#blickzurück: Kalenderblatt der Geschichte Was geschah am 25. Dezember?

1961: Zweites Vatikanisches Konzil einberufen

Am 25. Dezember 1961 ruft Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil ein. Bei der Versammlung soll über die Aktualisierung der Botschaft der Kirche und eine zeitgemäße Vermittlung beraten werden. Das Zweite Vatikanische Konzil beginnt im Oktober 1962 und endete im Dezember 1965. Es gilt als größtes und wichtigstes kirchliches Ereignis des 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod von Papst Johannes XXIII. wird es von Papst Paul VI. beendet. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die grundlegende Reform des Gottesdienstes. Neben der lateinischen Sprache darf dieser seitdem auch in der jeweiligen Landessprache gehalten werden.

1989: Nicolae Ceaușescu wird hingerichtet

Der ehemalige Präsident Rumäniens Nicolae Ceaușescu wird am 25. Dezember 1989 hingerichtet. Ceaușescu nannte sich selbst "Conducator" (Führer), begründete eine Diktatur und schaltete mit seiner Geheimpolizei "Securitate" politische Gegner aus. Als 1989 in Rumänien eine Revolution ausbricht, wird Ceaușescu verhaftet und im Schnellverfahren zum Tode verurteilt.


1991: Michail Gorbatschow tritt zurück

Am 25. Dezember 1991 verkündet Michail Gorbatschow seinen Rücktritt als Staatschef der UdSSR ab. Wenige Tage danach hört auch die Sowjetunion auf zu existieren. Gorbatschow leitete in seiner siebenjährigen Amtszeit Reformen ein, die das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Einheit ermöglichten. Die Reformen waren von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) geprägt.