Artenvielfalt Vogel des Jahres 2023: Abstimmung jetzt!

Teichhuhn, Feldsperling, Trauerschnäpper, Braunkehlchen und Neuntöter: Welcher wird Vogel des Jahres 2023? Alle können abstimmen – und einige müssen bestimmt erst mal gucken, wie der eine oder andere Kandidat aussieht.

Junge handaufgezogene Mehlschwalben
Die Mehlschwalben waren für 2022 nominiert, die Jungen fragen sich bis heute: Warum wurden wir nicht gewählt? Bildrechte: IMAGO / imagebroker

Teichhuhn, Feldsperling, Trauerschnäpper, Braunkehlchen und Neuntöter: Hand aufs Herz, welchen kennen Sie? Alle diese Arten haben das Zeug zum Vogel des Jahres, allen gemeinsam ist eins: Ihr Lebensraum wird auf die eine oder andere Weise vom Menschen beschnitten. Entweder, weil wir so in die Landschaften eingreifen, dass keine Brutplätze mehr da sind oder keine Insekten mehr vorkommen und das Futter fehlt. Hier sehen Sie die nominierten Arten:

Vogel des Jahres 2023: Welcher soll es werden?

Teichhuhn (Gallinula chloropus)
Gestatten, Teichhuhn. Ich bin der Vogel mit den drei Nestern, in einem wird bebalzt, in einem gebrütet, und in einem geruht. Ich lebe an kleinen Seen mit viel Ufervegetation, oder an Teichen, Sümpfen und Flüssen. Und ich bin ziemlich anspruchslos, mir schmecken Pflanzenteile, Sämereien, Knospen, Insekten, Schnecken oder Kleintiere. Bildrechte: IMAGO / McPHOTO
Teichhuhn (Gallinula chloropus)
Gestatten, Teichhuhn. Ich bin der Vogel mit den drei Nestern, in einem wird bebalzt, in einem gebrütet, und in einem geruht. Ich lebe an kleinen Seen mit viel Ufervegetation, oder an Teichen, Sümpfen und Flüssen. Und ich bin ziemlich anspruchslos, mir schmecken Pflanzenteile, Sämereien, Knospen, Insekten, Schnecken oder Kleintiere. Bildrechte: IMAGO / McPHOTO
Braunkehlchen (Saxicola rubetra) Männchen
Guten Tag, ich bin das Braunkehlchen! Ich komme immer im April zurück nach Deutschland, dann habe ich satte 5.000 Flugkilometer auf dem Buckel, ich überwintere in Afrika. Weil es in Deutschland immer weniger blütenreiche Wiesen und Brachen gibt, wo ich brüten oder fressen kann, gibt's immer weniger von mir. Ich mag nämlich Insekten, Würmer und Spinnen. Manchmal sieht man mich, wie ich auf Futter lauere, dann sitze ich auf Zaunpfählen oder Sträuchern und wippe mit meinem Schwänzchen. Bildrechte: IMAGO / imagebroker
Ein Feldsperling sitzt auf einem Zweig
Wir Feldsperlinge sind treue Gesellen und leben in lebenslangen Partnerschaften. Wir sind gern in größeren Gruppen unterwegs und brüten in lockeren Kolonien. Wir nisten in Bruthöhlen wie Baumhöhlen oder Nistkästen und sind beim Futter bescheiden: Sämereien mögen wir, Getreidekörner oder Samen von Wildkräutern. Eigentlich wohnen wir gern draußen in offenen Landschaften, viele sind aber in die Stadt umgezogen, weil wir da mehr Nistplätze finden, es weniger Pestizide und leichter Futter gibt. Bildrechte: imago/blickwinkel
Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca)
Ich bin der Trauerschnäpper. Ich sitz gern oben im Geäst von Sträuchern und lauere auf Futter. Ich mag nämlich Insekten und Spinnen, die schnappe ich mir im Flug. Und ab zu ein paar Beeren. Der Winter in Deutschland ist mir zu kalt, im August mache ich los nach Afrika. Bildrechte: IMAGO / imagebroker
Neuntöter auf einem Ast
Guten Tag, ich bin der Neuntöter und zähle zur Familie der Würger. Ich spieße mein Essen gern in meiner öffentlichen Vorratskammer auf, an Weißdorn und Brombeerstacheln, und zwar Raupen und Insekten. Oder auch mal eine Maus, wenn ich eine erwische. Ich brüte in Hecken und Dornengebüschen, aber im Winter ist es mir hier zu kalt. Deswegen mache ich mich August auf nach Afrika. Bildrechte: imago images/Shotshop
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2022 ist übrigens der Wiedehopf der Vogel des Jahres, ein hübsches Kerlchen im Punk-Look.

lfw

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