Nachrichten Ost-Thüringen um 11:00 Uhr


Bürgel: Töpfermarkt soll diesmal stattfinden

Nach zweimaliger Absage soll der traditionelle Bürgeler Töpfermarkt in diesem Jahr stattfinden. Der Veranstalter, der Verein Bürgeler Töpfermarkt, plant ihn für das dritte Juni-Wochenende - vom 17. bis zum 19. Juni 2022. Angesichts des unsicheren Pandemiegeschehens würden mehrere Varianten und Hygienekonzepte geprüft, hieß es. Der Verein hofft darauf, dass sich viele Sponsoren und Unterstützer beim Vorbereiten des Marktes finden. Für den 19. Juni ist laut der entsprechenden Internetseite auch wieder ein Töpfermarktlauf geplant.


Altenburg: Feuerwehren 2021 mehr gefordert

Die Berufsfeuerwehr Altenburg ist im vergangenen Jahr deutlich häufiger ausgerückt. 813 Einsätze wurden laut Stadt registriert. 2020 waren es demnach nur 564. Vor allem der starke Regen im Juni forderte die Kameraden. Allein da wurden 164 Einsätze gezählt. Die Altenburger Berufsfeuerwehr gehören 32 Mitarbeiter. Aktuell werden vier Feuerwehrmänner ausgebildet. Zudem gibt es in Altenburg vier freiwillige Feuerwehren mit 75 Mitgliedern. Die Altenburger Berufsfeuerwehr will in diesem Jahr an ihr 100-jähriges Bestehen erinnern. Dieses konnte 2020 aufgrund der Coronabeschränkungen nicht gefeiert werden.


Jena: Zurück von Weihnachtsfahrt aus Belarus

Nach über einer Woche sind fünf Mitglieder des Jenaer Tschernobyl Vereins von der Weihnachtsfahrt aus Belarus zurückgekehrt. Sie hatten in der Region Krasnopolje im Südosten des Landes zum russisch-orthodoxen Weihnachtsfest mehr als 200 Kinder beschenkt. Die Kontakte in die Dörfer bestünden schon seit 30 Jahren, sagte einer der Mitfahrer MDR THÜRINGEN. Die Familien der Kinder seien arm, ihnen fehle das Geld für Weihnachtsgeschenke. Mit in Jena gesammelten Spenden wurden wieder vor Ort Süßigkeiten, Obst, Gebäck und Nüsse gekauft, in Tüten gepackt und verteilt. Wie Herbert Bartsch sagte, konnte es wegen Corona keine große Veranstaltung geben.


Hermsdorf: Fußgänger stirbt nach Verkehrsunfall

Nach einem Autounfall ist ein Fußgänger in Hermsdorf (Saale-Holzland-Kreis) gestorben. Der 57-Jährige hatte nach Polizeiangaben am Freitagabend eine Straße überquert. Dabei wurde er von einem Auto erfasst und kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Dort starb er in der Nacht zum Samstag. Zum Unfallzeitpunkt hatte es laut Polizei geregnet und es war dunkel. Deshalb habe die Autofahrerin den Mann wohl übersehen. Die Fahranfängerin erlitt einen Schock.


Mellenbach-Glasbach: Genossenschaftsmodell für Dorfladen favorisiert

Der Dorfladen in Mellenbach-Glasbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) soll als Laden-Genossenschaft betrieben werden. Eine entsprechende Erklärung dafür sei unterzeichnet worden, so die Bürgermeisterin der Landgemeinde Schwarzatal Kathrin Kräupner. Geplant sei ein sogenannter "Tante Enso" Laden. Dafür soll eine gemeinsame GmbH der Genossenschaft und von Enso gegründet werden. Bis Anfang März müssen 300 Genossenschaftsanteile zu je 100 Euro verkauft werden, damit der 24 Stunden-Dorfladen vom Handelsunternehmen Enso gebaut wird. Das Geschäftsmodell wurde bislang noch nicht in Thüringen umgesetzt.


Berga: Neues Material für DRK-Wasserwacht

Die Wasserrettungsstaffel des Landkreises Greiz ist technisch aufgerüstet worden. Am Freitagnachmittag bekam sie ein Rettungsboot und einen Gerätewagen. Der Freistaat hat für die Fahrzeuge 280.000 Euro investiert. Insgesamt gibt es in Thüringen sechs Wasserrettungswagen, zum Beispiel in Jena, im Wartburg- und im Saale-Orla-Kreis. Wie das Landratsamt Greiz mitteilte, ist der Gerätewagen mit allem ausgestattet, was zur Wasserrettung notwendig ist. Darunter sind ein aufblasbares Rettungsboot, Funktechnik, Schutzausrüstung und Werkzeuge. Die Wasserrettungsstaffel des Landkreises Greiz gehört zum DRK Kreisverband Greiz und ist Teil des landesweiten Katastrophenschutz-Wasserrettungszuges.


Weida: Kunstpreis für Videokünstler initiiert

In Weida im Landkreis Greiz haben Kinder- und Jugendparlament und der Osterburg-Förderverein einen Kunstpreis für Video ausgelobt. Demnach könnten junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren, einzeln oder als Gruppe an dem Wettbewerb teilnehmen. Sie sollen sich künstlerisch mit der Osterburg, dem Wahrzeichen der Stadt, als Ort des Lernens, als Ort mit vielen Geschichten oder als Ort mit vielen Gesichtern auseinandersetzen. Die Beiträge können eine maximale Länge von drei Minuten haben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2022. Vorher gebe es die Möglichkeit, sich in Workshops Tipps und Hilfe zu holen.

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Wohnungsbau 2 min
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