Auf Landstraßen Innenministerin Zieschang warnt vor stärkerem Wildwechsel im Herbst

Autofahrer müssen sich in den kommenden Wochen auf stärkeren Wildwechsel einstellen. Innenministerin Tamara Zieschang mahnt besonders in den Abend- und Morgenstunden zur Vorsicht und rät dazu, den technischen Zustand des eigenen Fahrzeugs zu überprüfen. Wildunfälle stehen laut Verkehrsunfallstatistik auf der Liste der Hauptunfallursachen ganz oben.

Warnschild "Wildwechsel"
Besonders in den Abend- und Morgenstunden überqueren Wildttiere die Straßen. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / CHROMORANGE

Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) hat Autofahrerinnen und Autofahrer vor jahreszeitbedingt stärkerem Wildwechsel auf den Straßen gewarnt. "Gerade in der Abend- und Morgendämmerung muss entlang von Waldrändern und Feldern mit querenden Tieren auf der Straße gerechnet werden", sagte Zieschang laut Mitteilung ihres Ministeriums vom Montag.

Technischen Zustand des Fahrzeugs prüfen

Sie mahnte, besonders vorsichtig zu fahren und stets bremsbereit zu sein. Zudem riet sie, den technischen Zustand des Fahrzeugs jetzt im Herbst, wo Nässe, Nebel, Dunkelheit und Laub eine Herausforderung darstellten, überprüfen zu lassen. Das gelte vor allem für die Beleuchtung, die Bereifung und die Scheibenwischeranlage, hieß es.

Wildunfälle als Unfallursache Nummer eins

Wildunfälle stehen laut Verkehrsunfallstatistik auf der Liste der Hauptunfallursachen ganz oben. Zwar ging deren Zahl den Angaben zufolge landesweit für 2021 leicht auf 13.920 zurück (minus 417 zu 2020), Wildtiere sind dennoch die größte Gefahr im Straßenverkehr, gefolgt von Fehlern beim Wenden, Rangieren und Rückwärtsfahren sowie zu geringem Abstand.

dpa, MDR (Sarah-Maria Köpf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 03. Oktober 2022 | 14:00 Uhr

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