Trauer Regisseur Wolfgang Petersen gestorben

17. August 2022, 11:54 Uhr

Star-Regisseur Wolfgang Petersen ist im Alter von 81 Jahren in Kalifornien gestorben. Petersen schuf Filme wie "Das Boot", "Outbreak" oder "Air Force One". Als Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor erlangte er Weltruhm. Seine Tatort-Folge "Reifezeugnis" mit Nastassja Kinski und Christian Quadflieg ist die zweiterfolgreichste in der Geschichte des Tatorts. Petersen litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Die Filmwelt trauert um Regisseur Wolfgang Petersen. Der 81-jährige Star-Regisseur starb nach Angaben seiner Assistentin bereits am Freitag im Alter von 81 Jahren im kalifornischen Brentwood an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Für die Filmwelt kam sein Tod überraschend.

Petersen arbeitete als Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent und schuf Filme wie "Das Boot" mit Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer, "Outbreak", "Air Force One" und "Der Sturm".

Sein Kinoepos "Das Boot" (1981) mit sechs Oscar-Nominierungen über die Besatzung eines deutschen U-Boots im Zweiten Weltkrieg bahnte Petersen den Weg nach Hollywood. Dort holte er Hollywood-Stars wie Clint Eastwood für "In the Line of Fire", Dustin Hoffman in "Outbreak", Harrison Ford für "Air Force One", George Clooney in "Der Sturm" und Brad Pitt in "Troja" vor die Kamera.

Erste Filme in der Schulzeit

Bereits während seiner Schulzeit hatte der in Bremen geborene Petersen mit einer Handkamera die ersten Filme gedreht. 1965 begann er ein Studium der Theaterwissenschaft in Berlin und Hamburg und wechselte ein Jahr später zur Deutschen Film- und Fernsehakademie. Ab 1971 widmete sich Petersen ganz den Filmen.  

Später schuf Petersen auch sechs Folgen für den NDR-Tatort. Sein Tatort "Reifezeugnis" mit Nastassja Kinski und Christian Quadflieg gilt bis heute als der zweiterfolgreichste Tatort überhaupt.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Das Nachrichtenradio | 16. August 2022 | 21:30 Uhr

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