Steigende Temperaturen Hitzewelle: Rudolstadt heißester Ort Mitteldeutschlands

Rudolstadt ist am Dienstag der heißeste Ort in Mitteldeutschland gewesen. Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr wurden dort 37,9 Grad Celsius gemessen. Gleichzeitig steigen im Freistaat auch am Mittwoch die Temperaturen weiter an.

Laut MDR-Meteorologin Michaela Koschak fielen in Thüringen auch zwei Hitzerekorde: So wurde in Weimar mit 37,4 Grad Celsius der Allzeitrekord von 36,1 Grad geknackt. Gleichzeitig war es mit 32,4 Grad in Oberhof so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Ein Mann trinkt aus einer Wasserflasche
Nach den Höchttemperaturen am Dienstag könnte der Mittwoch noch heißer werden. Bildrechte: dpa

40 Grad sind möglich

"Am Mittwoch kann es sogar vereinzelt bis 40 Grad gehen", sagte ein Metorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 40 Grad seien bisher im gesamten Mitteldeutschen Raum noch nicht gemessen worden - in Thüringen lag das bisher gemessene Maximum noch unter 39 Grad Celsius: 2015 in Artern (Kyffhäuserkreis) mit 38,9 Grad Celsius - Jena kam 2019 mit 38,8 Grad Celsius nah dran.

Höchsttemperaturen in Mitteldeutschland
Ort Temperatur (17 Uhr)
Rudolstadt (Thüringen) 37,9
Rathen (Sachsen) 37,3
Halle (Sachsen-Anhalt) 37,2

Dienstag bereits heißester Tag des Jahres 2022

Für den Westen Deutschlands hatte der DWD schon für den Dienstag Temperaturen von über 40 Grad für möglich gehalten - am Abend stellte sich dann Duisburg (Station Duisburg-Baerl) mit 39,5 Grad als heißester Ort heraus. Damit war der Dienstag der bisher heißeste Tag dieses Jahres. Der Hitzerekord für Deutschland wurde in diesem Jahr also nicht geknackt: Er liegt bei 41,2 Grad - gemessen am 25. Juli 2019 in Duisburg und Tönisvorst am Niederhein bei Krefeld.

MDR (hl,dst), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 20. Juli 2022 | 07:00 Uhr

1 Kommentar

Rotwolf vor 19 Wochen

Warm

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