Das Altpapier am 20. November 2020 It’s the story, stupid!

Gleich mehrere Medien haben Barack Obama in dieser Woche exklusiv. Der erklärt seinen Erfolg als Resultat einer Erzählung. Ein erfolgreiches Narrativ spielt auch im Umgang der Kirche mit dem Missbrauch eine Rolle. Wie auch in der neuen Autoritarismus-Studie. Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Teasergrafik Altpapier vom 20. November 2020: Porträt Autor Ralf Heimann
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Das Wunder der mehrfachen Exklusivität

Zum Ende dieser Woche erleben wir das seltene Phänomen, dass es gleich mehreren Medien gelungen ist, exklusive Interviews mit dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu bekommen. Arno Orzessek erklärt "das Wunder der mehrfachen Exklusivität" in seiner Kolumne beim Deutschlandfunk-Medienmagazin @mediasres.

"Am vergangenen Montag etwa war Obama auf RTL im 'Exklusiv-Interview' mit Peter Kloeppel zu sehen. Allerdings hatte RTL gar keinen Termin für ein Einzelgespräch – Jan Christoph Wichmann vom 'Stern' war auch mit dabei. Nun könnten Sie einwenden, dass das mit dem Begriff der Exklusivität unvereinbar ist – aber von wegen! Die Exklusivität hat sich de facto sogar verdoppelt."

Die Ergebnisse sind nun jeweils im Netz zu sehen. RTL wirbt marktschreierisch: "Exklusives Interview mit Barack Obama." Der Stern schreibt in einer etwas bescheideneren Schriftgröße: "Barack Obama im Exklusiv-Interview." Der Spiegel hatte schon in der vergangenen Woche gemeldet: "Exklusiver Vorabdruck." Und so ergab es sich nun, dass Markus Lanz möglicherweise das einzige nicht exklusive Gespräch mit Obama exklusiv hatte. Und das war gleichzeitig auch das Interview, das in der Öffentlichkeit die größte Aufmerksamkeit fand.

Das 38-minütige Gespräch lief am Donnerstagabend im ZDF, wo es auch weiterhin zu finden ist. Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen fasst bei Twitter sehr schön das Gefühl zusammen, das sich einstellt, wenn man die Interview-Besprechungen der Reihe nach gelesen hat: "Lustig, dass Barack Obama auch ganz normal Buch-Promo machen muss."

Aber schauen wir auf das Interview selbst. Wie war es denn? Die SZ meldet: "Lanz trifft Obama und dessen Charisma". Die FAZ kann das noch kürzer. Der Titel dort lautet: "Charisma trifft Freundlichkeit." Nur der Spiegel fällt etwas aus der Reihe: "Du schläfst plötzlich in einem Museum" lautet die Überschrift dort.

Die Kritiken fallen durchweg ganz gut aus. Dass auch Markus Lanz (oder 'ein Markus Lanz', wie man im Fußball vielleicht sagen würde) anfangs anscheinend ist etwas nervös war, wirkt in dem Fall eher wie ein Punkt für ihn. Arno Frank schreibt in seinem Text für den Spiegel:

"Körpersprachlich ist Lanz beim einleitenden Small Talk ('Hello, Marcus!') ungewohnt unsicher. Er streicht die die Hose glatt, versichert sich tastend der Existenz seines Sessels und weiß nicht, wohin mit seinen Händen. Das mag ihm ankreiden, wer noch nie in einer vergleichbaren Situation gewesen ist."

Inhaltlich lenkt Lanz das Gespräch – so verlangt es das Format – immer wieder aufs Persönliche. Da kann Obama ungetrübt glänzen. Philipp Krohn merkt in seinem Text für die FAZ in einem anderen Zusammenhang an:

"(…) manchmal scheinen die Fans zu vergessen, dass Obama auch ein Meister der Inszenierung ist."

Und das ist ein guter Hinweis, um das Gespräch (man kann es ja immerhin versuchen) nüchtern zu bewerten.

"Es hat manchmal irrationale Züge, wie sehr Obama für seinen Stil, sein Charisma und seine feine Selbstironie geliebt wird. Sie stehen in scharfem Kontrast zum egozentrischen, oft plumpen Auftritt des früheren Unternehmers Trump",

schreibt Krohn. Und dieser Kontrast "nimmt etwas zu viel Raum in dem etwa halbstündigen Gespräch ein", urteilt er. Allerdings liegt in dieser Diskrepanz eben auch das große Rätsel, in dessen Kern die Frage steht, wie es zu der gegenwärtigen Situation kommen konnte. Obama sagt in dem Gespräch:

"Leute wählen nicht wegen Programmen, sondern wegen eines Narrativs, das zu ihnen passen muss."

Auch er sei gewählt worden, "weil ich eine gute Story hatte, wie Amerika sein sollte." Das stimmt natürlich, klingt aus Obamas Mund aber doch überraschend offen (wobei einem das nach vier Jahren Trump auch nur so vorkommt), denn damit nimmt er aus einer Meta-Perspektive eine Bewertung der Politiker-Figur Obama vor und relativiert seine eigene Vision wenn man so will als einen Spin, den er der ganzen Sache gegeben hat.

Trump-Wähler dagegen, so Obama, fänden Halt in dessen Story. Und dabei spielen beim Blick auf beide Kandidaten wahrscheinlich ähnliche Bewertungsmechanismen eine Rolle, die im Grunde auch ähnlich funktionieren, nur eben zu unterschiedlichen Bewertungen kommen. Auch Obama hat seine Wahl nicht ausschließlich deshalb  gewonnen, weil er die besseren Argumente hatte. 

Medienmärtyrer

Nun eine überraschende Überleitung, die aber auf den zweiten Blick doch recht fließend ist (hoffentlich), denn mit einem ähnlichen Phänomen könnten wir es im Zusammenhang mit der katholischen Kirche zu tun haben. Die Rolle von Obama ist dort zurzeit unbesetzt, für Trump gibt es auch keine direkte Entsprechung. Aber nach Einschätzung von Deutschlandfunk-Redakteurin Christiane Florin profitieren auch viele Bischöfe davon, dass die liberale Öffentlichkeit sie ablehnt.

Die Diskussion in diesem Zusammenhang dreht sich zurzeit um ein Gutachten, in dem der Umgang des Erzbistums Köln mit dem Missbrauchsskandal aufgearbeitet werden sollte, das dann aber nicht veröffentlicht wurde. Eine Münchener Anwaltskanzlei hatte das Gutachten erstellt. Das Bistum hatte die Veröffentlichung im März kurz vor einer bereits angekündigten Pressekonferenz zunächst aufgrund "von presserechtlichen Bedenken" abgesagt.

"Mittlerweile aber ist von diesen äußerungsrechtlichen Gründen nicht mehr die Rede, sondern jetzt wurde ja die Veröffentlichung abgesagt unter Hinweis auf die angebliche schweren methodischen Mängel",

sagt Christiane Florin. Die Vermutung aber ist eine ganz andere – nämlich die, dass die Veröffentlichung verhindert werden soll, weil die Ergebnisse für die katholische Kirche, vor allem auch für namentlich benannte Amtsträger, sehr unangenehm sind. Dass das Bistum Aachen sich für einen anderen Weg entschieden und das Gutachten dort nun erschienen ist, obwohl es auch darin um die Verfehlungen von konkreten Personen geht, bringt das Kölner Chapter nun in noch größere Schwierigkeiten. Die Frage ist: Ist der Kirche diese öffentliche Wirkung denn vollkommen egal? Und damit endet der lange Bogen von Donald Trump zu den Bischöfen, mit einem Zitat von Christiane Florin. Sie sagt:

"Also, das System funktioniert nach einer anderen Logik als Politik und als Wirtschaft. Es ist sogar so, dass Bischöfe, die von den Medien besonders kritisiert werden, wenn wir da an Woelkis Vorgänger Kardinal Meißner denken oder an den früheren Papst Benedikt XVI., dass die, die so kritisiert werden, es in diesem System besonders weit bringen, weil die sich auch als Kämpfer für die Wahrheit gegen den Zeitgeist inszenieren, als Medienmärtyrer. Deshalb ist dieses, was wir aus anderen Zusammenhängen kennen: Ja, die müssen doch eigentlich an einem positiven Bild interessiert sein und so weiter, das ist in der Kirche nicht so."

Das gelte im Übrigen auch für die evangelische Kirche. "Ich kann nicht sagen, dass die Recherche bei der Evangelischen Kirche einfach ist", sagt Florin. Auch dort habe sie "unangenehme Erfahrungen" gemacht. Dort gebe es auch keine Studie über das Ausmaß des Missbrauchs, die vergleichbar sei. Neue Fakten würden die alte Erzählung natürlich auch dort in Frage stellen. Aber in vielen Zusammenhängen gelingt es den Fakten nicht, sich gegenüber der Erzählung zu behaupten.

Zwei Drittel glauben an Quatsch

Das Problem mit den Narrativen ist allgegenwärtig. Die seit 2020 jährlich erscheinende Leipziger Autoritarismus-Studie kommt in diesem Jahr unter anderem zu dem Ergebnis:

"Die autoritäre Dimension der Projektivität mit ihren Elementen Verschwörungsmentalität und Aberglaube sind in Deutschland weit verbreitet. Beide Elemente sind wichtige sozialpsychologische Komponenten in der Vermittlung von antidemokratischen Einstellungen."

Besonders anfällig dafür seien Menschen in Ostdeutschland. Matthias Kamann fasst die Ergebnisse in einem Beitrag für die Welt zusammen.

"Gut 38 Prozent glauben, es gebe 'geheime Organisationen, die großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben'. Und nach Meinung von 33,4 Prozent sollen 'Politiker und andere Führungspersönlichkeiten nur Marionetten der dahinterstehenden Mächte' sein",

schreibt er. Und es ist eine Entwicklung erkennbar, leider nicht hin zum Guten. Vor zwei Jahren attestierte die Studie etwa 30 Prozent der Befragten eine "manifeste Verschwörungsmentalität", in diesem Jahr sind es 38,4 Prozent. Vermutlich gebe es einen Zusammenhang zur Corona-Krise. Das zeigten die Reaktionen auf die neu hinzugefügte Aussage: "Die Corona-Krise wurde so großgeredet, damit einige wenige davon profitieren können." In Ost-Deutschland sei die Zustimmung zu dieser Aussage bei knapp zwei Dritteln (64 Prozent) aller Menschen "ausgeprägt" oder sogar "stark ausgeprägt".

Die Erklärungsversuche klingen vertraut. Verschwörungsideologien helfen Menschen, das Unerklärliche greifbar zu machen. Die Pandemie habe bei "vielen Menschen erhebliche Verunsicherungen ihrer Weltwahrnehmung auslöst", schreibt Kamann. Das alleine wäre aber möglicherweise noch gar nicht so dramatisch. Hinzukommt das Element der Bedrohung, auf das auch der Rechtspopulismus und der Rechtsextremismus eine vermeintliche Antwort liefern.

"Wie groß die Verunsicherung ist, zeigt sich daran, dass 59 Prozent aller Befragten laut Studientext ein ‚starkes Bedrohungserleben‘ haben, weil sie sich mit der Aussage identifizieren, dass die Pandemie ‚unsere Kultur nachhaltig verändern‘ werde."

Und an dieser Stelle fügt sich jedenfalls dem Anschein nach alles in ein sehr ähnliches Muster. Die Sorge, dass die Kultur und damit die eigene Identität sich nachhaltig verändern könnte, scheint sowohl in der konservativen Kirche ein starkes Motiv zu sein als auch in der Wählerschaft von Donald Trump. Im Grunde fehlt jetzt nur noch eins, und das wäre eben die Patentlösung.


Altpapierkorb (Deutsche Welle, Google vs. Verlage, Rundfunkgebühren, Zeitungsauflagen, Digitalisierungsgesetz, RTL2-Nachrichten)

+++ Carolin Gasteiger spricht in einem Interview für die SZ-Medienseite mit Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg über Missstände beim Sender, konkret: in der Arabisch-Redaktion. Dort ging es um Mobbing, sexuellen Missbrauch und sogar Vergewaltigung. So lauteten die Vorwürfe. Ein Moderator hatte gehen müssen. Limbourg hebt hervor, der Abschlussbericht sei zu dem Ergebnis gekommen, "dass der Vorwurf ausgeräumt wurde, es gäbe strukturellen Machtmissbrauch in der Deutschen Welle". Er sagt: "Auf der Kollegenebene haben wir es in der Arabisch-Redaktion mit einer kleinen destruktiven Minderheit zu tun." Und er sagt: Wenn der Sender nicht öffentlich-rechtlich wäre, hätte man die Leute längst rauswerfen können. Also, so sagt er es nicht, aber  wörtlich: "In der Privatwirtschaft kann man sich schneller trennen. Aber im Öffentlich-Rechtlichen gibt es mehr Schutzmechanismen." Na ja, es könnte alles so einfach sein. 

+++ In Frankreich haben die Verlage sich mit Google darüber geeinigt, wie die Suchmaschine in Zukunft Verlagsinhalte vergütet, berichtet der Standard unter Berufung auf eine Statement von Google. Wie genau der Einigung aussieht, verrät der Konzern nicht. Für Nachrichtenagenturen und andere Medien gilt sie nicht. In Deutschland hält Google die Verlage vorerst weiter mit seiner Gelddusche Showcase in Schach.

+++ Mit der gestern im Altpapier erwähnten Ankündigung der CDU in Sachsen-Anhalt, der Rundfunkgebühren-Erhöhung nicht zuzustimmen, beschäftigen sich mehrere Beiträge. Daniel Bouhs hat dem Thema einen Beitrag für das NDR-Medienmagazin "Zapp" gewidmet. Das darin enthaltene 21 Minuten lange Interview mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Markus Kurze, auf das sich nun viele beziehen, ist auf der Website in voller Länge zu sehen. Kurze vergleicht die Gebührenerhöhung darin mit einer Taschengelderhöhung. Journalist-Chefredakteur Matthias Daniel nennt das bei Twitter "arrogant und entlarvend". Paul Eschenhagen kommentiert die CDU-Ankündigung im DJV-Blog. Er merkt unter anderem an, dass die Landespolitiker in Sachsen-Anhalt, die eine Erhöhung der Gebühren in der Corona-Zeit unpassend finden und dem Sender fehlende Sparbemühungen vorwerfen, ihre eigenen Diäten in den vergangenen sechs Jahren um mehr als ein Viertel erhöht hätten – zuletzt im Juli, mitten in der Corona-Krise. Auch Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz kritisiert die Ankündigung der CDU in einem Beitrag für das Verdi-Magazin MMM.

+++ Keine Überraschungen bei der Entwicklung der Regionalzeitungsauflagen. Es geht weiter bergab, berichtet Jens Schröder für Meedia (€). Die Berliner Zeitung hat im dritten Quartal sogar ein Viertel ihrer Auflage eingebüßt.

+++ Der im September gestartet "Sandra-Maischberger-Podcast" bei Spotify ist nun auch in der ARD-Audiothek zu hören. Sandro Schroeder und Michael Borgers berichten für das Deutschlandfunk-Medienmagazin @mediasres über die schwierige Kooperation zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Plattformen. Anderes aktuelles Beispiel: Ein knappes Jahr, nach dem das ZDF bei Amazon Prime mit seinem Angebot "ZDF Select" gegen Geld Filme, Dokus und Serien verfügbar gemacht hat, die der Sender aus rechtlichen Gründen nicht mehr in der Mediathek zeigen darf, zieht nun auch die ARD nach, meldet Timo Niemeier für DWDL. Der Kanal "ARD Plus" kostet 4,99 Euro im Monat – zusätzlich zur Amazon-Prime-Mitgliedschaft.

+++ MDR-Kollege Steffen Grimberg schreibt in seiner taz-Kolumne über den nächsten Filmpreis, der nicht stattfindet. Es geht um das Filmfestival Baden Baden, das immerhin nicht einfach nur ausfällt, sondern den Zusatz "Digital 2020" bekommen hat. 3Sat zeigt alle nominierten Filme. Und die öffentlichen Diskussionen der Jury ("neben dem Zuschauerpreis das andere Highlight von Baden-Baden"), die schon im Oktober stattgefunden haben, und an denen auch Altpapier-Kollegin Jenni Zylka beteiligt war, gibt es als Aufzeichnung.

+++ Der Wirtschaftswissenschaftler Torsten J. Gerpott kritisiert in einem Beitrag auf der FAZ-Medienseite (55 Cent bei Blendle) das nach seinem Eindruck zaghafte Vorgehen der Bundesregierung im Umgang mit den Digitalkonzernen Google, Apple, Facebook und Amazon. Er schreibt: "Der aktuelle Entwurf für ein Digitalisierungsgesetz lässt daran zweifeln, dass es der Bundesregierung ernst damit ist, durch neue Datenzugangsrechte den Wettbewerbsdruck auf die Gafa-Gruppe zu erhöhen. Die hier geforderten Veränderungen der Datenzugangsregulierung beinhalten zwar Einschränkungen von Eigentumsrechten großer Plattformbetreiber. Sie sind aber infolge der erreichbaren gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Vorteile verhältnismäßig. Bundestag und Bundesrat sind deshalb gut beraten, den Regierungsvorschlag beim Datenzugang so zu ändern, dass auch das Kartellrecht einen wirksamen Beitrag zur Begrenzung der Macht der großen Plattformbetreiber zu leisten vermag."

+++ Altpapier-Kollege Christian Bartels hat sich für seine Medienkorrespondenz-Kolumne "Bartels’ Betrachtungen" zwei Wochen lang die RTL2-Nachrichten angesehen. Sein Fazit: "Die ‚RTL 2 News‘ sind klar zu kurz, um publizistische Relevanz zu entfalten, doch von ihrem flotten, häufig prägnanten Tonfall könnten sich die Öffentlich-Rechtlichen eine Scheibe abschneiden."

+++ Die Krautreporter haben einen medienkritischen Beitrag des Journalist Indi Samarajiwa aus Colombo (Sri Lanka) übersetzt, der ursprünglich bei Medium erschienen war, und in dem Samarajiwa bemängelt, dass der Blick westlicher Medien sich üblicherweise auf westliche Länder richte – und das, obwohl sie Länder des globalen Südens viel erfolgreicher seien im Umgang mit der Pandemie. Außerdem führe der Rassismus in der Berichterstattung oft dazu, dass in diesen Ländern nach äußern Ursachen für den Erfolg genommen würden. Als Beispiel nennt er Thailand, wo die New York Times die Frage stellt hatte, ob die Ursache für die geringen Infektionsraten im Blut der Thailänder zu finden sei. "Weil die Thailänder unmöglich nur kompetent sein können, muss es Alchemie sein", schreibt Samarajiwa.

Haben Sie ein schönes Wochenende. Neues Altpapier gibt es am Montag.

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