Torjubel nach dem Tor von Niklas Postel
Eislöwen-Center Niklas Postel jubelt nach dem Siegtreffer mit seinen Teamkameraden Bildrechte: IMAGO/Hartenfelser

Eishockey | DEL2 Goldener Sonntag für Eislöwen, Füchse und Eispiraten

45. Spieltag

04. Februar 2024, 19:20 Uhr

Die sächsischen Teams konnten in der DEL2 allesamt Siege einfahren. Die Eislöwen schlugen Spitzenreiter Kassel, die Eispiraten feierten einen Comeback-Sieg gegen Regensburg und die Füchse besiegten Bad Nauheim.

Sykora bei Eislöwen-Sieg im Fokus

Nach der deutlichen 1:4-Niederlage vom Freitag gegen Schlusslicht Bietigheim Steelers standen die Eislöwen bei Spitzenreiter Kassel unter Druck. Die Vorzeichen versprachen ohnehin ein besonderes Spiel. Dresdens Neuzugang Tomas Sykora traf erstmals auf seinen Ex-Verein. Er war erst im Januar von den Huskies an die Elbe gewechselt.

Es dauerte bis zur 23. Minute, bis das erste Tor fiel. Justin Florek brachte die Eislöwen in Führung. Andrew Bodnarchuk konnte zehn Minuten später für die Huskies ausgleichen. Kurz darauf schoss Niklas Postel das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg der Dresdner. Sykora hatte gleich doppelt Grund zur Freude. Im zweiten Spiel für die Eislöwen konnte er seinen ersten Sieg einfahren. Außerdem wurde er nach Spielende von den Kassel-Fans gefeiert.

Crimmitschau weiter auf Playoff-Kurs

Den zweiten Sieg an diesem Wochenende einfahren – mit diesem Ziel sind die Eispiraten Crimmitschau in das Heimspiel gegen die Eisbären Regengsburg gegangen. Der ETC ließ seine Fans im heimischen Sahnpark allerdings lange zappeln. Anders als beim 2:1-Erfolg in Ravensburg vom Freitag sollte die Entscheidung dieses Mal aber nicht erst im Penaltyschießen fallen.

Die Eispiraten machten im ersten Drittel zu viele Fehler, einen davon nutzte Regensburgs Kevin Slezak in der 18. Minute zum Führungstreffer. Die Stunde von Crimmitschau schlug im letzten Drittel. Max Balinson (46.) und Hayden Verbeek (49.) brachten den ETC durch zwei Powerplay-Tore in Führung. Mario Scalzo (54.) und Henri Kanninen (59.) sorgten mit ihren Treffern für den 4:1-Endstand.

Henri Kanninen, André Bühler und Jonas Neffin im Tor
Bildrechte: IMAGO / Mario Jahn

Weißwasser - Bad Nauheim

In der Eisarena Weißwasser empfingen die Lausitzer Füchse den EC Bad Nauheim zum Duell der Tabellennachbarn. Beide Teams rechnen sich noch Chancen auf einen direkten Startplatz für die Playoffs aus. Die besseren Karten haben nun die Füchse, die das Aufeinandertreffen mit 3:1 gewinnen konnten.

Die Mannschaft von Cheftrainer Petteri Väkiparta nutzte die erste Zeitstrafe der Gäste zum Führungstreffer. Samuel Dove-McFalls traf im Powerplay zum 1:0 (11.). Im zweiten Drittel konnte Lukas Valasek nachlegen (2:0/28.). Bei Bad Nauheim keimte nach dem Anschlusstreffer von Kevin Schmidt (2:1/49.) Hoffnung, die Sebastian Zauner (3:1) mit dem entscheidenden Tor eine Minute vor Spielende beendete. Durch den Sieg ziehen die Füchse an Bad Nauheim vorbei auf Platz acht. Das Team aus Weißwasser hat bei einem Spiel weniger nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Kaufbeuren, das den letzten direkten Playoff-Startplatz innehat.


red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 05. Februar 2024 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Eispirat vor 10 Wochen

Wie so oft beim MDR, gerade wenn es um Randsportarten wie z.B. Eishockey geht, viel Müll und Unwissenheit in den Berichten.
Am Freitag haben die Eispiraten weder in Ravensburg, noch 2 : 1 und schon garnicht nach Verlängerung gespielt. Man hat in Kaufbeuren 5 : 4 gewonnen. Wenn man nicht das nötige Interesse in den verantwortlichen Redaktionen mitbringt, sollte man es ganz sein lassen. Es ist nicht das erste Mal, wie oft werden Spielernamen dem Gegner zugeordnet, Drittelergebnisse passen in der Summe nicht mit dem Endergebnissen zusammen und vieles mehr.