Herbstgemüse Pastinake: Das Gemüse der Saison

Sie sehen aus wie Petersilienwurzeln, sind aber größer und auch ihr Geruch ist anders. Pastinaken liegen im Trend. Das Wurzelgemüse kann den ganzen Winter über frisch geerntet oder einfach draußen gelagert werden. Eine Kiste mit Laub oder Stroh gefüllt und eine Reisigabdeckung reichen als Schutz.

Pastinaken
Pastinaken sehen aus wie Petersilienwurzel, sind aber größer. Bildrechte: Colourbox.de

Im 18. Jahrhundert war die Pastinake noch ein Grundnahrungsmittel und wurde dann von der Kartoffel und Möhre verdrängt und geriet in Vergessenheit. Doch durch die heutige Bio- und Vollwertküche kommt sie wieder ins Gespräch.

Aussaat

Im Frühjahr werden die Pastinakensamen ausgesät. Im Großen und Ganzen ist die Pastinake recht anspruchslos. Will man aber schöne große Wurzeln ernten, dann sollte der Boden locker und humos sein. Beim Kauf der Pastinakenwurzel kann man diese schnell mit der Petersilienwurzel verwechseln. Riechen Sie einfach daran und schon ist der Unterschied zu erkennen. Pastinakenwurzeln duften nach Sellerie und Maggi-Gewürz. Im Geschmack sind sie leicht süßlich aromatisch.

Pastinaken-Chips

Pastinaken sind mindestens so vielseitig wie Möhren. Man kann Suppe oder Salat daraus machen, oder eben Pastinaken-Chips. Die sind einfach gemacht und eine gesunde Alternative zu den herkömmlichen Chips, da sie deutlich weniger Fett beinhalten. Auf einem Backblech werden Pastinakenscheiben mit etwas Öl bestrichen und danach mit Gewürzen, Salz und Pfeffer bestreut. Nach ungefähr einer halben Stunde bei 180°C im Backofen sind die Chips fertig.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 21. Oktober 2018 | 08:30 Uhr