Das Herbstviereck im November

Im November können Sie eine besondere Konstellation aus Sternen beobachten: das Herbstviereck. Wo sie am Himmel hinschauen müssen und wann sie das Herbstviereck beobachten können, erklären wir Ihnen hier:

Eine schematische Darstellung des Sternenhimmels am 15. Novermber 2021.
Eine schematische Darstellung des Sternenhimmels am 15. Novermber 2021. Bildrechte: MDR, Stellarium

Frühlingsdreieck, Sommerdreieck, Wintersechseck und Winterviereck. Das alles sind keine Sternbilder, dafür aber markante Konstellationen aus verschiedenen Sternen. Genau so ist es beim Herbstviereck. Die Sternenkonstellation besteht aus vier Sternen: Algenib, Scheat, Markab sowie Sirrah – wobei der letzte Stern manchmal auch Alpheratz genannt wird.

Sirrah gehört als einziger der vier Sterne zum Sternbild Andromeda. Alle anderen sind im Sternbild Pegasus zu finden. Damit Sie das Herbstviereck am Himmel finden können, sollten sie am Abend in die südliche Himmelsrichtung schauen. Dann wird es auch dunkel genug sein, um die Sterne zu beobachten. Versuchen Sie einfach das Sternbild Pegasus zu finden, dann werden sie auch das markante Viereck am Firmament erspähen.

Das Herbstviereck am Himmel

Die Sonne wird zu Monatsanfang gegen Viertel vor fünf Uhr abends untergehen. Ende November soll es bereits gegen 16 Uhr so weit sein. Sobald es dunkel ist, kann man die Sterne des Herbstvierecks am südöstlichen Himmel erkennen. Sie bewegen sich gen West. Zu Monatsanfang kann man die Konstellation bis ungefähr drei Uhr nachts beobachten. Dann wird sie allmählich am Westhorizont verschwinden. Zum Monatsende hin wird es bereits gegen Mitternacht so weit sein.

Im Zenit, also dem höchsten Punkt, wenn das Sternbild in der südlichen Himmelsrichtung steht, können Sie das Herbstviereck zu Monatsanfang gegen 21.30 Uhr erkennen. Zur Monatsmitte wird es gegen 20.30 Uhr so weit sein und am Monatsende gegen 19.30 Uhr.

Wenn Sie die Sterne und das Herbstviereck beobachten wollen, sollten Sie sich der Jahreszeit entsprechend anziehen. Bei wolkenfreiem Himmel werden Sie eine gute Sicht auf die Konstellation aus den Sternen Algenib, Scheat, Markab und Sirrah haben. Ein Fernglas oder Teleskop benötigen Sie dafür nicht. Übrigens: Bei Vollmond und die Nächte drum herum, kann man die Sterne weniger gut erkennen. Der Grund dafür ist das viele Licht, dass vom Mond auf die Erde reflektiert wird – er erhellt den Nachthimmel.


(PK)

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