Automobilkrise Weniger Aufträge: Continental schließt zwei Werke in Sachsen

30. Januar 2025, 21:59 Uhr

Der Automobilzulieferer Continental schließt wegen der anhaltenden Krise in der Branche mehrere Werke in vier Bundesländern. Wie das Unternehmen mitteilte, sind davon auch die sächsischen Standorte in Frohburg und Geithain bei Leipzig mit zusammen 58 Mitarbeitern betroffen. Hier werden bislang Werkzeuge für die Kunststoffproduktion hergestellt.

Das Logo der Continental AG ist vor der Unternehmenszentrale des Automobilzulieferers.
Der Automobilzulieferer Continental beklagt einen anhaltenden Rückgang der Aufträge aus der kriselnden Branche. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg

Abbau von hunderten Arbeitsplätzen bundesweit

Bundesweit will das Unternehmen nach eigenen Angaben 580 Arbeitsplätze sozialverträglich abbauen, darunter in Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Ein Sprecher von Continental begründete den geplanten Abbau mit einem starken und anhaltenden Rückgang der Nachfrage aus der Automobilindustrie. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an etwa 22 Standorten.

MDR (aka/wim)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 30. Januar 2025 | 19:00 Uhr

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