Vorbereitung auf Ernstfall Erdbeben simuliert: Große Zivilschutzübung in und um Leipzig
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25. Oktober 2024, 16:39 Uhr
Ein gewaltiges Erdbeben in und um Leipzig wird am Freitag und Samstag simuliert. Hintergrund ist eine zweitägige Zivilschutzübung, die noch bis zum Sonnabend geht. Nach Auskunft der Branddirektion Leipzig werden die Abläufe geprobt, als wären die kritische Infrastruktur ausgefallen und viele Menschen verletzt worden.
Leipzig bekommt von Großübung wenig mit
Die Medizinische Task Force Leipzig soll bei solchen Großeinsätzen einen zentralen Behandlungsplatz aufbauen und betreiben. Solch ein Behandlungsplatz muss in mindestens 100 Kilometer Entfernung aufgebaut werden. Daher die Ortswahl für Pegau nahe der Bundesländergrenzen zu Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Der Sprecher der Branddirektion Leipzig, Mario Preller, sagte MDR SACHSEN dazu: "Die Medizinische Task Force wurde geschaffen, um schnell länderübergreifend helfen zu können. Das heißt, man wird in Leipzig von der Übung wenig mitkriegen. Nur an der Neuen Messe wird ein Marschverband aus mehr als 20 Fahrzeugen zusammengestellt, der dann in Kolonne ins Einsatzgebiet fährt."
Fünf Organisationen an Task Force beteiligt
Bei der Medizinischen Task Force Leipzig handelt es sich um eine Bundesorganisation des Zivilschutzes. Sie soll die schnelle Katastrophenhilfe besser organisieren. Es gibt die Einheit seit 2010. Sie besteht aus ehrenamtlichen Helfern von fünf Organisation. Dazu gehören der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und die Leipziger Feuerwehr.
MDR (bf/cke)
Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Regionalreport aus Leipzig | 25. Oktober 2024 | 14:30 Uhr