Trecker und Mähdrescher Beginn der Getreideernte bringt Landmaschinen auf die Straße

Mit dem Beginn der Getreideernte müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf große und langsam fahrende, landwirtschaftliche Maschinen auf den Straßen einstellen. Ein Landwirt aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld hofft auf nachsichtige Autofahrer.

Ein Mähdrescher bei der Getreideernte in Ostthüringen
Auf dem Feld hat der Mähdrescher genug Platz. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

Durch den Beginn der Getreideernte kann es in Sachsen-Anhalt zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Landwirt Simon Feuerborn aus der Stadt Südliches Anhalt im Kreis Anhalt-Bitterfeld sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass große Maschinen in den kommenden Wochen teils bis spät in die Nacht im Einsatz sein werden.

Große Erntemaschinen schwer zu manövrieren

Größere Erntemaschinen seien mehr als drei Meter breit "und da hat man auf der einen oder anderen Straße schon seine Probleme", so Feuerborn. Der Landwirt sagte weiter: Große Erntemaschinen könnten "nicht mal eben rückwärts setzen oder irgendwo drehen." In Dörfern werde es zum Beispiel mit einem Mähdrescher, an dem noch das lange Schneidwerk hängt, eng.

"Aber an sich kriegt man das alles hin, wenn man nachsichtige Autofahrer hat, die sich nicht nochmal eben vorbeischleichen wollen", so Simon Feuerborn.

Erste Wintergersten-Ernte des Jahres am Wochenende

Am Wochenende hatte etwa Landwirt Thomas Fischer aus Hinsdorf im Landkreis Anhalt-Bitterfeld erstmals in diesem Jahr Wintergerste geerntet: zwischen 37 und 69 Dezitonnen pro Hektar. Die ersten Ernte-Resultate nannte Fischer "nicht ganz so gut". Auch grundsätzlich erwartet der Landesbauernverband in Sachsen-Anhalt für dieses Jahr Einbußen bei der Ernte. Grund ist nach Angaben eines Verbandssprechers die anhaltende Trockenheit.

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MDR (Martin Krause, Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 28. Juni 2022 | 05:30 Uhr

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