DIY - Bauanleitung Schritt für Schritt zum selbstgebauten Hochbeet

Ein Hochbeet selbst zu bauen, ist mit etwas handwerklichem Geschick gar nicht schwer. Hier erklären wir, was für Material benötigt wird, wie Sie den Untergrund vorbereiten und wie ein Hochbeet aus Holz gebaut wird.

Frank Krause schraubt Bretter zusammen
Alle Bretter haben eine 45 Grad winklige Gärung. So passen die Wände später perfekt zusammen. Es funktioniert aber auch ohne Gärung. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Selfie von Hobbygartner Frank Krause und Nadine Witt.
Ein Hochbeet selbst zu bauen, ist mit etwas handwerklichem Geschick gar nicht schwer. Die Kleingärtner Nadine Witt und Frank Krause zeigen, wie es gebaut wird und worauf es ankommt. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Auf ener Terrasse liegt viel Holz. Frank Krause steht an einem Arbeitstisch.
Damit das Hochbeet lange hält, ist hochwertiges Material wichtig. Grundsätzlich gilt: Lieber Hartholz als Weichholz, lieber dicke Bretter als dünne verwenden. Aus Kostengründen haben sich die beiden Kleingärtner trotzdem für Weichholz entschieden und Fichtenholz in einer Stärke von 4 Zentimetern verarbeitet. Hochbeetmaße: (B: 160 x T: 90 x H: 80/ 100) Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Material und Werkzeug für den Hochbeet-Bau: Klemme, Bretter, Winkeleisen, Schrauben, Zollstock, Akku-Schrauber.
Einkaufsliste - Material für das Hochbeet (ohne Werkzeuge) Fichtenholz (4 cm dick), Noppenfolie, Winkeleisen, Schrauben, Tacker, Öl

Materialkosten für dieses Hochbeet (B:160 cm x T:90 cm x H:100 cm) = 180 Euro. Mit Paletten geht es auch günstiger.
Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Nadine Witt schleift Holzbretter
Für den Wetterschutz: Bretter fein abschleifen (sie sind oft noch rau) und anschließend ölen oder mit ökologischem Holzschutzgrund behandeln. Am besten im Fachmarkt beraten lassen. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause schüttet eine Schubkarre Kies auf ein Beet.
Der Untergrund für das Hochbeet muss vorbereitet werden. Die Fläche ebnen und eine 10 Zentimeter dicke Kiesschicht ausbringen. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause verteilt Kies.
So steht das Hochbeet stabil, das Wasser kann gut ablaufen und die 10 Zentimeter dicke Kiesschicht hält hoffentlich auch Wühlmäuse von unten fern. Auf ein zusätzliches Wühlmausgitter wurde verzichtet, weil die Mäuse im vergangenen Jahr auch außen am Hochbeet hochgeklettert sind. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause schraubt Bretter zusammen
Frank Krause montiert die Wände an einem Arbeitstisch vor. Die Bretter werden mit einem Winkeleisen verbunden. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause schraubt Bretter zusammen
Alle Bretter haben eine 45 Grad winklige Gärung. So passen die Wände später perfekt zusammen. Es funktioniert aber auch ohne Gärung. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause schraubt Bretter zusammen
Die vormontierten Wände werden dann vor Ort zusammengesetzt. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Frank Krause befestigt eine Noppenfolie im Hochbeet
Der Innenraum wird mit Noppenfolie verkleidet und einfach angetackert. Wichtig: Die Noppen zeigen zum Holz hin nach außen! So kann Luft zirkulieren. Von Teichfolie rät Frank Krause ab, da sie keine Luft ins Hochbeet lässt. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Nadine Witt befüllt ein Hochbeet mit Erde
Das Beet wird befüllt. Von unten nach oben: Grasnarben und Komposterde im Wechsel, Häcksel vom Holzschnitt, Erdaushub von alten Kastenbeeten, gesiebte Komposterde, oberste Schicht: Bio-Pflanzerde. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
Mit Erde gefülltes Hochbeet
Jetzt darf gepflanzt werden. Nach oben sollten im Hochbeet zehn Zentimeter Platz bleiben. So kann das kleine Gemüse windgeschützt wachsen. Bildrechte: MDR/Nadine Witt
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Radiogarten | 27. März 2021 | 09:05 Uhr