17.03.2020 | 22:20 Uhr Wohnraumförderung: Sachsen plant Ausgaben von 150 Millionen Euro

Fernsehturm und zahlreiche Baukräne
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Sachsen erhält vom Bund 50 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung von Sozialwohnungen. Wie das sächsisch Ministerium für Regionalentwicklung mitteilte, hat das Landeskabinett am Dienstag einer entsprechenden Bund-Länder-Vereinbarung zugestimmt. Neben den Mitteln des Bundes werde Sachsen in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro aus Landesmitteln in die Wohnraumförderung investieren.

Bisher seien seit 2017 jährlich 40 Millionen Euro zur Errichtung von 1.000 Sozialwohnungen in Leipzig und Dresden investiert worden. Mit den Finanzhilfen des Bundes sollen Haushalte mit geringem Einkommen weiterhin bezahlbaren Wohnraum in den beiden Städten finden. In diesem Jahr stellt der Bund den Ländern demnach eine Milliarde Euro zur Verfügung. Der Anteil der einzelnen Länder richte sich nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel, der sich aus dem Steueraufkommen und der Bevölkerungszahl errechnet.

Weitere Millionensummen für den ländlichen Raum

Priorität habe bei der Wohnraumförderung in Sachsen jedoch die Stärkung von Wohneigentum, hieß es aus dem Ministerium. Vor allem für junge Familien sollen davon profitieren. Außerdem will der Freistaat mehr altersgerechten Mietwohnraum für Senioren schaffen, der bezahlbar sein soll. "Für diese Ziele können wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro aus Landesmitteln ausgeben. Besonders wichtig ist mir, dass davon 75 Prozent in den ländlichen Raum fließen", so Staatsminister Thomas Schmidt.

Quelle: MDR/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR | 01.01.2020 | 00:01 Uhr

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