Regionalstudio Leipzig - Nachrichten um 9:30 Uhr


Beerendorf: Feuer auf dem Feld

Im Delitzscher Ortsteil Beerendorf hat am Donnerstag Abend ein Getreidefeld gebrannt. Die Flammen hätten eine Fläche von der Größe zweier Fußballfelder zerstört, das sagte Einsatzleiter Peter Schwencker. Im Einsatz waren die Feuerwehren Beerendorf, Zschepen und Selben. Unterstützung bekamen die Einsatzkräfte von Bauern mit Wassertanks. Der Brand konnte gelöscht werden.


Leipzig: Gedenken an den Widerstand

Am Goerdeler-Denkmal vor dem Neuen Rathaus in Leipzig wird heute an das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler vor 75 Jahren erinnert. Dabei wird der über 200 Frauen und Männer gedacht, die nach dem Umsturzversuch ermordet worden waren. Das teilte die Stadtverwaltung mit. An der Vorbereitung des Attentats am 20. Juli 1944 war unter anderem der frühere Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler beteiligt. Der 1884 geborene Widerstandskämpfer ist im Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet worden.


Schirmenitz: Straßensanierung

Ab Montag wird die B182 in Schirmenitz bei Cavertitz saniert. Die Straße ist dann für knapp zwei Wochen gesperrt. Auf einem halben Kilometer Länge erhält die Fahrbahn eine neue Asphalt-Deckschicht und neue Markierung. Die Umleitung in Richtung Torgau erfolgt ab Strehla bis Staritz. Von Torgau kommend werden Autos ab Belgern über Neußen nach Strehla umgeleitet. Am 02. August sollen die Arbeiten beendet sein.


Leipzig: Fördergelder für Mädchen-Projekt

Der offene Freizeit Treff L-OFT 64 auf dem Gelände der alten Kammgarnspinnerei in Leipzig bekommt für ein Mädchen-Projekt eine finanzielle Förderung: Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt mit 10.000 Euro, der Bescheid wird heute (Freitag) Nachmittag übergeben. Eine Woche lang hatten 13 bis 18-Jährige in dem Treff Technik- und Computerwelten erforscht. Die Jugendlichen haben unter anderem LED-Lichter auf Stoffbeutel genäht oder Computerspiele selbst entwickelt.


Wermsdorf: Rasenkunstwerk im Schloss Hubertusburg

Auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf können Besucher ab heute im barocken Schlossgarten lustwandeln. Das Besondere: Der seit über 200 Jahren verschwundene Garten wird durch ein riesiges Rasenkunstwerk wieder ins Leben gerufen. Dafür hat der Künstler Ralf Witthaus historische Gartenelemente, die zum Beispiel die alten Springbrunnen darstellen, ins Gras gemäht. Besucher sollten sich beeilen: Weil der Rasen sehr schnell wachse, sei das Kunstwerk schnell vergänglich, sagte Witthaus. Einst hatte der sächsische König August der Starke das prunkvolle Jagdschloss in Wermsdorf erbauen und einen Barockgarten nach Versailler Vorbild anlegen lassen. Doch Friedrich der Große ließ das Schloss im 18. Jahrhundert plündern - damit verschwand auch der Garten.

Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2019, 09:45 Uhr

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