Verdacht auf Waffenlager Große Mengen Bundeswehr-Munition in Nordhausen entdeckt - Strafverfahren gegen Soldaten

Bei einer Durchsuchung in Nordhausen haben Ermittler Munition der Bundeswehr und mehr als 5.000 Schuss aus zivilen Beständen sichergestellt. Die Patronen seien bereits im August bei dem Vater eines Soldaten gefunden worden, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag den Obleuten im Verteidigungsausschuss des Bundestages mit. Anlass für die Durchsuchung war der Verdacht auf ein illegales Munitionslager.

Manövermunition in einem Gürtel
Manövermunition: Gegen einen Soldaten der Bundeswehr wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei seinem Vater in Thüringen wurden Patronen gefunden. (Symbolfoto) Bildrechte: dpa

Munition der Bundeswehr in Thüringen entdeckt

Die Ermittler fanden 160 Gefechtspatronen und 659 Stück Manövermunition. Gegen den Soldaten sei ein Strafverfahren wegen Unterschlagung der Bundeswehrmunition und Hehlerei sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet worden.

Am Mittwoch (6. Oktober) seien außerdem die Dienstunterkunft des Soldaten und sein Auto durchsucht worden, ohne dass weitere Munition gefunden worden sei. Die Obleuteunterrichtung lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Quelle: MDR THÜRINGEN/sar,dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Oktober 2021 | 17:00 Uhr

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