Virus Dritter Fall von Affenpocken in Halle nachgewiesen

Weltweite Fälle von Affenpocken schüren Ängste vor einer neuen Pandemie. Das RKI schätzt die Gefahr jedoch gegenwärtig als gering aus. In Halle ist jetzt ein dritter Fall nachgewiesen worden.

Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt reife, ovale Affenpockenviren (l) und kugelförmige unreife Virionen
Die neue Affenpocken-Infektion in Halle steht in Verbindung mit einem Fall aus einem anderen Bundesland. Bildrechte: dpa

In Halle ist ein dritter Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Wie die Stadt mitteilte, ist die betreffende Person in Quarantäne. Die Infektion stehe im Zusammenhang mit einem Fall aus einem anderen Bundesland vom Juli.

Erste Fälle im Mai aufgetreten

Seit Mai 2022 treten in Deutschland häufiger Infektionen mit Affenpocken auf. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr für die breite Bevölkerung aktuell als gering ein. Affenpocken werden durch ein Virus ausgelöst. Symptome sind unter anderem Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten.

Später treten Flecken und Pusteln auf der Haut auf. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als selten und ist in der Regel nur bei engem Körperkontakt, etwa beim Sex, möglich.

MDR (Karin Roxer, Daniel Salpius)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. August 2022 | 17:30 Uhr

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