Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 21. Januar 2019: Gelbes Schild mit Aufschrift: "Diese Sendung steht aus redaktionellen Gründen nicht mehr zur Verfügung" Dahinter ein Fernseher mit einem Testbild
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Das Altpapier am 21. Januar 2019 Verrutschte Begriffe

Kann es "Darsteller für Fernsehreportagen" und Autoren, die ungenannt bleiben wollen, geben? Rund ums Präfix "Doku-" hat sich begrifflich eine große Grauzone gebildet. Das erste große medienpolitische Ding 2019, die EU-Urheberrechtsreform, könnte schon gescheitert sein. Außerdem: Helfen gegen übermächtige Algorithmen einfach "Gegenalgorithmen"? Ein Altpapier von Christian Bartels.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 21. Januar 2019: Gelbes Schild mit Aufschrift: "Diese Sendung steht aus redaktionellen Gründen nicht mehr zur Verfügung" Dahinter ein Fernseher mit einem Testbild
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Die nun ja, "Doku" des WDR namens "Ehe aus Vernunft", um die es wegen der Zweifel an u.a. ihrem dokumentarischem Charakter schon am Freitag hier ging, steht nun in der WDR-Mediathek "aus redaktionellen Gründen nicht mehr zur Verfügung". Auf Youtube, wo der Kanal "WDR Doku" die beitragsfinanzierte Sendung ebenfalls vollständig zur Verfügung stellte (was man auch grenzwertig bis grundfalsch finden kann; siehe Altpapierkorb) steht am Montagmorgen ungefähr dasselbe, aber im Futur:

"Wir werden diesen Beitrag aus redaktionellen Gründen nicht mehr zur Verfügung stellen. Aus technischen Gründen kann dieser Vorgang noch etwas Zeit in Anspruch nehmen."

Ob die "technischen Gründe" darauf hinaus laufen, dass der WDR seine selbst auf Youtube raufgeladenen Sendungen nicht löschen kann? Jedenfalls hat die neue WDR-Affäre sich weiterentwickelt. Einerseits hat die Anstalt "nach weiterer interner Prüfung ... neue Erkenntnisse" gewonnen, wie sie am Freitagnachmittag mitteilte und WDR-Fernseh-Chefredakteurin Ellen Ehni dann am Samstag im WDR-Radio-Interview ausführte: Die fraglichen Filme der Reihe "Menschen hautnah" seien "keine Fälschung", bloß um "inhaltlich unzulässige" "Zuspitzung" sowie "unsorgfältige" Arbeit der Autorin handele es sich. Der WDR wolle jetzt Qualitätssicherung und Factchecking ausbauen.

Andererseits hat diese Autorin auch gesprochen, und zwar mit Aurelie von Blazekovic für die Samstags-Medienseite der Süddeutschen:

"Auf die Frage, ob es nicht grundfalsch sei, für Reportage- und Doku-Formate, deren wichtigste Währung Authentizität ist, Komparsen zu engagieren, sagt die Autorin: 'Das ist üblich. Viele TV-Sender und Produktionsfirmen suchen ihre Protagonisten bei komparse.de.' Nicht alle Leute auf der Plattform seien Schauspieler, auf der Webseite werde offiziell nach Darstellern für Fernsehreportagen gesucht."

Wie heißt die Autorin? Dazu schreibt die SZ, dass sie "namentlich nicht genannt werden möchte".

Hm, kann es Autoren, die namentlich nicht genannt werden, logisch überhaupt geben? Muss es sich dann nicht um Ghostwriter handeln, zumal ja die Möglichkeit besteht, Pseudonyme à la "Inga Lindström" zu wählen? Nicht, dass es sehr wichtig wäre, genau diesen Namen zu nennen (bei dem es sich freilich um den handeln könnte, den die WDR-Mediathek unter dem einstweilen noch bis kommenden November verfügbaren Film "Liebe ohne Zukunft? Heimliche Affären und ihre Folgen", von dem in denselben Zusammenhängen die Rede war, noch nennt. Und den Altpapier-Autor Ralf Heimann in seinem hier schon erwähnten uebermedien.de-Text auch nannte ...). Vermutlich haben die SZ und die Autorin am Freitag nicht lange drüber nachdenken können, wie sinnvoll es ist, Namen, die in Abspännen zwar nur noch schnell und oft schwer lesbar durchs Bild laufen, aber zu einem Fernseh-Stück nun mal dazu gehören, verschweigen zu wollen.

Daneben könnten Autoren, die ungenannt bleiben wollen, aber auch Teil einer eklatanten Begriffsverwirrung sein. Das Versatzstückchen "Doku-" wird ja gerne und häufig verwendet, von den Öffentlich-Rechtlichen besonders, um zu belegen, dass sie außer sehr viel Unterhaltung und Sport auch sehr viel Information, Bildung, Kultur ausstrahlen. Vielleicht ist bei der Reduktion aufs knappe "Doku-" verschüttgegangen, wieviel "-tainment" in Sendungen steckt, die gerne mit "nachgestellten Szenen" oder (spätestens sobald es ansatzweise historisch wird) mit reinen Reenactments sowie stets mit uferlosen Soundteppichen aus Untermalungsmusik arbeiten.

Der WDR ist ja die größte Anstalt in der ARD und die mit dem prominentesten Intendanten, auch wenn Tom Buhrow zu allen aktuellen medienpolitischen Fragen wenig in Erscheinung tritt. Auch daher wird besonders viel Kritik an ihm geübt. Andererseits lief dort eine der größten deutschen #MeToo-Affären (Altpapier). Und auch allerhand an seinen dokumentarischen Sendungen wurde konkret und scharf kristisiert. Dafür steht etwa sein Umgang mit Sabine Rollberg (die beim WDR "in die vorzeitige Pension gemobbt" wurde, wie die Medienkorrespondenz es nannte).

Erwähnung könnte an dieser Stelle außerdem Dietmar Post verdienen, Co-Autor puristischer Dokumentarfilme wie "Monks – The transatlantic Feedback" und "Franco vor Gericht". Ich sprach im September für die evangelisch.de-Medienkolumne vor dem Kinostart dieses Films mit ihm. Da berichtete Post von Ärger ebenfalls mit dem WDR, der eine vereinbarte Fernsehversion dieses Films nicht abgenommen hatte:

"Worum der Streit ging? Post: 'Es war nicht der inzwischen gewohnte reine Empörungsfilm um geraubte Babys oder der schöne Feelgoodfilm', dem Sender habe 'Emotionalität' gefehlt. Sein Film sei 'weder reißerisch, noch 'embedded', drückt nicht auf die Tränendrüse, sondern erzählt so nüchtern wie möglich.'"

Gewiss sind Posts Filme so nüchtern erzählt, wie das im Fernsehen nur noch selten in den spätesten Nachtschienen der Kultursender geschieht. In den Programmfluss zwischen "Tatort"-Wiederholungen und Regional-Quizshows lassen sie sich wirklich nicht einbetten. Andersrum betrachtet: Wer statt nüchterner Erzählweisen Emotionalität will (von der auch Ellen Ehni und die WDR-Interviewerin im oben verlinkten Radio-Interview wiederholt sprechen), fährt mit via komparse.de angeheuerten, routinierten "Darstellern für Fernsehreportagen" sicher besser als mit puristischen Dokumentafilmern. Am Ende des erwähnten uebermedien.de-Beitrags heißt es:

"Die Autorin selbst arbeitet nicht nur für den WDR, sondern auch für private Sender. Sie dreht Doku-Soaps für Vox, Kabel eins, Pro Sieben oder RTL 2. Vielleicht hat sie zwischendurch einfach selbst vergessen, dass das überhaupt nicht das Gleiche ist."

Vielleicht ist aber auch ziemlich vieles von dem, was die Öffentlich-Rechtlichen mit dem Präfix "Doku-" versehen, doch so ziemlich das gleiche – weil in der großen Grauzone um Fernseh-Formen und -Genre die Begriffe längst verrutscht sind.

Aber auch Lob für den WDR

Gute WDR-Dokus gibt es aber auch! Hans Hoff bespricht heute auf der SZ-Medienseite die neue Staffel der "Dokureihe" "Feuer & Flamme" (mit Bezug auf die neue WDR-Affäre) positiv.

Vergangene Woche linear lief "Wie uns Soziale Medien abhängig machen" aus der Reihe "Die Story". Der Film verdient hier Erwähnung, weil er das von Robert Habeck behauptete "Triggern" (Altpapier) sogenannter sozialer Medien an bemerkenswert konkreten Beispielen und mit kalifornischen App-Designern, die vermutlich nicht über Komparsen-Portale buchbar sind, als Gesprächspartnern belegt. Ich kann den Film auch selbst ausdrücklich empfehlen, weil ich gerade für epd medien eine Kritik dazu schrieb ...

Als Kirche und Rundfunk das Licht der Welt erblickte

Genau heute ist  der am Freitag hier angesprochene 70. Geburtstag. So sah die erste Ausgabe aus.

"Als am 21. Januar 1949 die erste Ausgabe von epd/Kirche und Rundfunk erschien, war das Grundgesetz noch nicht in Kraft. Einen freien öffentlich-rechtlichen Rundfunk gab es noch nicht. epd/Kirche und Rundfunk, bald Kifu genannt, erschien am Sitz der damaligen epd-Zentralredaktion in Bethel bei Bielefeld unter der Zulassung Nr. 134 der Militärregierung, wie es im Impressum hieß",

schreibt EPD-Chefredakteur Karsten Frerichs im Vorwort des Sonderhefts, das im Lauf dieses Montags komplett online gehen soll. Lesenswert ist z.B. das Interview, das epd medien-Redaktinonsleiterin Diemut Roether mit Alexander Kluge führte. Es geht in gewählten Worten sowohl um leider vergangenes Dokumentarisches ("Es hat nie wieder eine so großartige, klassische selbstständige Form von Dokumentation gegeben wie in der Stuttgarter Schule" der frühen 1960er Jahre) als auch um sehr Gegenwärtiges:

"Wo es einen Algorithmus gibt, brauche ich einen Gegenalgorithmus, dann habe ich wieder Gleichgewichtsverhältnisse. Wo es einen Shitstorm gibt, muss ich den Gegenshitstorm organisieren können. Wenn alle passiv sitzen bleiben und beeindruckt sind, sind die Shitstorms allmächtig und beliebig. Den aufrechten Gang zu lernen unter Verhältnissen des Netzes, fordert eine zweite Alphabetisierung und eine Aktivierung von allseitigen Initiativen. Ich muss die Wähler der AfD ernst nehmen, die Partei nicht. Im Fernsehen geschieht das Umgekehrte. Was die Wähler in den ostdeutschen Ländern möglicherweise wollen, wird nicht untersucht. Die Organisation dagegen wird durch Zitat dauernd verbreitet."

Das am Freitag erwähnte "Affenschande"-Zitat hat die medienkorrespondenz.de ausführlicher online.

Um einen Eindruck von der jenseits des Jubiläums laufenden Arbeit der Frankfurter Redaktion und von ihrem breiten Ansatz zu gewinnen, bietet sich der "Rückblick auf das medienpolitische Jahr 2018", der gerade – wie immer bei epd medien zeitversetzt – online ging. "Die heutige Medienlandschaft ähnelt einem glatt gebügelten weißen Hemd", steigt Michael Ridder ein und kritisiert später auch das selten kritisierte, dabei in Medien-Themen fast immer unglücklich agierende Bundeskartellamt für "fluffige (Nicht-)Marktabgrenzung". Ebenfalls im Zusammenhang mit Verlage-Aktivitäten heißt es dann:

Doch kein EU-LSR?

Das erste große Ding des medienpolitischen Jahres 2019, die EU-Urheberrechtsreform, die vor allem ihrer Artikel 11 und 13 wegen heftig umstritten bis umkämpft war, könnte überraschenderweise doch noch scheitern. "Dass die Reform noch vor der Europawahl kommt, ist unwahrscheinlich", meint Alexander Fanta bei netzpolitik.org. "Das lässt nichts Gutes ahnen", schreibt Christian Meier neckisch in Springers Welt, "auch das Leistungsschutzrecht der Presseverlage könnte darunter leiden". Meier weiß natürlich gut, dass ziemlich viele, vor allem im Internet, gerade diese Entwicklung gut fänden und kaum jemand außer dem von Springer-Chef Mathias Döpfner angeführten Verleger-Lager sehr von den geplanten Leistungsschutzrecht-Regeln überzeugt ist.

Woran es hakt, schildert Volker Rieck im FAZ-Feuilleton: am Artikel 13, der "Internetkonzerne wie Youtube für Verstöße gegen das Urheberrecht, die auf dem Portal stattfinden, haftbar" machen soll:

"Die Bundesregierung will angeblich durchsetzen, dass von einer solchen Haftungsregelung Firmen bis zu einem Jahresumsatz von zwanzig Millionen Euro ausgeschlossen werden, der Vorschlag von EU-Kommission und EU-Parlament sieht eine Ausnahme für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu zehn Millionen Euro vor."

Das "Verhandlungsgeschick der Rumänen", die nun den EU-Vorsitz führen und auf das Springer hofft, steht unter erheblichem Zeitdruck eben durch die Europawahlen im Mai. Das dann neu gewählte Parlament ist im nicht irre transparenten Spiel der entscheidenden Kräfte in der EU-Entscheider zwar nur einer von drei Faktoren. Aber was für Mehrheiten es darin nach der Europawahl geben wird, ist ja äußerst ungewiss.


Altpapierkorb (Facebook-Spende für deutsche Uni, Kritik an ARD/ZDFs Youtube-Politik, Spiegel-Selbstironie, "Lindenstraßen"-Demo ...)

+++ An der Münchener TU sollen "ethische Richtlinien für den verantwortlichen Umgang" mit sogenannter Künstlicher Intelligenz "in Wirtschaft und Gesellschaft" entwickelt werden – und zwar bezahlt mit ein paar Millionen von Facebook. Das Institut sei aber unabhängig, beteuern die bespendierten Wissenschaftler. Das berichten die SZ aus München und die FAZ aus Frankfurt, deren Sonntagszeitung auch ein großes Interview (€) mit Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg ("Ich spreche jetzt für Mark Zuckerberg, mich selbst und jeden einzelnen Facebook-Mitarbeiter, wenn ich sage, wir sind entschlossener denn je, für die Sicherheit von Menschen auf unseren Diensten zu sorgen und ...") hatte. Am bemerkenswertesten ist die Zeile ganz unten drunter: "Die Fragen stellten Alexander Armbruster und Roland Lindner schriftlich".

+++ Warum es sich falsch finden lässt, wenn der WDR seine Dokus auf Youtube stellt (s.o.)? "Bislang ist es so, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio ihre Inhalte in kommerziellen Drittplattformen wie Facebook und Youtube einbetten. Diese erwirtschaften dann mit öffentlich-rechtlichen Angeboten, die durch Rundfunkbeiträge finanziert wurden, über Klickzahlen und Werbeplatzierung Gewinne. Die Beitragzahlenden wurden nicht gefragt, ob sie der Drittverwertung der durch sie finanzierten Inhalte überhaupt zustimmen. Die Sender befinden sich zudem in einem heterogenen Umfeld, was die Qualität der Angebote betrifft. Facebook, Youtube und Co. machen keinen Unterschied zwischen Fake News, Hasskommentaren, kommerzieller Werbung, Qualitätsinhalten. Und die Sender sind den Plattformregeln ausgeliefert, können diese weder kontrollieren noch mitgestalten." Schreibt Kommunikationswissenschaftlerin Christine Horz von der Uni Bochum, in der Tagesspiegel-Reihe "Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks".

+++ "Es ist Ausgabe fünf nach Offenlegung des Falls, und der Spiegel ironisiert bereits das eigene Versagen. Ein schlechter Scherz, oder?" (David Denk, Süddeutsche, zum aktuellen Spiegel-Titel).

+++ Seymour Hershs "Memoiren mit dem schlichten Titel 'Reporter' (erschienen ausgerechnet im Red-Bull-Verlag Ecowin)" las Willi Winkler für die SZ-Medienseite durch.

+++ Auch Teil der vielen Kritik am WDR: die Absetzung der "Lindenstraße". Am Samstag wurde in Köln dagegen demonstriert, von "rund fünfhundert Menschen" (faz.net/ epd), von "knapp 300 Protestlern" und ohne das "aktuelle 'Lindenstraße'-Team" (Süddeutsche), von "etwa 300 Leuten" bei einer "diversitymäßig ... recht ansehnlichen" Veranstaltung (taz: "Fast jeder Mann ist schwul (ich habe nicht alle gefragt) und einer der besten Beiträge stammt von einem, der seinen im Rollstuhl sitzenden Partner am 27. Juni 1997 geheiratet hat, am gleichen Tag wie Carsten Flöter ...").

+++ 45 Jahre jünger als epd medien, also jetzt 25 Jahre alt: das RTL-"Nachtjournal", das später auch ARD und ZDF zu ihren mitternächtlichen Nachrichtensendungen inspirierte. Kurt Sagatz schaut im Tagesspiegel auf die Entwicklung.

+++ Die Malaise des öffentlich-rechtlichen Mediatheken-Dschungels anhand von "Holocaust" beschrieb Tilman Baumgärtel in der taz.

+++ Dass die niederländische Journalistin Ans Boersma kürzlich aus der Türkei abgeschoben wurde, "habe nichts mit ihrer journalistischen Arbeit zu tun, sondern basiere auf Informationen, die der holländische Geheimdienst seinen türkischen Kollegen habe zukommen lassen", berichtet ebenfalls die taz.

+++ Und in den USA wird wieder der "Klöppel der Medienkonsolidierung" geschwungen, um weiter "der gedruckten Presse .. Totenglöckchen bimmeln" zu lassen. So berichtet die NZZ über das Angebot eines berüchtigten Hedge-Fond-Unternehmens, Gannett Corp. zu kaufen, das außer "Dutzenden Lokalzeitungen" auch USA Today publiziert.

Neues Altpapier gibt’s wieder am Dienstag.

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1 Kommentar

21.01.2019 14:06 Carsten Machner 1

Hinweis: altpapier ist seit voriger woche via browser von smart-tvs der marke samsung (tizen-betriebs
system) nicht mehr lesbar. problem trat auf mdr.de bereits mehrmals auf.