Der hallesche Uni-Platz im Morgenlicht.
Die Uni Halle gehört zu den Spitzenreitern im Shanghai Ranking Bildrechte: MDR/Luise Kotulla

Wissen-News Mitteldeutsche Universitäten im Bereich Ökologie des Shanghai-Rankings Spitzenreiter

05. Dezember 2023, 13:24 Uhr

Im viel beachteten Shanghai-Ranking haben es sechs Universitäten im Bereich Ökologie ins Ranking geschafft. Drei dieser Universitäten stammen aus Mitteldeutschland.

Im weltweiten Shanghai-Hochschulranking haben es im Bereich Ökologie sechs deutsche Universitäten unter die Top 75 geschafft. Das "Global Ranking of Academic Subjects" (Gras) der Shanghai Ranking Consultancy bewertet fachspezifische Indikatoren in den Kategorien (1) Forschungsleistung, (2) Forschungseinfluss, (3) internationale Zusammenarbeit, (4) Forschungsqualität sowie (5) internationale akademische Auszeichnungen. 

Drei dieser Universitäten stammen aus Mitteldeutschland. Halle belegt dabei den 27. Platz, während Leipzig Platz 35 und Jena den 51. Platz belegt – wobei die Pläne 51-75 nicht spezifisch unterteilt sind (die 24 Unis bis zum Platz 75 teilen sich diese Position)

Beim letzten Ranking kein Mitteldeutscher Spitzenreiter

Im Zeitraum von 2013 bis 2017 belegten die Unis noch die Plätze 150 bis 200. Das neue Ranking betrachten den Zeitraum von 2018 bis 2022. Nun gehören sie zu den Spitzenreitern. Diese Dynamik spiegelt sich in den Fachpublikationen des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) wider. Es wurde 2012 gegründet und bündelt große Teile der mitteldeutschen Biodiversitätsforschung. 

"iDiv war der notwendige Katalysator, mit dem wir den Fachbereich Ökologie in die internationale Spitzenforschung gehievt haben. Heute spielen wir in der ökologischen Champions League, gemeinsam mit Universitäten wie Stanford, Oxford oder Zürich", erklärt Henrique Pereira, Forschungsgruppenleiter und Speaker beim iDiv Halle-Jena-Leipzig.

Die drei anderen deutschen Spitzenreiter sind die Universität Göttingen (Platz 24), die damit knapp vor der Stanford University (Platz 26) liegt, sowie die Technische Universität München (Platz 47) und die Universität Würzburg (ebenfalls auf dem 51. Platz). Erst danach (Platz 76-100) kommen die Universitäten Freiburg, Konstanz und weitere deutsche Universitäten auf den nachfolgenden Plätzen.

pk

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