Auf dem Parkplatz auf dem Gelände der Kaserne stehen geparkte Militärfahrzeuge der britischen Armee.
Militärfahrzeuge der britischen Armee sind in diesem Tagen auch in Sachsen-Anhalt unterwegs. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance/dpa | David Inderlied

Richtung polnische Grenze Britische Militärkonvois auf Sachsen-Anhalts Straßen unterwegs

15. April 2024, 08:50 Uhr

Auf Sachsen-Anhalts Straßen fahren seit Sonntag große britische Militärkonvois. Die Fahrzeuge sind für ein Nato-Manöver auf dem Weg an die polnische Grenze in Mecklenburg-Vorpommern. Die genaue Route ist nicht öffentlich bekannt.

Seit Sonntag fahren mehrere große Militärkonvois der britischen Streitkräfte durch Sachsen-Anhalt. Die rund 1.000 Fahrzeuge sind bis Ende April überwiegend auf Autobahnen und Bundesstraßen unterwegs.

Genaue Route unbekannt

Ziel ist die Grenze zu Polen in Mecklenburg-Vorpommern. Die genaue Route und mögliche Zwischenstopps wurden aus Sicherheitsgründen nicht vorab bekannt gegeben. Autofahrer werden gebeten, nicht in die Kolonnen zu fahren und möglichst Abstand zu halten.

Die Verlegung ist Teil des Nato-Manövers "Steadfast Defender 2024" mit insgesamt 90.000 Soldaten. Laut Bundeswehr trainieren die Nato-Partner die Bündnisverteidigung und das Verlegen von Truppen innerhalb Europas.

MDR (Ingvar Jensen, Marcel Knop-Schieback, Felix Fahnert) | Erstmals veröffentlicht am 14.04.2024

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. April 2024 | 13:00 Uhr

18 Kommentare

pwsksk vor 6 Wochen

@maheba, was hat das mit der Glaubwürdigkeit gegenüber Gorbatschow zu tun? Keiner in der DDR wollte damals so weitermachen. Und im Westen wußte schon damals niemand, was hier los war, geschweige, was hier heute los ist. Sprechen sie mit den Menschen, die ihr halbes Leben in der DDR und die 2. Hälfte im vereinigten Deutschland gearbeitet haben. Auch bringt der MDR im TV schöne Gesprächsrunden. Schauen sie sich diese an. Die Menschen sind nicht dumm, sie haben Erfahrungen und auch viel durchgemacht. Nur bringen uns Diffamierungen wie vom @Beobachter keinen Schritt weiter. Das spaltet eher noch tiefer.

DER Beobachter vor 6 Wochen

Tja, da ist Russlands Kriegsziel aber mächtig nach hinten losgegangen. Ohne den Angriff gäbe es weder Drohnenattacken auf Moskau noch ein nun mehr wohl unabwendbares Aneinanderrücken von Ukraine und NATO. Da rede ich noch nicht mal davon, was für immer undenkbar war: dass Finnland und Schweden als traditionell Blockneutrale jemals der NATO würden beitreten wollen...

maheba vor 6 Wochen

Ohne diese Fakten, also die schwache UdSSR damals, gäbe es den Ostblock und ihre so geliebte DDR immer noch.
Allein der Westen mit seiner Aufrüstung und Abschreckungspolitik hat dazu beigetragen, daß der Ostblock wirtschaftlich so fertig war, dass er aufgeben musste. Der Westen diktierte die Bedingungen. Diese einmalige historische Chance durften nicht vergeben werden. Klar, das gefällt ( gefiel) nicht jeden, ist aber nunmal so.

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