Ein Klavierstimmer sitzt im neuen Konzertsaal der Musikhochschule in Dresden am Flügel.
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MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.11.2019 | 20-23 Uhr Aufgefallen - das Kulturmagazin

Ein Klavierstimmer sitzt im neuen Konzertsaal der Musikhochschule in Dresden am Flügel.
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Die besten Karikaturen des 20. Wettbewerbs

Das Weltgeschehen ohne viele Worte aber punktgenau aufs Korn zu nehmen, um Meinungsbildung mit einem Schmunzeln unter die Menschen zu bringen, dafür steht die Zunft der Karikaturisten. Denn was wäre eine Tageszeitung ohne eine Karikatur? Diese Kunstform hat eine große Tradition und sollte durch den im Jahr 2000 aus der Taufe gehobenen Deutschen Karikaturenpreis mehr Beachtung finden.

1.Preis - Rudi Hurzlmeier: "Versteckte Fette"
Auch in diesem Jahr werden wieder die besten Karikaturen ausgezeichnet. "Versteckte Fette" von Rudi Hurzlmeier wurde im Jahr 2014 auf Platz 1 gesetzt. Bildrechte: Deutscher Karikaturenpreis 2014, Rudi Hurzlmeier

Damals meldeten sich 30 Teilnehmer. Mittlerweile sind es fast 300 Zeichner, die sich an dem übernationale Wettbewerb für deutschsprachige Karikaturisten und Cartoonisten beteiligen. Ein wechselndes Jahresmotto (in diesem Jahr "Prima Klima") und eine jährlich stattfindende Ausstellung gehört zum Wettbewerb genauso dazu, wie die Auszeichnung der Preisträger bei einer feierlichen Gala.

Unter Karikaturisten gilt der mit insgesamt 11.000 Euro dotierte "Deutsche Karikaturenpreis" mittlerweile als der bedeutendste seiner Art in Deutschland. Die 20. Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet am 17.11.2019 in Dresden statt. Wir sprachen in "Aufgefallen" mit Peter Ufer - einem der Urheber des Preises.

Gelesen: "Leben im Zwiespalt" von Benedikt Dyrlich

Der deutsch-sorbische Dichter, Publizist, Dramaturg und Politiker Benedikt Dyrlich ist in diesem Jahr Preisträger des Andreas-Gryphius-Preises. Die Künstlergilde Esslingen zeichnet damit seit über 60 Jahren Autorinnen und Autoren aus, deren Veröffentlichungen zur Verständigung zwischen Deutschen und ihren östlichen Nachbarn beitragen. Am 14. November bekommt Dyrlich den Preis in Düsseldorf überreicht.

"Aufgefallen" gratuliert dem Autor vorab und stellt sein Buch "Leben im Zwiespalt" vor. Dyrlich gewährt hier Einblicke in sein bewegtes Leben und Wirken in der DDR und im vereinten Deutschland. Seine Erinnerungen an die Zeit bis zur politischen Wende 1990 sind im letzten Jahr erschienen. Im Band zwei reflektiert der in Räckelwitz 1950 geborene und mit der Lausitz vielfältig verbundene Autor Etappen seiner Biografie in den vergangenen 29 Jahren.

Nachgefragt: Was ist für einen Künstler wichtiger: Talent oder Bildung?

Seit 2006 gibt es die ARD-Themenwoche, in der die Sendeanstalten der ARD ein besonderes Thema als Schwerpunkt behandeln. In diesem Jahr lautet das Motto "Zukunft Bildung". "Aufgefallen" hat sich dazu mit Axel Köhler, dem Rektor der Dresdner Hochschule für Musik, verabredet. Ihm ist neben der weiteren Profilierung der Künstlerischen Lehre, der Wissenschaft und der Forschung die Lehramtsausbildung ganz wichtig. Denn Musikschulen müssen Nachwuchs bekommen, damit die regionalen Talente besser gedeihen können. Gleichzeitig aber muss die Dresdner Hochschule auch im internationalen Kanon der Ausbildungsinstitute wieder mehr zu sagen haben. Wir sprachen im Rahmen der ARD-Themenwoche mit Axel Köhler darüber, in welchem Zusammenhang für einen Künstler Talent und Bildung stehen.

Weitere Themen der Sendung:

  • Ergründet: Wie weiter in der Villa Wigman? - Gespräch mit Katja Erfurth
  • Gewarnt: Werden in Ahrenshoop die Spuren einer berühmten Leipzigerin ausgelöscht?
  • Erlebt: "Geisterritter" von Cornelia Funke
  • Vorausgeschaut: Festival Junge Regie "Fast Forward" - Interview mit der Kuratorin Charlotte Orti von Havranek
  • Bewertet: Hörerkritik "PICASSO" an des Landesbühnen Sachsen
  • Gesehen: "Smuggling Hendrix" - der Film erzählt charmant und mit liebevollen Charakteren, die Geschichte eines einfachen Mannes, der seinen Hund verliert.

*Programmablauf unter Vorbehalt, Änderungen sind möglich.

Gesehen: Kinderoper "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt"

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - denn immer wird die Kaffeepause unterbrochen von neuen Einsätzen,  bei denen die Feuerwehrmänner rund um Oberwachtmeister Löschhose alles geben müssen, um Oma Eierschecke, Emil Zahnlücke und anderen zu helfen. Das phantasiereiche Kinderstück nach dem längst zum Klassiker gewordenen Bilderbuch "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" von Hannes Hüttner - 1969 im Kinderbuchverlag der DDR erschienen - hat längst auch als Theaterstück die kleinen Zuschauer erobert.

Ein Team aus zwei Österreichern, dem Komponisten Oliver Ostermann und dem Librettisten Alexander Kuchinka, hat im Auftrag der Chemnitzer Theater daraus nun eine Kinderoper neu komponiert. Am Samstag fand die Uraufführung statt. In "Aufgefallen" hörten Sie, wie der Feuerwehralltag rund um die so liebenswert skurrilen Menschen wie Löschmeister Wasserhose oder Tierparkdirektor Futtersack als Oper erzählt wird.

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