Immer freitags per Mail Warum wir ein Klima-Update starten

Die Klimakrise ist die Herausforderung unserer Zeit. Der MDR bringt deshalb ab sofort ein wöchentliches Klima-Update heraus. Das multimediale Angebot richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die gut recherchierte, relevante Inhalte zum Thema Erderwärmung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit suchen.

Eine Grafik zeigt die Erde, auf der ein Kraftwerk, eine Sonne und zwei Bäume zu sehen sind.
Das MDR Klima-Update erscheint ab 23. Juli immer freitags. Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Die Hochwasserkatastrophe in der Eifel zeigt derzeit deutlich, was Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler seit vielen Jahren voraussagen: Die voranschreitende Erderwärmung macht das Wetter auch in Deutschland immer extremer und gefährlicher. Starkniederschläge werden häufiger und führen immer öfter auch zu extremen Hochwasserereignissen.

Auch Dürre und Hitzewellen werden laut der Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Bundesumweltministeriums zunehmen. Die trockenste Region der Bundesrepublik, der Osten Deutschlands, wird damit noch trockener. 

Diesen Freitag erscheint die erste Ausgabe des MDR Klima-Updates. Einmal in der Woche gibt der Newsletter einen Überblick über alle wichtigen Infos zum Thema: Dazu zählen Hintergrundgeschichten, Interviews, Podcasts und Dokumentationen mit Beispielen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch passende Inhalte aus der ARD und darüber hinaus werden im Klima-Update vorgestellt. 

Viele bringen sich aktiv für Klimaschutz ein

In den drei mitteldeutschen Bundesländern gibt es viele Forschungsprojekte, die sich mit den Folgen oder der Bekämpfung des Klimawandels beschäftigten und Ansätze für eine klimaneutrale Zukunft entwickeln. Auch in der Landwirtschaft, der Industrie und in den Planungsetagen der öffentlichen Verwaltungen spielt die Erderwärmung eine immer größere Rolle. Daneben setzen sich viele Einzelpersonen und Initiativen aktiv für den Klimaschutz ein. Über all diese Entwicklungen wollen wir im MDR Klima-Update unsere Nutzerinnen und Nutzer informieren. 

Eine Grafik zeigt die Erde, auf der ein Kraftwerk, eine Sonne und zwei Bäume zu sehen sind. 1 min
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Mit multimedialen Updates hat der MDR in den letzten Monaten das Format des klassischen Newsletters weiterentwickelt. Mit dem Corona-Newsletter und dem Update zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben wir tausende Menschen erreicht und mit gut recherchierten Informationen und Einschätzungen versorgt. Wie schon in den bestehenden Formaten ist uns der Dialog mit unseren Nutzerinnen und Nutzern besonders wichtig. Wir sind gespannt auf Ihre Fragen und Anregungen, um gemeinsam mit Ihnen das Format und seine Themenschwerpunkte weiter zu entwickeln. Wir wollen im besten Sinne ein qualitätsvolles öffentlich-rechtliches Angebot machen.  

Der Klimawandel wird in den kommenden Wochen und Monaten beim MDR im Mittelpunkt einiger Programmaktionen stehen, in TV, Radio und in den digitalen Kanälen. Mit unserem Klima-Update werden wir ausführlich den Themenschwerpunkt begleiten.

Wir freuen uns sehr auf das neue MDR Klima-Update und sind gespannt auf Ihr Feedback. 

Hier können Sie sich für das Update anmelden

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Daniel Vogelsberg
Bildrechte: MDR/Joachim Blobel

Über Daniel Vogelsberg Daniel Vogelsberg ist Redaktionsleiter von MDR WISSEN und arbeitet seit 2002 beim Mitteldeutschen Rundfunk. Hier zunächst als Reporter und Autor, seit 2011 als Chef vom Dienst im MDR LFH Sachsen. Im Oktober 2013 Wechsel zur Programmdirektion Halle. Dort entwickelte und betreute er bis 2018 multimediale Projekte für die Hauptredaktion Junge Angebote.

Meistens neugierig, selten besserwisserisch (manchmal umgekehrt). Wenn er nicht gerade an Oldtimern rumschraubt macht er in seiner Freizeit gern ausgedehnte Abenteuerspaziergänge mit seiner Freundin und seiner Hündin Eni.

Frank Rugullis
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über Frank Rugullis Frank Rugullis arbeitet seit 1992 für den Mitteldeutschen Rundfunk, zunächst als Nachrichtenredakteur bei MDR SACHSEN-ANHALT in Magdeburg und MDR INFO in Halle. Seit 2012 ist er nur noch in Magdeburg tätig, entwickelte trimediale Projekte und neue Ideen für den Onlinebereich.

Seit 2015 ist Rugullis Onlinechef, seit 2018 auch Mitglied im Digital Board des MDR. Seine Freizeit verbringt Rugullis am liebsten mit seiner Familie.

MDR/Luca Deutschländer

28 Kommentare

Querdenker vor 9 Wochen

Deutschland ist Lichtjahre davon entfernt das Notwendige zu tun.

Jeder Gebäudeneubau ohne Solaranlage und jedes E-Auto ohne Solarkarosserie ist eine Sünde am Weltklima!

Es scheint nur kaum jemanden zu interessieren von den „Akteuren“ in Politik, Wirtschaft und auch in der Presse. Bis jetzt sind die alle mehr oder weniger Teil des Problems.

siehe "chemie Chemische Industrie: Klimaneutralität bis 2050 technisch möglich" (2019)

Zitat: "Die dafür notwendige Strommenge werde sich von aktuell 54 Terawattstunden (TWh) auf 628 TWh vervielfachen."

Zum Vergleich: Deutschland hatte 2020 einen Bruttostromverbrauch von etwa 545 Terawattstunden (siehe „Bruttostromverbrauch Deutschland 2020“).

Wir dürfen keinen umweltfreundlichen Strom verplempern an Stellen wo er nicht notwendig ist!

Gebäude müssen eher Strom liefern als verbrauchen und E-Autos müssen einen großen Teil der Elektroenergie selbst erzeugen.

Es ist teilweise grotesk was so abläuft und deswegen sind die „Akteure“ unglaubwürdig.

Querdenker vor 9 Wochen

Die richtige Richtung bzgl. Gebäude wird in einem Video auf 3sat aus dem Jahr 2017 aufgezeigt.

Nämlich hin zu weitgehend energieautarken Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern.

3sat: Ein Haus als Kraftwerk (2017)
https://www.3sat.de/wissen/nano/ein-haus-als-kraftwerk-100.html

Das ist Stand der Wissenschaft und der möglichen Technik schon seit Jahren!

Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, der setzt sich auch für die Solarfassade bei Gebäuden und die Solarkarosserie bei E-Autos ein. Wer in Politik und Wirtschaft auf der Bremse steht sollte sich regelmäßig erklären müssen!

Querdenker vor 9 Wochen

Für Elektroautos und Hybrid-Antriebe *ohne* Solarkarosserie sollte finde eine Steuer in Höhe einer Solarkarosserie erhoben werden.

Die Teile sind nicht nur indirekte Dreckschleudern sondern auch asozial.

siehe „focus Umverteilung Vom Elektroauto profitieren vor allem Reiche“

Zitat: „Die Elektroauto-Subventionen kommen vor allem Gutverdienern zugute, müssen aber von Gering- und Durchschnittsverdienern bezahlt werden.“

siehe „focus Neue Elektroauto-Studie im Check Wie Stromer schöngerechnet werden“

Diese ganzen Autokonzerne, welche uns schon wieder den nächsten umwelttechnisch veralteten Schrott ab Werk andrehen wollen, gehören hart reguliert.

Mit einer Solarkarosserie könnte sowohl die Klimabilanz als auch der soziale Aspekt verbessert werden (bzgl. Gebrauchtwagenmarkt).

Politiker, die das (als Regierungspartei oder Opposition) mit zu verantworten haben, sollten das bei der nächsten Wahl merken.