#blickzurück: Kalenderblatt der Geschichte Das geschah am 18. Juli ...

2001: Leipzig wird BMW-Standort

Leipzig setzt sich 2001 als neuer BMW-Standort durch. In das Werk mit 5.500 Arbeitsplätzen investiert der bayerische Autohersteller rund 1,3 Milliarden Euro. 2005 rollt der erste BMW vom Band. 2010 folgt der Umstieg auf Elektromobilität: Seit 2013 produziert das Werk mit dem i3 den ersten vollelektrischen BMW. Ab 2023 soll auch der Mini als Verbrenner und als E-Auto in Leipzig gefertigt werden.

1942: Jungfernflug des ersten Düsenjägers

Der erste Düsenjäger der Welt absolviert 1942 seinen Jungfernflug. Die "Messerschmidt Me 262", benannt nach ihrem deutschen Konstrukteur, kann in bis dahin ungeahnten Höhen operieren und erreicht eine Geschwindigkeit von 870 Kilometern. Die "Me 262" wird das erste in Serie gebaute Strahlflugzeug der Welt.

Messerschmitt Me-262 in der Luft.
Messerschmitt Me 262 in der Luft, 2015. Bildrechte: dpa

Dass der Düsenjäger der Nazis in den letzten Kriegsjahren keine große Rolle mehr spielt, hat viele Gründe. Es fehlt nicht nur an qualifizierten Piloten. Fahrwerksprobleme, Triebwerksaufälle und die noch recht unbekannte Aerodynamik sind am Ende mehr als "Kinderkrankheiten". Die wenigen Strahljäger, die zum Einsatz kommen, sind sehr verwundbar und werden immer wieder leichte Beute der alliierten Piloten. Am Ende blieb die "Me 262" nur eine Fußnote des Zweiten Weltkrieges, auch wenn der deutsche Konstrukteur Willy Messerschmitt mit diesem ersten Düsenjäger der militärischen Luftfahrt den Weg gewiesen hatte.

1926: Zeiss-Planetarium in Jena eröffnet

Das Zeiss-Planetarium wird 1926 in Jena eröffnet. Der Kuppelbau mit künstlichem Sternenhimmel ist das dienstälteste Planetarium der Welt, da viele Planetarien im Zweiten Weltkrieg zerstört werden. Zum Repertoire gehören heute die Geschichte des Universums oder eine Queen-Lasershow.