren haben, als rechte Querdenker zu diffamieren. Ich fand, das ist etwas, was man mal transparent machen sollte."

Das finde ich auch.


Altpapierkorb (Bild TV, RT Deutschland, Funke und das Kartellamt, Nemi El-Hassan, Zeitungsverleger-Kongress, Fernsehratssitzung)

+++ Gleich weiter mit den "Bild"-Medien. Moritz Tschermak dokumentiert für das Bildblog, wie "Bild" eine Kritik, die mehrere mögliche Deutungen zulässt, auf sich bezieht, obwohl diese Deutung unwahrscheinlich ist. Aber sie eignet sich hervorragend zur Empörung – und um zu zeigen, wie das ausgehen kann, wenn man "Bild" kritisiert.

+++ Nach der Sperrung des Staatssenders RT Deutschland auf Youtube (Altpapier gestern) droht der ausgesperrt Staat Russland seinerseits mit der Sperrung von Youtube, berichten dpa und AFP, der Spiegel fasst es hier zusammen. Patrick Gensing und Silvia Stöber schreiben für den ARD-Faktenfinder: "Mehrfach berichteten Medien über irreführende Inhalte auf dem russischen Portal. Auf eine SWR-Anfrage dazu teilte RT DE mit, man betreibe 'keinen Kampagnenjournalismus, sondern bleibt auf dem Boden der Tatsachen und präsentiert ein großes Spektrum an Sichtweisen'. Und weiter: 'Uns ist kein einziger Fall bekannt, in dem der Presserat RT DE öffentlich gerügt hat.' Was RT DE nicht erwähnte: 'Der Presserat kann das Staatsmedium gar nicht rügen, weil es nie einen Antrag auf Kontrolle durch das Gremium beantragt hat.‘"

+++ Der Funke-Konzern darf den Verlag der Ostthüringer Zeitung nicht komplett übernehmen. Das Bundeskartellamt befürchtet, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb zwischen den regionalen Tageszeitungen ausschalten könnte, wie das Bundeskartellamt in einer Pressemitteilung erklärt.

+++ "Bild Live" hat am Wahlabend ungefragt Inhalte von ARD und ZDF übernommen (Altpapier). Stefan Niggemeier schreibt in einem Beitrag für Übermedien: "Mein naiver Traum wäre ein Kombination, bei der ARD und ZDF erst mit aller Macht gegen den Urheberrechtsverstoß von "Bild" vorgehen. Und dann, in Zukunft, diesen Stoff für alle freigeben." Der Rechtswissenschaftler Matthias Kettemann sagt im Interview mit dem Deutschlandfunk-Medienmagazin @mediasres: "Bild irritiert ja sehr gerne. Und sie haben das auch hier geschafft zu irritieren. Sie haben gewusst, dass sie hier eine Debatte loskicken werden. Das sollte uns aber nicht daran hindern, die Debatte ernst zu nehmen. Es gibt wenig wichtigere Fragen als, wie man mit öffentlich finanzierten Wissengütern clever umgehen kann, und dass gute wichtige Inhalte der öffentlich-rechtlichen nach wenigen Monaten schon wieder aus dem Internet verschwinden müssen aufgrund der Gesetzeslage, das kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein."

+++ Nach der Wahl scheint es nun so weiterzugehen wie in den vergangenen Monaten, mit Deutungs- und Bedeutungsdebatten über Dinge, die eher am Rande passieren, wie zum Beispiel das hier gestern bereits erwähnte gelbgrüne Selfie. Daniel Bouhs schreibt bei Twitter: "Das Selfie ist ja auch ein interessantes PR-Manöver: Geredet wird erst mal über Filter, Bildzuschnitte und die Symbolsprache – statt über Inhalte." Patrick Beuth zieht für den Spiegel Lehren aus dem Meme. Eine ist: "Optik schlägt Inhalte." Eine andere: "‚So lacht das Netz über …’ bleibt auch beim SPIEGEL eine der klassischen journalistischen Darstellungsformen. Danke, Twitter." Und Imre Grimm deutet Bild und Meme für das Redaktionsnetzwerk Deutschland sehr ausführlich. Michael Meyer berichtet für @mediasres über die Macht der Bilder im Wahlkampf.

+++ Zur Debatte über Nemi El-Hassan, die das Wissenschaftsmagazin "Quarks" nicht moderieren wird (Altpapier) sagt Andrej Reisin im @mediasres-Interview, er könne die Entscheidung nachvollziehen, denn wenn Nemi El-Hassan noch im September Inhalte geliket habe, die vom Bundestag als antisemitisch einzustufen sind, denn dann sei "die Distanzierung möglicherweise nicht so glaubhaft"; ob die Entscheidung, sie nicht moderieren zu lassen, inhatlich richtig sei, das sei eine andere Frage. Reisin: "Ich glaube, sie hätte sich persönlich schon einen Gefallen getan, wenn sie diese Vergangenheit oder auch diese problematischen Aspekte zumindenst gegenüber ihren öffentlich-rechtlichen Auftraggebern vielleicht etwas früher auch selbst thematisiert hätte, zumal sie ja in solchen Formaten auch tätig war. Also es wäre vielleicht durchaus auch interessant gewesen, auch darüber zu erfahren, wie man als junge Muslima in Deutschland auch auf solche Demos kommt mit 19, oder warum man dann auch sehr stark auftritt als, ich trage Kopftuch, was sie ja jetzt nicht mehr tut offensichtlich." Diese Likes führt auch Michael Hanfeld in seinem Kommentar auf der FAZ-Medienseite (€) an. "Die Likes hat Nemi El-Hassan erst kürzlich entfernt. Wer sich so verhält, hat den Rubikon überschritten", schreibt er. Hanno Hauenstein fragt für die Berliner Zeitung: Warum stellte der WDR sich hinter Lisa Eckhart? Spoiler: Er hält das für ein falsches Signal.

+++ Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, hat beim Zeitungsverleger-Kongress ein interessantes Interview mit Markus Lanz geführt. Roland Pimpl berichtet für Horizont vom Zeitungsverleger-Kongress. Günter Herkel für das Verdi-Medienmagazin MMM über den Zeitungsverlegerkongress.

+++ Und wenn Sie sich auf die ZDF-Fernsehratssitzung morgen vorbereiten möchten, hier finden Sie die Tagesordnung und die dazugehörigen Dokumente.

Neues Altpapier gibt es am Freitag.

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