MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.01.2020 | 20:00 - 23:00 Uhr Aufgefallen - Das Kulturmagazin

Schauspieler Wolfgang Stumph
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Gratuliert: 75. Geburtstag Wolfgang Stumph

Einer der beliebtesten Schauspieler des Landes feiert am kommenden Sonntag seinen 75. Geburtstag. Wolfgang Stumph wurde am 31. Januar 1946 im schlesischen Radkow geboren. Dresden hat der gelernte Kesselbauer später zu seiner Wahlheimat gemacht. Nach einem Studium an der staatlichen Schauspielschule der DDR spielte er sich hier unter anderem auf der Bühne der "Herkuleskeule" in die Herzen des Publikums. Bekannt wurde "Stumpi" 1990 in der Rolle des Bitterfelder Lehrers Udo Struutz im Kinofilm "Go Trabi Go". Damit gelang ihm der Sprung auf die gesamtdeutsche Leinwand. Ob Stubbe oder Struutz, Stankoweit oder Stankowski, Steinhoff oder Stahnke. Beginnt eine Filmfigur mit "St", dann spielt sich Wolfgang Stumph selbst. Ein besonderes Geschenk: am 31.Januar um 20.15 Uhr wird das MDR-Fernsehen mit "Legenden" einen Abend für Wolfgang Stumph senden. In "Aufgefallen" schauen wir auf die 75 Lebensjahre des Publikumslieblings und großer Schauspielers zurück.

Wolfgang Stumph mit Video
Wolfgang Stumph Bildrechte: MDR/Liebisch
MDR FERNSEHEN So, 31.01.2021 20:15 21:45
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Vorgestellt: Neues Bilderbuch von Cornelia Funke: "Die Brücke hinter den Sternen"

Cornelia Funke, 2017
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Die in den USA, in Malibu, lebende deutsche Autorin hat gerade ein poetisches Kinderbuch über den Tod und das Sterben veröffentlicht. Dieses Bilderbuch dreht sich um einen Ort, der nach dem Tod kommt, über den Weg dorthin und die Helfer, die die Sterbenden abholen. Cornelia Funke hat für diese Geschichte großformatige, künstlerische Bildern in Öl geschaffen. Das so entstandene Bilderbuch widmet sie allen Kindern "die dem Tod sehr früh begegnen“ und den "Eltern an ihrer Seite". Sie erzählt eine tröstende Geschichte über den kleinen Engel Barnabel, der noch viel zu jung ist, um über die Brücke zu fliegen. Barnabel will das nicht so einfach hinnehmen - mehr über die Brücke hinter den Sternen erfahren und lernt dabei auch Neues über sich selbst.Wir sprechen mit Cornelia Funke über ihre berührende Geschichte.

Nachgedacht: Wie sieht das Theater der Zukunft aus?

Spielen mit Abstand - kaum Publikum - keine Pausengespräche - die Stücke sollten durchlaufen… So sah die Theaterlandschaft, wenn sie denn besucht werden konnte, im letzten Jahr aus. Die Not mit dem Virus machte erfinderisch. Aber wie könnte das Theater der Zukunft aussehen? Mit dieser und vielen weiteren Fragen startete am vergangenen Wochenende eine Theaterbewegung von und mit LeipzigerInnen. Im Rahmen von "Leipzig – Stadt der sozialen Bewegung 2021" stellt das Theater der Jungen Welt dieses Theater-Experiment auf die Beine und will mit seinem Publikum diskutieren und ausprobieren, wie das zukünftige TDJW aussehen könnte. Dafür wird bis in den Sommer hinter die Kulissen des Theaters geblickt, in Workshops gearbeitet und gemeinsam mit Schauspielern, Tänzern und Mitarbeitern werden Ideen, Wünsche und Visionen ausprobiert und umgesetzt. Wie der Projekt-Auftakt gelungen ist, hören Sie in "Aufgefallen".

Weitere Themen:

  • Empört: Fotograf  M. Creutziger über Corona-Leugner
  • Matthias Creutziger ist seit Jahrzehnten Hausfotograf des Orchesters, er ist Dokumentarist, Reporter, Künstler.
  • Der Lockdown zwingt auch ihn in die Untätigkeit. Er selbst war letztes Jahr an Corona erkrankt.
  • Gesehen: "Seberg" Inspiriert von wahren Ereignissen, erzählt der US-amerikanische Film  die wahre Geschichte des "Außer Atem"-Stars Jean Seberg - ab Donnerstag als DVD und bei den meisten Streaming-Diensten
  • Geplant: Sächsisch-afrikanisches Musikprojekt
  • Michael Rischer und seine Frau Annett aus Pausa/Vogtland bereisen seit vielen Jahren als Filmemacher die Welt. Aktuell unterstützen die Rischers ein sächsisch-afrikanisches Musikprojekt
  • Gelesen: "Fast hell" - Alexander Osang porträtiert einen Ostdeutschen, den er aus New York kennt. Zusammen reisen sie über die Ostsee nach St. Petersburg und in die Vergangenheit, begleitet von Fragen nach Biografie und Geschichte.
  • Beobachtet: Wie probt das Dresdner Staatsschauspiel unter Coronabedingungen?

Programmablauf unter Vorbehalt, Änderungen sind möglich.

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