Deutsche Bahn Bauarbeiten: Zugausfälle zwischen Chemnitz und Leipzig

20. Mai 2024, 12:12 Uhr

Aktuelle Nachrichten des Mitteldeutschen Rundfunks finden Sie jederzeit bei mdr.de und in der MDR Aktuell-App.

Bahnreisende und Pendler müssen seit Pfingstmontag mit Einschränkungen zwischen Leipzig und Chemnitz rechnen. Die Deutsche Bahn erneuert die Strecke zwischen den beiden Städten und hat für die Zeit bis Mitte Oktober einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Für den ersten Bauabschnitt zwischen Burgstädt und Chemnitz werden bis zum 10. Juli der Regional-Express-Linie 6 (MRB) und die City-Bahn-Linie 13 mit Bussen ersetzt. Der Ersatzfahrplan für den zweiten Abschnitt zwischen Geithain und Burgstädt im Zeitraum vom 5. August bis 18. Oktober 2024 ist zurzeit noch nicht bekannt.

Gleisarbeiten an der Bahnstrecke Köln/Düsseldorf mit einem Gleisumbauzug
Mit den Bauarbeiten möchte die Deutsche Bahn sicherstellen, dass zum Kulturhauptstadtjahr 2025 die Züge komplikationsfrei nach Chemnitz fahren können. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Future Image

Zugstrecke nach Chemnitz soll fit für Kulturhauptstadtjahr werden

Die Bauarbeiten sind Teil des präventiven Prüfprogramms der Bahn, die bei den Bauarbeiten insgesamt rund 44.000 Betonschwellen auf der Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz austauschen will. In einer Mitteilung gibt das Unternehmen an, dass man durch die Erneuerung der Strecke einen zuverlässigen Zugverkehr im kommenden Jahr sicherstellen wolle. Im Jahr 2025 ist Chemnitz Kulturhauptstadt, weswegen mit einem deutlich höheren Passagieraufkommen gerechnet wird.

MDR (lev)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 17. Mai 2024 | 07:30 Uhr

3 Kommentare

Tobias.E. vor 3 Wochen

Der Artikel erscheint mir doch angesichts der Lage äusserst Bahnfreundlich. Mit wie viel Millionen Fahrgästen rechnet man Zur Kulturhauptstadt? Wie sollen die herkommen? Mit einem Zusatzzug am Wochenende?
Ich pendel die Höllenstrecke täglich. Ist einer der Pressemenschen mal mit gefahren? Was und wie soll das werden?

steka vor 4 Wochen

Na wenigsten ist das "Symbolbild" nicht von einer Schmalspurbahn. Wäre vielleicht besser, sich aktuel die Bilder von der Bahn zu besorgen als irgendeins aus der Archivmottenkiste runterzuladen.
Daß die Strecke mal erneuert werden muß ist nach rund 20 Jahren, damls für Neigetechnikzüge ausgebaut, sicher logisch. Nur fehlt immernoch die Oberleitung.

AufmerksamerBeobachter vor 4 Wochen

Witzig.

An der Strecke wird sich grundsätzlich aber Nichts ändern (eingleisige Abschnitte).

Die höhere Streckenbelegung wurde doch bereits in einem anderen Artikel (Nichtfertigwerden der Akkuzüge) verneint und mit Sonderzügen über Riesa gedroht, bzw können diese Extrazüge wegen der fehlenden Elektrifizierung (30+ Jahre nach der Einheit zwischen den beiden großen ostdt. Ballungszentren 👏🏻👏🏻) sowieso nur über die Berliner Strecke oder gleich über Dresden fahren.

Mir erscheint das doch Alles sehr supekt. Vlt sollte man in Gößnitz, Narsdorf und Riesa, wo die zahlreichen Besucher die Verkehrsanbindung Westsachsens mit einem Umstieg oder SEV kennenlernen werden, kleine 2025-Kulturpavillons aufstellen.. dann müssen die Leute nicht erst herkommen.

Kann ein Bahnprofi mal erklären, wie ein Zug in Riesa Richtung Chemnitz abbiegt, wenn er aus L kommt und wie lange die Fahrt dauert? vmtl 1h:40m.

Wollen die uns verar***n??
.
Und: Das Artikelfoto ist irreführend, es zeigt den Ausbau 2052.

Mehr aus Sachsen