Sachsen-Anhalt MDR-Rundfunkrat bestätigt Tim Herden als neuen Funkhaus-Chef

Bereits in der vergangenen Woche war Tim Herden von Intendantin Karola Wille vorgeschlagen worden. Nun hat sich auch der MDR-Rundfunkrat für den Journalisten und Hauptstadtkorrespondenten als neuen Direktor des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Er nimmt im Dezember die Amtsgeschäfte in Magdeburg auf.

Porträt Tim Herden
Tim Herden ist vom Rundfunkrat als neuer Direktor des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt bestätigt worden. Bildrechte: MDR/Daniela Höhn

Der Journalist Tim Herden ist ab Dezember neuer Direktor des MDR-Landesfunkhauses in Sachsen-Anhalt. Der MDR-Rundfunkrat hat am Montag der Berufung durch Intendantin Karola Wille mit großer Mehrheit zugestimmt. Vergangene Woche hatten bereits die Mitglieder des Rundfunkrates der Landesgruppe Sachsen-Anhalt dem Vorschlag ebenfalls mit großer Mehrheit zugestimmt.

Karola Wille: "Tim Herden steht für qualitativ hochwertige Inhalte"

MDR-Intendantin Karola Wille sagte: "Tim Herden hat unter Beweis gestellt, dass er ein exzellenter Journalist ist und für qualitativ hochwertige Inhalte steht. Er hat überzeugend dargelegt, wie er das Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in den kommenden Jahren mit noch größerer publizistischer Relevanz, nah an den Menschen und ihren vielfältigen Lebenswirklichkeiten, sowie als Impulsgeber für gesellschaftliche Debatten strategisch positionieren möchte."

Ähnlich äußerte sich Dietrich Bauer, Vorsitzender des MDR-Rundfunkrates: "Mit Tim Herden gewinnt der MDR einen hervorragenden Journalisten mit vielfältigen Erfahrungen, vor allen Dingen bei Transformationsprozessen. Er verfügt über tiefe Einblicke in die Themen und Angebote des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt und hat klare Vorstellungen, deren publizistische Relevanz und Einordnung zu stärken."

Amtszeit von Tim Herden läuft bis Ende 2027

Tim Herden wurde 1965 in Halle (Saale) geboren. Der Diplomjournalist arbeitet seit Januar 1992 für den MDR in vielen unterschiedlichen Tätigkeiten und Leitungsfunktionen. Seit Juli 2016 ist er Studioleiter des MDR-Büros in Berlin für Fernsehen und Online. Davor war er unter anderem Korrespondent der Fernsehgemeinschaftsredaktion im ARD-Hauptstadtstudio sowie von 2003 bis 2007 bereits Studioleiter des MDR-Büros Fernsehen in Berlin. Die Amtszeit von Herden läuft bis Ende November 2027.

Die Neuwahl war notwendig, weil die bisherige Landesfunkhausdirektorin Ines Hoge-Lorenz ihr Amt niedergelegt hatte.

MDR

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. November 2022 | 13:00 Uhr

22 Kommentare

Wessi vor 3 Wochen

Ich muß warnen @ Bernd_wb ... gerade dieser (auch teure) Föderalismus eint das Land nach der Katastrophe die der (letztendliche preussische) Zwang zum Zentralismus hinterlassen hat.Genausowenig wie der Wille besteht, die 3 Länder zusammenzuschließen,muß es Landesfunkhäuser mit Direktoren geben.Die Frage ist nicht ob es Direktoren geben soll,sondern ob sie nicht zu viel verdienen+vor allem eine zu hohe Altersversorgung haben!

Bernd_wb vor 3 Wochen

Foerderalismus mag gut sein, aber Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thueringen haben zusammen 8,3 Millionen Einwohnen, das ist weniger als Bayern, NRW oder BaWü. Da muss man schauen was es wirklich braucht.

Ilse vor 3 Wochen

Der Traumjob eines jeden Pensionärs in spe, ob du da bist oder nicht, ob du was machst oder nicht, es merkt eigentlich kein Uneingeweihter, eine Menge Geld u. selbst wenn Radio MDR Sachsen-Anhalt mal ausfallen sollte, nicht schlimm, interessiert kaum einen bei dem Riesenangebot an Dudelsendern, auch ein weiteres Ei kann noch wachsen.

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