Corona Länder wollen an Masken im Nahverkehr festhalten

Der Bund hatte bereits beschlossen, dass die bisherige Maskenpflicht etwa in Fernzügen und beim Arzt vorerst beibehalten wird. Nun einigten sich die Länder darauf, dass diese Vorgabe auch für den Nahverkehr gilt.

Frau mit Atemschutzmaske steig in einen Linienbus.
Es bleibt vorerst dabei: Im Nah- und Fernverkehr ist eine Maske Pflicht. Bildrechte: imago images/Westend61

Die Gesundheitsminister der Länder wollen im Herbst an der geltenden Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr festhalten. Das teilte eine Sprecherin des sachsen-anhaltischen Gesundheitsministeriums nach einer Schaltkonferenz der Länder-Ressortchefs mit. Nach ihren Worten sind die Länder an einer einheitlichen Umsetzung interessiert. Das sei ein Ergebnis der Beratungen zum Infektionsschutzgesetz.

Bundesweit Maskenpflicht auch in ICEs und beim Arzt

Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz beschlossen. Bundesweit vorgeschrieben sind ab dem 1. Oktober beispielsweise Maskenpflichten in Fernzügen, Kliniken und Arztpraxen. Die Länder können in Eigenregie auch in anderen Innenräumen wieder Masken-Vorgaben ergreifen.

Gesundheitsminister drängen auf Klarheit bei Test-Abrechnungen

Außerdem haben die Gesundheitsminister am Montag über die Abrechnung von Corona-Tests beraten. Der Bund solle die Testverordnung überarbeiten und klarstellen, wer für die Abrechnungsprüfungen zuständig sei, sagte die Sprecherin in Magdeburg. Sachsen-Anhalt hat derzeit den Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz inne.

dpa, mdr

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 12. September 2022 | 20:00 Uhr

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