Direktkandidaten im Porträt Stefan Möller (AfD) | Wahlkreis 27 (Erfurt IV)

Zur Landtagswahl 2019 in Thüringen haben wir den Direktkandidatinnen und -kandidaten Fragen zur Person sowie zu politischen Themen gestellt. Lesen Sie hier die Antworten von Stefan Möller.

Zur Person

Stefan Möller (AfD)
Stefan Möller Bildrechte: MDR/Stefan Möller

  • 44 Jahre alt
  • Rechtsanwalt und Unternehmensjurist
  • verheiratet
  • wohnhaft in Erfurt

Politischer Werdegang

Seit 2014 in der AfD Thüringen Landessprecher, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion. Seit 2018 bin ich zudem Justizausschussvorsitzender im Thüringer Landtag und seit Juni 2019 Mitglied des Stadtrates in Erfurt. Ich war nie in einer anderen Partei als der AfD.

Privates

Was ist Ihre größte Stärke?

Meine Familie

Was ist Ihre größte Schwäche?

Meine Sehschwäche

Wo erholen Sie sich in Thüringen am liebsten?

Am Hohenwarte-Stausee, gern aber auch an den Erfurter Seen

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Brille, Jagdgewehr und Munition

Politisches

Warum haben Sie sich als Direktkandidat zur Wahl gestellt?

Dazu trieb mich die Sehnsucht nach dem Normalzustand in unserem Land an, der für mich spätestens seit 2015 verloren gegangen ist.

Wenn Sie gewählt werden, was ist Ihr wichtigstes Ziel für die kommende Legislaturperiode?

Ich möchte die illegale Zuwanderung in unser Sozialsystem konsequent beenden und die dadurch frei werdenden Steuergelder wieder im Interesse der Thüringer einsetzen.

Was wollen Sie für Thüringen erreichen ...

... im Bereich Bildung:

Ich möchte den Unterrichtsausfall durch Einstellung von Lehrkräften beenden, den Unterricht entbürokratisieren, Naturwissenschaft und Technik besonders fördern, die Förderschulen erhalten und drogenfreie Schulen als Standard statt als Ausnahme.

... im Bereich Forschung und Entwicklung:

Ich möchte die Zusammenarbeit von Unternehmen, Universitäten und Fachhochschulen vor allem auf naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Gebieten finanziell und organisatorisch stark fördern und dabei auch an vorhandene Traditionen anknüpfen.

... im Bereich Wirtschaft und Verkehr:

Hier möchte ich die Anbindung des ländlichen Raums an die Stadtregionen Thüringens wieder verbessern. Zudem will ich die autofeindliche Politik der Altparteien beenden, welche der Zuliefererindustrie Thüringens schadet und mit einem Thüringer Staatsfonds die Forschungsergebnisse unsere Universitäten und Fachhochschulen in gut bezahlte Arbeitsplätze umwandeln.

... im Bereich Innere Sicherheit:

Ich möchte die Thüringer Polizei personell, materiell und organisatorisch stärken und ihr mit politischer Rückendeckung ein robustes Vorgehen gegen Kriminelle und Störer ermöglichen. Kriminelle Asylbewerber möchte ich in gesonderten Überwachungseinrichtungen fernab von Städten und Dörfern bis zur Abschiebung oder freiwilligen Ausreise unterbringen.

... im Bereich Umwelt/Klimaschutz:

Klimaschutz bedeutet für mich, Thüringen auf das sich wandelnde Klima vorzubereiten, z. B. durch hitzebeständigen Waldumbau, Investitionen in die Bewässerung von Feldern und in den Hochwasserschutz. Zudem trete ich für ein Müllexportverbot ein. Wenn allerdings z. B. mit Klimaschutz Windkraftanlagen im Wald begründet werden, lehne ich das ab. Es macht nämlich keinen Sinn, natürliche CO-Senken wie Bäume abzuholzen, damit Investoren mit angeblich CO2-neutralen Windkraftanlagen einen Haufen Geld verdienen können.

Vervollständigen Sie bitte den Satz: In fünf Jahren sollte es in Thüringen...

... nach wie vor meine Heimat geben, die ihre liebenswerte ostdeutsche Identität behalten hat und nicht unter der Anleitung von hypermoralisierenden Besserwissern die Fehler des Westens wiederholt.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Fazit vom Tag | 27. Oktober 2019 | 18:00 Uhr