Einsatz am Elbufer Dresden: Ermittlungen gegen Polizisten nach Schusswaffen-Androhung

Ein Polizist trägt Handschellen und eine Waffe.
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Die Dresdner Polizei hat gegen einen Beamten der Bereitschaftspolizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet. Anlass ist ein Einsatz am vergangenen Samstag, als Polizisten am Abend eine nicht genehmigte Musikveranstaltung auflösten, wie die Polizeidirektion Dresden am Dienstag mitteilte.

Polizeipräsident: Androhung der Schusswaffe war unangemessen

Der 31 Jahre alte Bereitschaftspolizist soll dabei gesagt haben: "Wenn Sie näher kommen, schießen wir zurück." Ein Video davon sei in sozialen Medien veröffentlicht worden, hieß es. "In der vorliegenden Situation war die Androhung des Schusswaffengebrauchs unangemessen", erklärte der Dresdner Polizeipräsident Lutz Rodig. Man habe das Video gesichert und der Staatsanwaltschaft Dresden übergeben.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um die sogenannte Lovewiesn - eine nicht genehmigte Techno-Veranstaltung am Elbufer. Sie war in den sozialen Netzwerken als 24-Stunden-Veranstaltung beworben worden.

Quelle: MDR (dkö)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 09. August 2022 | 18:30 Uhr

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